17.12.2014 Freiland-Seminarraum/Potsdam: RECHTS-ABC, Von A wie A.C.A.B. bis Z wie Zeugnisve

14-12-17 Rechts-ABC17. DEZEMBER | 18 UHR | FREILAND | HAUS1 | GROSSER SEMINARRAUM
RECHTS-ABC, Von A wie A.C.A.B. bis Z wie Zeugnisverweigerungsrecht
 
Fußballfans fahren gerne auswärts. Denn Auswärtsfahren macht Spaß. Es
sind zwar nicht immer neue Städte und neue Stadien, die entdeckt werden
wollen. Aber die stundenlangen Fahrten im Zug, im Bus, im 9er oder im
kleinen Auto haben einen ganz besonderen Charme. Menschen verschiedenen
Alters, aus verschiedenen Gruppen und Freund*innen hocken lange Zeit
aufeinander und lernen sich kennen. Ein bunter Haufen ist das, der sich
an jedem zweiten Wochenende durch das Land bewegt. Denn das Team soll
auch an fremden Orten lautstark unterstützt und zum Sieg gesungen
werden. Doch neben den Fans, den Gästen und Freund*innen bringt der
Spieltag vor allem auswärts leider auch eine Begleitung mit, auf die gar
kein Wert gelegt wird. Diese ungebetenen Gäste nerven. Denn sie sind
nicht nur ungebeten, sondern sie lassen sich auch leider nicht
ignorieren. Im Gegensatz zum bunten Auswärtsmob aus verschiedenen
Menschen, der gerne euphorisiert und in Vorfreude auf das Spiel
gemütlich zum Stadion schlendert, tritt dieser Mob uniformiert, mit
Protektoren, Knüppeln, Gas und Pistolen bewaffnet regulierend und gar
nicht sympathisch auf. Dementsprechend finster schauen diese
Gesell*innen auch auf Fußballfans herab.
 

31.10.-2.11.2014 München: Antifa Jugendkongress Bayern

14-30-31 AntifajugendkongressVom 31.10. bis zum 2.11.2014 findet in München ein bayernweiter antifaschistischer Jugendkongress statt. Der Kongress soll eine Plattform für den Austausch zwischen verschiedenen antifaschistischen Spektren sein und Interessierte für antifaschistisches Engagement gewinnen. Das Programm umfasst sowohl Diskussionsrunden zu verschiedenen Themen als auch Workshops mit Praxisbezug, Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen Gruppen und Regionen, ein Zeitzeugengespräch und eine Kongressparty.

Bis zum 24.10. läuft die Anmeldefrist für das Komplettpaket, das neben der Kongressteilname, leckere vegane Verpflegung für das ganze Wochenende, freien Eintritt zur Party am Samstag und bei Bedarf die Vermittlung eines Schlafplatzes beinhaltet.

Neben dem Komplettpaket gibt es natürlich auch für Kurzentschlossene die Möglichkeit teilzunehmen. Auch ein spontaner Besuch einzelner Veranstaltungen ist möglich. Mehr dazu auf der Kongress-Seite unter Anmeldung.

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17.6.2014 Mehringhof/Berlin: Infoveranstaltung "Von der griechischen zur europäischen Morgenröte? Chrysi Avgi als Schrittmacher der extremen Rechten"

 Mehringhof: Infoveranstaltung
„Von der griechischen zur europäischen Morgenröte? Chrysi Avgi als Schrittmacher der extremen Rechten“. Hitlergrüße, Pogrome, paramilitärische Stoßtruppen – die Bilder vom Aufstieg der Goldenen Morgenröte (Chrysi Avgi) in Griechenland sprechen eine deutliche Sprache: „Neonazis auf dem Vormarsch“. Die breite Unterstützung durch nationalistische, konservative Kreise sowie von Seiten zentraler staatlicher Akteure (Polizei, Kirche, Militär) verlangt allerdings eine differenziertere Analyse, die neben der Heterogenität der Partei auch Strategie- und Wandlungsprozesse mit einbeziehen muss, um dem Wirken effizient entgegenzuwirken.

Als drittstärkste nationale Kraft konnte sich Chrysi Avgi im politischen Mainstream etablieren und rassistisches, antisemitisches und homophobes Gedankengut in gesellschaftliche Diskurse einbringen. So verschob sich nicht nur das Parteienspektrum (noch) weiter nach rechts, sondern es veralltäglichte sich auch rassistischer Gewalt und Ausgrenzung auf verschiedenen Ebenen. […]

Der Vortrag soll Entwicklungspfade der Chrysi Avgi von einer neonazistischen Miliz bis zu den jüngsten Verhaftungen der Parteispitze nachzeichnen und Einblicke in die transnationalen Dynamiken des Aufstiegs geben sowie zu einer Diskussion über neue Blickweisen auf die extreme Rechte in Europa anregen.

Beginn: 20.00 Uhr – Eintritt frei!

