Aktueller Stand zu den Gegenprotesten am 16.12. in Hohenschönhausen

Bis Frühling 2015 plant der Berliner Senat in 5 Stadtteilen Container-Unterkünfte für Menschen zu eröffnen, die fliehen mussten.
Auch in Falkenberg, welches zu Hohenschönhausen gehört, soll eine dieser Unterkünfte entstehen. An anderen geplanten Standorten gibt es wöchentlich rassistische Aufmärsche mit bis zu eintausend Beteiligten. Nun soll am 16.12.2014 auch ein Nazi-Aufmarsch in Falkenberg stattfinden.

Doch diesem Vorhaben gilt es einen Riegel vorzuschieben. Wir wollen den Nazi-Aufmarsch am Dienstag geschlossen blockieren. Wir werden den Nazis zeigen, dass wir keinen Bock auf ihre rassistische Hetze haben – weder in Falkenberg noch anderswo. Gerade in Falkenberg ist es wichtig, den Nazis keinen Erfolg zu verschaffen. Wenn wir den Nazi-Aufmarsch konsequent verhindern, verliert dieser seine Anziehungskraft und kann sich somit nicht als weiterer wöchentlicher Konzentrationspunkt neben Marzahn, Buch und Köpenick einreihen. Deshalb rufen wir als Vernetzung verschiedener antifaschistischer und antirassistischer Strukturen aus Hohenschönhausen dazu auf, an diesem Tag zahlreich zu erscheinen.

Treffpunkt für die gemeinsame Anreise aus der Innenstadt: 17.45 Uhr // Weltzeituhr, Alexanderplatz
Start der Gegenproteste in Hohenschönhausen: Dienstag, 16.12.2014 // 18 Uhr

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25.10.2014 Allmende e.V./Berlin: Antifaschistisches Tagesseminar: “Wohin treibt Polen?!”

Antifaschistisches Tagesseminar: “Wohin treibt Polen?!”

14-10-25 siempre antifaSa, 25.10.2014 | 11:00 Uhr | Allmende e.V (Kottbusser Damm 25)
Veranstalter*innen:
Bildungswerk der Heinrich Böll Stiftung
Flyer: [Front] | [Back]

Nach der Wende 1989 hat sich Polen zu einem neoliberalen Musterschüler in EU und Nato entwickelt. Die brutale Schocktherapie der 1990er Jahre führte zu einer Verarmung und Deklassierung breiter gesellschaftlicher Schichten und zu einer erstarkenden rechten Bewegung. Dagegen formierte sich Widerstand. Polen wurde zu einem Schauplatz unterschiedlicher Widerstandsbewegungen. Verschiedene Aktivist_innen aus den Bereichen “Antifaschismus”, “Antiüberwachung” und “Soziale Kämpfe” werden die Bewegungen im Kampf gegen die neoliberale Umstrukturierung sowie neofaschistische Tendenzen in Polen vorstellen, über die aktuelle Situation berichten und Raum für gegenseitigen Austausch und Vernetzung geben.

Tagesübersicht:
11.30 Uhr: Begrüßung und Einführungsvortrag
12.30 Uhr: “Nationalismus in Polen” | Referent*innen: Antifa-Aktivist*innen aus Polen
14.30 Uhr: “Soziale Kämpfe” | Referent*innen: Inicjatywa Pracownicza
16.30 Uhr: “Linke Kulturpolitik” | Referent*innen: Martyna Dominiak (Krytyka Polityczna)

Eintritt frei

Weitere Infos:
www.antifa-nordost.org | www.ozzip.pl | www.krytykapolityczna.pl | www.bildungswerk-boell.de

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16.10.2014 Projektraum/Berlin: Veranstaltung "Was kann linksradikale Stadtpolitik"

14-10-16 Was kann linksradikale StadtpolitikInput, Diskussion und Tresen

Farbbeutel auf die Carlofts; in Spandau wird die Zwangsräumung einer Mieterin blockiert; die x-te Demo durch Kreuzberg gegen hohe Mieten; Go-In bei der Wohnungsbaugesellschaft…

Seit einigen Jahren gibt es unterschiedliche stadtpolitische Aktionen und auch die “Szene” hat ihre Aktionsformen und ihr Auftreten vervielfältigt. Wir laden Euch ein um Hintergrund, Stand und Perspektiven linksradikaler Stadtpolitik zu diskutieren: Sollte Stadtpolitik aus antikapitalistischer Perspektive ernster genommen werden oder läuft sie doch nur auf Appelle an den Staat hinaus? Was bedeutet eigentlich genau “linksradikale” Stadtpolitik? Geht es dabei um die Aktionsformen, um das Zusammendenken verschiedener Theorien und Herrschaftsverhältnisse oder um die Vernetzung von unterschiedlichen Kämpfen in der Stadt?

Dazu stellen wir euch ein paar Thesen vor. Nach der Veranstaltung gibts Brause und Cocktails.

Der Raum ist mit Fahrstuhl zu erreichen und barrierearm.

Berlin, Projektraum, Hermannstraße 48 (U Boddinstr.)