15.12.2014 Berlin-Marzahn: Rassist*innen blockieren!

Seit mittlerweile sechs Wochen ziehen nun Nazis zusammen mit rassistischen Anwohner*innen jeden Montag durch Marzahn. Dankbar nahmen sie ein geplantes Containerlager für Geflüchtete zum Anlass, ihre Hetze gemeinsam auf die Straße zu tragen. Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass von staatlicher Seite Geflüchteten statt Wohnungen und selbstorganisierten Häusern nur noch eine menschenunwürdige Unterbringung in Containerlagern zugestanden wird, zieht nun auch noch ein rassistischer Mob durch die Straßen. Für uns sind solche Zustände unerträglich! Lasst uns deshalb gemeinsam an den Erfolg vom 22. November anknüpfen und den Aufmarsch der Rassist*innen endlich auch an einem Montag blockieren.

Seit bekannt wurde, dass in Marzahn eine neue Unterkunft für Geflüchtete eröffnet werden soll, mobilisieren Berliner Nazis und rassistische Anwohner*innen jeden Montag in dem Ortsteil zu Demonstrationen. Von Angang  an gab es aber auch antifaschistischen Protest. Er ist in den letzten beiden Wochen immer stärker geworden. Wir haben die Nazis am 22.11. schon ein Mal mit Tausenden blockiert und ihren Aufmarsch so verhindert. Erst letzte Woche sind wir mit 800 Menschen durch Marzahn gezogen und haben nebenbei die Rassist*innen zu einer Änderung ihrer Route gezwungen. Doch so lange sie weiterhin zu Hunderten durch die Straßen ziehen können, ist ein solidarisches Zusammenleben in Marzahn undenkbar. Wir werden daher nicht nachlassen, bis die rassistischen Aufmärsche aufhören.

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Berlin-Marzahn im November 2014 – Eine kurze Zusammenfassung

Einleitung

Ab April 2015 sollen in einem Containerlager in der Schönagelstraße in Berlin-Marzahn Geflüchtete untergebracht werden. AktivistInnen aus dem NW Berlin, ‚altgediente‘ KameradschafterInnen aus den 90ern sowie VertreterInnen der Parteien NPD und ‚Die Rechte‘ konnten in den vergangenen drei Wochen mehrere hundert lokale Hooligans und rassistische AnwohnerInnen auf die Straße bringen. Nach drei sehr erfolgreichen Montagsdemos wird für morgen, den 22. November, zu einem überregionalen Aufmarsch gegen ‚Asylmissbrauch‘ aufgerufen. Ein breites Bündnis ruft zu Gegenprotesten und Blockaden auf, damit die Nazis keinen einzigen Meter mehr ungestört durch Marzahn laufen. An dieser Stelle erfolgt deshalb eine kurze und zusammenfassende Darstellung der letzten drei Wochen in Marzahn.

 Vorgeschichte

Seit Juli 2013 ist der Bezirk Marzahn-Hellersdorf eines der Hauptbetätigungsfelder für die organisierten Nazistrukturen Berlins. Erste Plakate einer ‚Bürgerinitiative Marzahn-Hellersdorf‘ (BMH), mit einschlägigen Parolen gegen das neu entstehende „Heim“ in der Carola-Neher-Straße / Maxie-Wander-Straße, tauchten direkt nach Bekanntgabe in der Bezirksverordnetetenversammlung in verschiedenen Kiezen des Bezirks auf. Mit einer entsprechenden Inszenierung auf Facebook gelang den Nazis schließlich die Etablierung einer vermeintlichen ‚Informationsplattform‘ für BürgerInnen in direkter Nachbarschaft und im gesamten Bezirk. In den Tagen vor der Informationsveranstaltung sammelten sie kontinuierlich UnterstützerInnen, die den 9. Juli 2013 schließlich zum ‚Braunen Dienstag‘ machten. In den darauffolgenden Wochen und Monaten bemühten sich NPD und BMH, gleichermaßen in Kampagnenform, um die Deutungs- und Meinungshoheit im Kiez. Diese dicht aufeinanderfolgenden Aktionen, deutlich ausgerichtet auf verschiedene soziale Gruppen im Bezirk, zogen sich noch bis zum Einzug der Geflüchteten am 19. August 2013 hin.