10.-13.6.2014 Berlin: Festival contre le racisme 2014 – Auf dem Campus der Beuth Hochschule für Technik Berlin

14-06-14 Fight racismLiebe Menschen! Wir möchten euch alle recht herzlich zum diesjährigen bundesweiten Festival gegen Rassismus an der BHT Berlin willkommen heißen! Programm 10. bis 13. Juni 2014 Wo: Beuth Hochschule für Technik // Luxemburger Str. 10 // 13353 Berlin

Der AK Festival gegen Rassismus hat beschlossen, euch dieses Jahr ein vielseitiges Programm [1] zu liefern, in dem wir euch mit Veranstaltungen wie z.B.:

* Aktueller Flüchtlingsprotest
* Migration * Grenzen – ausgrenzen
* Rassismus & Rechtsextremismus im Fußball
* Sexismus
* Diskriminierung
* Entstehung von Rassistischen Bildern
* Leben im Lager
* Europäische Gütesiegel und asylpolitische Zusammenhänge
* Was tun wenns brennt? – Workshop gegen Polizeigewalt & Repression
* Theaterstücke: „V wie Verfassungsschutz“ & „Asylmonologe“
* Filmvorführungen – Spiel- & Kurzfilme

einen Eindruck geben, wie Stigmata und Vorurteile entstehen und im eigenen Alltag selbst angewendet und wiedergegeben werden. In verschiedenen Veranstaltungen wie * Vorträgen * Workshops * Filmdarbietungen * Theater * werden wir einen Eindruck davon vermitteln. Für Verpflegung ist gesorgt, durch eine Spende könnt ihr unsere Ausgaben decken und den Flüchtlingsmarsch unterstützen [2]. Auch wird es mehrere Ausstellungen geben. Unter anderem zum Flüchtlingsmarsch von 2012 (ca. 50-100 Flüchtlinge auf einem 15-monatigen Protestmarsch von Würzburg nach Berlin).

[1] http://preview.tinyurl.com/FCLR14
[2] http://asylstrikeberlin.wordpress.com/

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27.3.2014 Anton-Schmaus-Haus/Berlin: Informationsabend "2 Jahre nach dem Mord an Burak Bektas"

Burak VeranstaltungZu den Hintergründen am Mord, den aktuellen Entwicklungen und zur Arbeit der Initiative zur Aufklärung des Mordes an Burak.

Zwei Jahre nach dem Mord an Burak Bektas gibt es noch immer keine Ermittlungsergebnisse. In der Veranstaltung im Vorfeld der Demonstration zum 2. Jahrestages des Mordes an Burak Bektas werden wir unsere Hinweise und Thesen bezüglich eines rassistischen Mordmotivs präsentieren, Parallelen zu den Vorgängen um den NSU aufzeigen, Kritik und Fragen in Richtung der Ermittlungsbehörden richten und unsere Arbeit präsentieren.

Initiative zur Aufklärung des Mordes an Burak Bektas

Unsere Initiative besteht aus Angehörigen und Freunden von Burak, verschiedenen Gruppen, Initiativen und interessierten Personen.

https://www.facebook.com/Burak.unvergessen

 

13.2.2014: Refugee Schul- und Unistreik

14-02-13 schulstreik14Hinterlasst leere Klassenräume, wenn ihr auf die Straße geht und eure Solidarität mir allen Geflüchteten zeigt. Kämpft für den Erhalt des Oranienplatzes und der Schule in der Ohlauer Straße. Gegen Deportation, Polizeigewalt, gegen alltäglichen und instituionellen Rassismus.

Refugees welcome! Fight Frontex! Kein Mensch ist illegal!

13.02.2014 | 10:00 Uhr | Rotes Rathaus

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Vorabdemo durch den Weißenseer Kiez

In guter alter Tradition werden wir die Schüler_innen von verschiedenen Schulen abholen und zusammen für ein unbegrenztes Asylrecht streiken. Symbolisch werden wir unseren Unmut über den rassistischen Alltag in der BRD auf die Straße tragen. Start um 08:00 Uhr in der Parkstraße 22 vor den Elisabeth-Schulen. Ziel ist der Antonplatz, von dem wir gemeinsam aus zum Roten Rathaus fahren werden.

Orga: Streikkomitee der Elisabeth-Schulen

13.02.2014 | 08:00 Uhr | Parkstraße 22 (Weißensee)

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10.12.2013 Gladhouse/Cottmus: Filmpremiere "I hate my f*cking hometown"

13-12-12 Hate my fucking hometownDas Datum für unsere Filmpremiere steht endlich fest. Am 10. Dezember 2013 könnt ihr euch im Jugendkulturzentrum Glad-House Cottbus/OBENKINO unsere neue Dokumentation über über die historische Entwicklung des Rechtsextremismus und der antifaschistischen Jugendkultur in Cottbus anschauen!

