Stadtpolitische Aktionen im Oktober

14-10-04 Wem gehört die StadtIn der zweiten Hälfte des Oktober 2014 findet in Berlin eine Stadtpolitische Aktionsphase statt. Zwischen dem 13. und 29. Oktober 2014 sind Aktionen geplant: Kundgebungen vor den Wohnsitzen politisch Verantwortlicher wird es ebenso geben, wie lautstarke Demonstrationen und Kulturveranstaltungen.
Alle Infos gibt es beim „Berliner Ratschlag“

Die bayerische Neonaziszene verliert einen führenden Kopf

Die bayerische Neonaziszene gehört zu den aktivsten und militantesten Neonaziszenen Deutschlands. Bundesweit bekannt vor allem für ihre Anti-Antifa Tätigkeiten. Nun verliert die Szene einen ihrer wichtigsten Köpfe: Der führende Aktivist Matthias Fischer verlässt Bayern und kehrt zurück nach Brandenburg.

Wenn der Name Matthias Fischer auftaucht, sind rechte Aktivitäten nicht weit. Seit den 1990er Jahren betätigt  sich der geborene Brandenburger in der bayerischen Neonaziszene. Schon Anfang der 2000er Jahre zählte Fischer zu den richtungsweisenden Aktivisten in der Nazigruppe „Nationalisten Nürnberg“. Als kurze Zeit später die „Fränkische Aktionsfront“ (FAF) gegründet wurde, war er in deren Führungsriege aktiv und trat als Verantwortlicher für die eigene Publikation „ Landser“ auf. Nach dem Verbot der FAF fungierte er als Kreisvorsitzender der Fürther NPD und war Beisitzer im Vorstand der bayerischen NPD. Auch in der Kommunalpolitik verscuhte Fischer Fuß zu fassen. Als Spitzenkandidat der NPD und der „Bürgerinitiative Soziales Fürth“ (BiSF) wollte er 2008 und 2014 ein Stadtratsmandat ergattern, scheiterte aber an dem breiten Widerstand der Fürther Antifaschisten. Nach internen Streitereien gründete er zusammen mit anderen FAF- Kadern das „Freie Netz Süd“ (FNS), welches Anfang des Jahres in der Nazipartei „Der dritte Weg“ (DIIIW) aufging.

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