Eine ebenso empfehlenswerte wie umfangreiche Darstellung und Bewertung der Ereignisse wurde im August 2014 von der Gruppe DOST erarbeitet.[Fußnote 1]

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27.9.2014: Berlin eine Stadt für alle?

14-09-27 Demo BerlinCuvrystraße geräumt, Asylrecht verschärft, Gürtelstraße geräumt, Schule in Gefahr, O-Platz-Abkommen gebrochen, Zwangsräumungen durchgesetzt, Verdrängung verschärft sich, Repression nimmt zu. Die Situation in Berlin ist, gelinde gesagt, scheiße. Menschen, die sich nicht fatalistisch diesen Zuständen hingeben und politisch aktiv sind, müssen in den letzten Wochen von einem Brennpunkt zum anderen eilen. Der Staat zeigt sich dabei zumeist unnachgiebig und als repressiver Block. Die CDU erfreut sich an polizeistaatlichen Methoden, die SPD stimmt dem unkommentiert zu und die Grünen wollen bei diesem staatlichen Exzess auch unbedingt dabei sein. Staatliche Institutionen lügen, betrügen und beleidigen.

Der Widerstand gegen diese Zustände ist beharrlich und unnachgiebig. Mit den Protesten gegen die Räumung der Schule gab es einen ungeahnten Mobilisierungserfolg. Die Wochen danach waren wieder deutlich schwieriger. Die Gürtelstraße war kräftezehrend und bei der Räumung der Cuvrybrache hielten sich die Proteste in engen Grenzen.

Es ist Zeit erneut massenhaft auf die Straße zu gehen um ein Zeichen der Solidarität auszusenden. Am Samstag gibt es eine gemeinsame Demonstration von stadtpolitischen und Refugee-Zusammenhängen. Lasst uns auf die Straße gegen die Räumung der Gürtelstraße und der Cuvybrache, für die Geflüchteten und gegen Zwangsräumungen und steigende Mieten!

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CDU trennt sich von Brandstetter

Treuenbrietzen/Brück: Ehemalige „Thiazi.net“-Moderatorin nicht mehr Beisitzerin in CDU-Stadtverband / Arbeitgeber, eine christliche Kita, bekennt sich zur Mitarbeiterin

INFORIOT Die CDU in Treuenbrietzen hat sich am Montag von ihrer Vorstandsbeisitzerin Nicola Brandstetter getrennt, berichtet die MAZ. Grund ist das bis in die jüngere Vergangenheit reichende Engagement von Brandstetter in neonazistischen Kreisen, auf das von Inforiot vor zwei Wochen aufmerksam gemacht wurde. Brandstetter war Moderatorin des „Thiazi.net“, einem bis 2012 aktiven Vernetzungsmedium des militanten Neonazismus, gegen das derzeit bundesweit ermittelt wird. Laut des MAZ-Berichts bestätigte die Rostocker Staatsanwaltschaft die Einbindung von Brandstetter in „Thiazi.net“. Das Ermittlungsverfahren gegen sie sei inzwischen allerdings gegen eine Geldzahlung eingestellt worden.

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24.5.2014 Noels Ballroom/Leipzig: T-Killas

14-05-24 T-KillasIch werd schon wieder 29!!! Und weil ihr mir das seit Jahren glaubt und auch sonst immer unkommentiert meinen Unsinn ertragt gibts ne Belohnung: In dem dem Anlass gebührendem gehobenen Ambiente des Ballrooms feierlich aufs Brett! Das habt ihr euch verdient:

Die T-Killas haben gerade ihr Debutalbum „It’s Time For Action“ auf Rocking Steady vorgelegt, Ska der stellenweise durchaus an Mr. Review, die Offenders oder frühen Hotknives erinnert, aber auch erkennbar von 2-Tone und britischen Mod-und Punkbands beeinflusst ist, was ihren Sound unverwechselbar macht.
Druckvoller, groovender Uptempo-Ska mit einem röhrenden Bariton-Saxofon, melodiösen Hooks und einer ordentlich rauen Kante beim Gesang. In Internetradios seit Wochen on repeat.