„I hate my f*cking hometown“

Ob die jährliche Nazidemonstration, rassisistische Übergriffe auf ausländische Studenten oder die erschreckend hohe Stimmabgabe für die NPD bei der U18-Wahl – der Rechtsextremismus stellt in Cottbus und Umgebung ein allgegenwertiges Problem dar. Wer in Cottbus aufwächst, wird unwillkürlich mit diesem Thema konfrontiert. Alltagsrassismus und Diskriminierungen gehören für viele Jugendliche zum Aufwachsen dazu.

So haben wir, die AFA-Youth Cottbus, das Projekt „Aufwachsen in Brandenburg“ als Anlass genutzt, um eine Dokumentation über die historische Entwicklung des Rechtsextremismus und der antifaschistischen Jugendkultur in Cottbus von 1990 bis 2013 zu entwickeln. Der Ausgangspunkt ist die Zeit nach der Wende, weil der geselleschaftliche Umbruch und die aufkommende Perspektivlosigkeit bei den Jugendlichen zu einem starken Zulauf zur Rechten Szene führten.

Ob und in wie weit sich die Situation in Cottbus innerhalb der 24 Jahre geändert hat, ist das zentrale Thema der Dokumentation. Interviews mit verschiedenen Personen und Gruppen, die sich gegen Rassismus engagieren, sowie vergessenes Filmmaterial beleuchten wichtige Ereignisse in der Entwicklung. Die unterschiedliche Aktionsformen, die Militanzdebatte und die Effektivität der Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Einrichtungen werden auch in den Blick genommen. Desweiteren wollen wir die Beweggründe der Gruppen zu ihrem antifaschistischen Engagement vermitteln und mit möglichen Vorurteilen gegenüber der Szene aufräumen. Es werden persönliche Erfahrungen und Geschichten erzählt, als auch ein allgemeiner Einblick in die vielfältige Cottbuser Jugendkultur verschafft.

25.5.2013 K9/Berlin: Soliparty fürs Antifa- Camp Ravensbrück

Das Antifacamp Ravensbrück findet im diesen Jahr nun schon zum vierten Mal statt. Wir wollen dafür sorgen, dass die Verbrechen des Faschismus nicht in Vergessenheit geraten. Daher machen wir jedes Jahr Pflegearbeiten auf dem ehemaligen Siemensgelände, um Besucher_innen und Zeitzeugen_innen den Zugang zu diesem Ort zu ermöglichen sowie Druck auf den Konzern zu machen, damit dieser endlich Verantwortung übernimmt. Nebenbei setzen wir uns mit verschiedenen inhaltlichen Themen auseinander.

Es legen für euch von Trash zu Ska bis HipHop auf:
Kobold#1,
Pittiplatsch & Moppi,
Molotov Cocny & Kalli Krawalli.

Nebenbei könnt ihr leckere Soligetränke schlürfen.

11.2.2013 Schwuz/Berlin: Queer Antifa in Ex-Jugoslawien

CSD-Demos (Pride Parades) sind als wichtiger öffentlicher Teil von Bewegungs-Aktivismus im ehemaligen Jugoslawien höchst umstritten. Nach der gewalttätigen Verhinderung 2001, dauerte es fast ein Jahrzehnt, bis endlich 2010 eine »Pride Parade« auf den Straßen Belgrads stattfinden konnte. Auch wenn in Ljubljana und Zagreb seit 2001 bzw. 2002 jährlich ein CSD durchgeführt wird, sind diese noch immer mit Gegendemonstrationen und offener Homophobie konfrontiert. Die Kampagne SolidarnOST hat queere antifaschistische AktivistInnen der Belgrader und Zagreber Pride eingeladen, um mehr über ihre aktuelle Situation und politische Arbeit in der Region zu erfahren und wie sie die verschiedenen Themen in ihrer Praxis miteinander verbinden. [Infos]

Diskussion mit Aktivist_innen
Mo. 11. Februar 2013 | 20 Uhr | SchwuZ

24.11.2012 Berlin: Kein Raum für Nazis

Seit einigen Tagen mobilisiert die Berliner NPD für den 24. November 2012 zu einer Demonstration durch den südlichen Neuköllner Ortsteil Rudow. Die Demo richtet sich gegen eine geplante provisorische Unterkunft für Flüchtlinge im Berliner Süd-Osten. (Mehr dazu: hier)

Sicherlich kein Zufall ist es, dass der geplante Aufmarsch auf das Datum der bundesweiten Antifa-Demo zum 20. Todestag von Silvio Meier fällt. So gab es schon in anderen Jahren die Versuche, das Gedenken zu destabilisieren.

Der Plan der Neofaschisten wird nicht aufgehen! Die Berliner Antifaszene wird zusammen mit vielen verschiedenen Akteuren den Aufmarsch verhindern und dann die Silvio-Meier-Demonstration von Friedrichshain nach Lichtenberg laufen lassen. (Nazis in Rudow & Silvio-Meier-Demo)


Antifa heißt Angriff!
Samstag | 24. November | ab 12 Uhr | U-Bhf Rudow