7.1.2015 Dessau: Oury Jalloh: Glaubt ihnen kein Wort!

15-01-07-DessauAm 4. Januar 2004 verbrannte Oury Jalloh in einer Zelle auf einer Polizeiwache in Dessau. Die Polizei sagt, er habe sich selbst getötet. Wir sagen: Glaubt Polizei, Richtern und Politikern kein Wort. Wir fordern Aufklärung, was wirklich bei der Dessauer Polizei geschah. Die Oury-Jal­loh-In­itia­ti­ve sammelt Geld für ein neues Brandgutachten. Nur dem hartnäckigen Druck der Initiative ist es zu verdanken, dass überhaupt weiter an dem Fall gearbeitet wird. Zwischen November und Januar stehen zwei Aktive der Initiative vor Gericht [Infos].
Am Mittwoch, 7. Januar 2015 findet eine Demonstration in Dessau statt, los gehts um 14 Uhr am Hauptbahnhof Dessau-Roßlau.
Mit dem Bus aus Berlin, Infos hier

Weiter Lesen

20.07.13 Naziaufmarsch in Hamm stoppen!

19./20. Juli Nazidemo in Hamm verhindern!

Am 20. Juli wollen Neonazis in Hamm erstmals seit dem Verbot der „Kameradschaft Hamm“ einen Aufmarsch durchführen. Die Antifa Hamm und das Jugendbündnis Haekelclub590 rufen zu vielfältigen Aktionen auf.

19. Juli 2013 | 19:45 Vorabenddemo
20. Juli 2013 | ab 11.30 Naziaufmarsch verhindern!

Am 08.07. wurde die Redner_innenliste für die Nazidemo am 20.07. veröffentlicht. Ein kurzer Blick genügt, um das Motto unserer Gegenaktivitäten zu bekräftigen: “Same Shit – Different Label”.
So dürfen, neben dem Gründer der Partei “die Rechte” Christian Worch und Vertreter_innen der Kreisverbände Hamm, Dortmund und Wuppertal, Ursula Haverbeck, sowei Oliver Kulik das Wort ergreifen. Die genannten werden ihre altbekannte Hetze kundtun und untergraben somit den kläglichen Versuch der Partei “die Rechte” als bürgerliche Partei wahrgenommen zu werden.

Bei genauerer Betrachtung ist eine Zuordnung zur extremen Rechten unumstößlich.

Weiter

3.7.2012 Erreichbar/Berlin: Agitare Bene: Kritik gängiger Erklärungen des Rechtsradikalismus

Datum: 
Dienstag, Juli 3, 2012 – 19:00 – 22:00

Kritik gängiger Erklärungen des Rechtsradikalismus:

Jüngst sind die Gewalttaten des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ bekannt geworden. Einmal mehr kann man über eine derart blutige Konsequenz einer nationalistischen Politik erschreckt sein und sich fragen, wie Leute überhaupt auf die Gedanken kommen: „Der Ausländer ist mein Feind. Ich muss Deutschland retten!“

Die öffentliche Ursachenforschung setzt sich allerdings gar nicht mit den Gedanken von Rechten auseinander, um das herauszufinden. Sie erklärt Neonazis für dumm, undemokratisch, manipuliert oder für Opfer (!) ihres „Milieus“ – diese „Ansätze“ blicken auf Nazis vom Standpunkt dessen, was sich eigentlich gehört. So wird am rechten Gedankengut nur festgehalten, dass es nicht dem normalen staatsbürgerlichen entspricht, jedoch nicht geklärt worin es eigentlich besteht. Bei dieser Weise der Nicht-Erklärung ist es auch kein Wunder, dass kein Wort der Kritik an dem inkriminierten Gedankengut selbst geübt wird.

An diesem Abend sollen sich die verschiedenen Erklärungen, welche die Öffentlichkeit zu bieten hat einmal vorgenommen und der Kritik unterzogen werden.

Ort: 

„Erreichbar“

Reichenberger Straße 63 A (im Hinterhaus auf der Rückseite den Kellereingang benutzen)

Berlin 10999

Quelle

DD: Anarchist*innen gegen Naziaufmärsche

Anarchistische Gruppen und Projekte rufen zur Verhinderung der Dresdner Naziaufmärsche im Februar auf

Wie in jedem Jahr wollen Neo-Nazis im Februar wieder zwei Aufmärsche in Dresden durchführen. Das Bündnis „Dresden Nazifrei“, das von bürgerlich-linken über emanzipatorische Antifa-Gruppen bis hin zu autoritär-kommunistischen Organisationen reicht, mobilisiert bereits seit einigen Monaten um die rechten Demonstrationen zu blockieren. Ein Aufruf des linksradikalen Bündnisses „No Pasaran“ blieb bis jetzt für dieses Jahr aus. Dafür melden sich erstmals explizit anarchistische Gruppen, Projekte, Gewerkschaften und Einzelpersonen zu Wort und kritisieren sowohl den Naziaufmarsch als auch Repression und konservative Ideologien. Der Mobilisierungstext, der vom Allgemeinen Syndikat Dresden (FAU IAA – FdA IFA) ausgeht, will dazu einladen, sich stärker mit anarchistischen Standpunkten zu positionieren und perspektivisch unabhängige Mobilisierungsbündnisse auf die Beine zu stellen. Er kann auch nachträglich unterzeichnet werden.

Weiter

25.11.2011 Zwickau: Die Opfer waren Menschen

Erst das Image, dann die Opfer?

Am Freitag dem 25. November 2011 findet der „Marsch der Anständigen“ auf dem Georgenplatz in Zwickau statt. Während DGB und die Stadtverwaltung Zwickau nach bekannt werden der Mordserie durch Nazis um das Image der Stadt fürchten, sei an dieser Stelle an die Opfer der „NSU“ erinnert und eine konsequente öffentliche Auseinandersetzung mit alltäglicher Diskriminierung und nationalsozialistischer Ideologie eingefordert!

13 Jahre lang haben Nazis aus Zwickau unter dem Namen „Nationalsozialistischer Untergrund“ mindestens 10 Menschen ermordet und viele weitere durch Sprengstoffanschläge schwer verletzt. Doch bis ein Wort des Bedauerns oder des Mitleids von der Oberbürgermeisterin kam, hat es immerhin 10 Tage gedauert. Auch der Zwickauer Veranstaltungsmanager Matthias Krauß, dachte nicht zuerst an die Opfer, sondern daran, dass „Das Schlechteste, was uns passieren kann, ist, dass wir auf die rechte Terrorzelle reduziert werden.“ Auch wenn wir lehnen pauschalisierte Darstellungen von Gruppen, Vereinen oder Städten oder Regionen ab. Das Image vor den Opfern zu erwähnen empfinden wir aber als widerliche Grundeinstellung.

Weiter

Redskin Hatemail

„… Warum redet ihr immer wieder darüber „traditionell“ zu sein und redet dann überhaupt über Oi und Punk? Ich weiß, daß in den 90ern dieses Wort einfach nur bedeutet ein „Jünger von George Marshall“ zu sein, aber als ich anfing, hörten traditionelle Skins nur schwarze Musik aus den 60ern, wißt ihr, ein Haufen von Kommunisten und Sozialisten wie Clancy Eccles and Prince Buster.

Weiterlesen