Eine Band, die mal ganz groß raus kommt. Ich fühl das:)

Danach Aftershow mit Rob. K und Peanut Vendor mit einer gewollt breiten Mischung 60s Sound aller Stilrichtungen (von 60s Jamaican über 2-Tone bis Third Wave), Mod, Rhythm & Blues, Soul, Early Reggae…

Und weil es sich anbietet gibts für den schlappen Fünfer Eintritt (ich lass mir die Band von euch schenken, juhu:) Te-quila als Goodie dazu.

Freu mich auf und über euch.

https://www.facebook.com/events/688196591221833/?ref_dashboard_filter=upcoming

9.4.2014 New Yorck/Berlin: Offenes Treffen: Auswertung und Ausblick zur Antirepressionsdemo am 22.März 2014

Es ist viel geredet und geschrieben worden. Schon einige Wochen sind vergangen, seit der heiß diskutierten Antirepressionsdemo am 22. März 2014 in Berlin. Über die Ereignisse von jenem Samstag und das, was danach bleibt und vlt. noch kommen mag, wollen wir knapp drei Wochen nach der Demo diskutieren. Es stellen sich viele Fragen, die wir mit euch gemeinsam diskutieren möchten. Es soll nicht nur um die Einschätzungen zur 17 Uhr-Demo in Berlin gehen. Es wird hoffentlich auch um Demonstrationskultur in Berlin und die Perspektiven von Antirepressionsarbeit in Politik und Alltag gehen.

Der Vorbereitungskreis der Demo wird im Vorfeld außerdem eine Stellungnahme zu den Ereignissen vom 22. März veröffentlichen. Auch die wollen wir gemeinsam diskutieren.

Mittwoch, 9. April um 18.30 im New Yorck (im Bethanien)Mariannenplatz 210997 Berlin

Weitere Infos unter: https://antirep2014.noblogs.org/

14.3.2014 MittenDrin/Neuruppin: Henry Fonda

14-03-14 Henry Fondaordentlich Musike für´s Herz – die auch direkt in die Beine geht … das ist wirklich doppelplusgut! für schlappe 3-5 Euro … jedeR so, wie er/sie kann ♥

proudly present Grandioso-Versand und Textildruck & natürlich sind wir auch mit unseren Platten-Kisten & Shirts & Patches am Start !

außerdem wird es ab 19 Uhr eine Info- Mobiveranstaltung geben, bzgl. der bundesweiten Antirepressionsdemo am 22.03.2014 in Berlin.

Aufruf und Infos für den Aktionstag hier:
http://antirep2014.noblogs.org/post/2014/01/01/unsere-solidaritaet-gegen-ihre-repression/#more-35

danach Konzert – beide Bands haben seit ein paar Wochen eine neue LP draußen – die exquisiten Höhrgenuß bieten … checkt das mal!

Mr. Burns – Fishpunk/Heartcore aus Flensburg
http://www.mrburns-music.de/
http://www.facebook.com/mrburnspunkrock
http://mrburnspunkrock.bandcamp.com/

Henry Fonda – HardcorePowerViolence aus Berlin
https://www.facebook.com/henryfondapowerviolence
http://hfxpv.blogsport.de/
http://henryfonda.bandcamp.com/

[Berlin] Aufruf zur Solidemo “Freiheit für Josef” am 12.2.

Seit dem 24. Januar sitzt unser Freund, Bekannter und Genosse Josef in Untersuchungs-Haft in Wien. Er hatte an den antifaschistischen Protesten gegen den Akademikerball teilgenommen und wurde dabei von der Polizei rausgegriffen. Während der Proteste wurden insgesamt 14 Personen von der Polizei festgenommen – bis aus Josef aber alle in der selben Nacht noch entlassen. Während er für die österreichische Presse als Rädelsführer der sogenannten Demoprofis aus Deutschland herhalten muss, befürchten wir, dass die Wiener Justiz an ihm ein Exempel statuieren will. Die Haftprüfung am Montag fiel negativ aus und Josef wird nun weitere 4 Wochen in U-Haft verbringen müssen. Anschließend wird es erneut zu einer Haftprüfung kommen. Bisher wurde die U-Haft mit „Verdunklungsgefahr“ begründet. Diese Begrüdnung konnte heute gekipppt werden, der noch bestehende Grund ist nun „Tatbegehungsgefahr“ (Wiederholungsgefahr).

Josef braucht also weiterhin unsere Unterstützung: Kommt am Mittwoch, den 12. Februar, um 16:30 Uhr zum Karl-Liebknecht-Denkmal am Potsdamer Platz. Unsere Demo geht zur österreichischen Botschaft (Stauffenbergstraße).

Freiheit für Josef aus Jena! Unsere Solidarität, die kannst du haben!

die Unterstützer*innen-Gruppen in Wien, Jena, Berlin

Quelle

7.9.2013 Berlin: Antifaschistischer Aktionstag in Neukölln

Zeit zu handelnZeit zu handeln – Gemeinsam gegen Rassismus
Antifaschistischer Aktionstag in Süd-Neukölln am 7.9.2013

Seit Monaten betreibt die NPD und ihre Jugendorganisation Junge Nationaldemokraten (JN) mit Unterstützung der „Freien Kräfte“ vom sogenannten Nationalen Widerstand Berlin (NW Berlin) in Neukölln in wöchentlichen Abständen ihren Wahlkampf. Dabei verbreiten sie ihre menschenverachtende Propaganda und versuchen durch rassistische Hetze, die Stimmung gegenüber Geflüchteten und Migrant_innen anzuheizen. In den vergangenen Wochen hat sich gezeigt, dass die rassistische NPD-Propaganda häufig auf fruchtbaren Boden fällt.

Ein Beispiel ist in Berlin der Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Dort kam es bereits im Vorfeld des geplanten Einzuges von Geflüchteten in eine ehemalige Schule zu rassistischer Stimmungsmache durch die „Bürgerinitiative Marzahn Hellersdorf“. Diese versuchte anfänglich noch einen bürgerlichen Schein zu wahren. Mittlerweile entlarvte sie sich aber als Vorfeldorganisation der NPD.

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Englische Wochen für Babelsberg // Fanbusse nach Stuttgart und Dortmund

Der Spielplan der dritten Liga beschert unserer Mannschaft demnächst zwei englische Wochen. Die Auswärtspartien in Stuttgart beim VfB II und in Dortmund beim BVB II finden am Mittwoch, 29.08.2012 bzw. am Dienstag, 25.09. 2012, statt. Tickets für die Englischen Wochen gibt es wie immer in der ..::Stadtteilkneipe Nowawes::.., im o2-Shop in der Karl-Liebknecht-Straße, in der ..::Astra Stube Berlin-Neukölln::.. und bei den kommenden Heimspielen unserer Equipe am Fanladen und vor der Nordkurve. Reservierungen per ..::Mail::.. an auswaertsfahrten03@gmx.de sind nur in begründeten Ausnahmen möglich. Wir sehen uns im Bus!

Bus nach Stuttgart
Treffpunkt: Lutherplatz
Datum: 29.08.2012
Abfahrt: 10:00 Uhr
Preis: 36,00 Euro

Bus nach Dortmund
Treffpunkt: Lutherplatz
Datum: 25.09.2012
Abfahrt: 12:00 Uhr
Preis: 33,00 Euro

Allez les bleus!