1.2.2014 Spartacus/Potsdam: Antifa United Soliparty- eine neue Runde…

 14-02-01 Antifa United01. Feburar 2014 | 19.30 Uhr | Spartacus Potsdam

Das dritte Jahr in Folge erwartet euch am 01. Februar eine besondere Veranstaltung im Spartacus. Das Antifaschistische Pressearchiv Potsdam (APAP) wird wie gewohnt seine alljährliche Chronik neonazistischer Aktivitäten 2013 veröffentlichen und außerdem wird es dieses Mal einen kleinen Einblick in die Arbeit des Verfassungsschutzes in und um Potsdam aus dem Umfeld der Betroffenen geben. In diesem Jahr sind zwar weniger neonazistische Aktivitäten zu verzeichnen gewesen, dennoch sind Neonazis in Einzelaktionen in Erscheinung getreten. Rund um die Bundestagswahl gab es außerdem Wahlkampfstände von einschlägigen Parteien wie NPD und Pro Deutschland. Der Kampf gegen neonazistisches Gedankengut darf also keinesfalls an Stärke verlieren. Es muss weiterhin für eine breite antifaschistische Gegenkultur eingetreten werden! Und während vor den Türen von Potsdam NSU-Unterstützer_innen ihr Unwesen treiben und NSU-Morde mysteriöser Weise unentdeckt bleiben, überwacht der Brandenburger Verfassungsschutz zu welchen Hits auf linken Partys in Potsdam getanzt wird. Diese und andere Skandale des Verfassungsschutzes werden im zweiten Vortrag thematisiert. Um auch dieses Jahr weiter arbeiten zu können, erhoffen wir uns durch die anschließende Soliparty das nötige Kleingeld zusammen zu bekommen. Ab 22.00 Uhr erwartet euch unsere bunte Antifa Kirmes mit Spiel, Spaß, Spannung und einer ganz besonderen Mitternachts-Überraschung! Selbstverständlich darf danach zur Musik unserer Lieblings-Antifa-DJs getanzt werden. Wir freuen uns auf euch! Antifa United – Never divided

16.-18.8.2013 Berlin-Blücherplatz: Festival gegen Rassismus

13-08-16 Festival gegen Rassismus„Rassismus geht uns alle an!“ Das Festival gegen Rassismus 2013 thematisiert den allgegenwärtigen Rassismus in unserer Gesellschaft und will den Widerstand dagegen voranbringen – denn Rassismus ist keine Randerscheinung, sondern grundlegender Bestandteil der Gesellschaft. Wir laden alle ein, die sich gegen vorherrschende menschenverachtende Normen und Wertesysteme wehren!

Festival gegen Rassismus

29.9.2012 Gießen: Rassismus tötet – 20 Jahre nach dem Pogrom von Rostock-Lichtenhagen

Rostock-Lichtenhagen: Vor genau zwanzig Jahren griff ein Mob aus Bürger*innen und organisierten Nazis über mehrere Tage die Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge und ein Wohnheim für ehemalige Vertragsarbeiter*innen aus Vietnam mit Steinen, Flaschen und Molotov-Cocktails an. Dieses Pogrom ist das bekannteste aus einer Reihe ähnlicher Ausschreitungen und Anschläge die nach der Wende Anfang der 1990er Jahre in vielen unterschiedlichen Städten im Osten und Westen der Bundesrepublik Deutschland verübt wurden. Sie begleiteten die damalige Debatte um die Asylgesetzgebung, die in offener rassistischer Hetze politischer Verantwortlicher mündete.

Die Pogrome waren jedoch nur die offensichtlichste Ausprägung eines alltäglichen staatlich-repressiven und gesellschaftlich-exkludierenden Rassismus, welcher bis in die Gegenwart fortbesteht. Diese Präsenz von Rassismus in staatlichen und gesellschaftlichen Strukturen soll im Rahmen einer Demonstration in Gießen exemplarisch beleuchtet werden. Thematisiert werden unter anderem sowohl die menschenunwürdigen Bedingungen in denen Flüchtlinge in Deutschland und Europa während ihres Asylverfahrens leben sowie die politische Instrumentalisierung rassististischer Stereotype durch die legale Anwendung des Racial Profilings.

Weitere Infos: http://rassismustoetet.blogsport.de sowie http://infoladengi.blogsport.de/ und http://antifa-r4.de.vu/.

DEMONSTRATION: Sa, 29.09.12, 12:00 Uhr, Berliner Platz (Gießen).

Don´t miss it: Infoveranstaltung in deiner Stadt

24.04.12 Potsdam– 19 Uhr – Antifaschistisches Pressearchiv PotsdamZeppelinstraße 25

28.04.12Frankurt (Oder)18 UhrGarage/Kontaktladen Berliner-Straße 24

02.05.12Finsterwalde – 19 Uhr – Infocafe in der L86 – Leipzigerstraße 86

03.05.12Dresden – 20 Uhr – AZ ConniRudolf-Leonhard-Straße 39

07.05.12Cottbus – 19 Uhr – quasiMONO – Erich-Weinert-Straße 2

(Weitere Veranstaltungen werden aktualisiert)

„Die Info- und Mobilisierungsveranstaltung thematisiert den (Neo)-Naziaufmarsch am 12. Mai in Cottbus und die damit in Verbindung stehende rassistische Kampagne der NPD. Des Weiteren werden vergangene und bevorstehende Proteste gegen rechte Aufmärsche sowie Hintergrundinformationen zu rechten Strukturen in der Region präsentiert. Außerdem sollen gemeinsame Anreisemöglichkeiten zu Protesten nach Cottbus diskutiert werden. Alle Infos unter: www.antifa-cottbus.de“

Delitzsch: Nach Übergriff kommt am Sonntag die Antifa vorbei

Inzwischen gilt Delitzsch als Tummelplatz, an dem die Nazis nichts ernsthaftes zu befürchten haben. Möglich geworden ist dies durch die Duldung und Zuarbeit der örtlichen verantwortlichen Behörden und Politiker.

Eine Aussage, die fast 12 Jahre zurück liegt und immer noch ihre Gültigkeit hat. Geändert hat sich nur eines, die Naziszene hat sich weiter gefestigt und muss heute mit keinerlei Gegenwehr in Delitzsch mehr rechnen. Wenn es dann doch mal zu Veranstaltungen kommt auf denen Nazis nicht erwünscht sind, schlägt die Szene mit aller härte zu. So kam es am letzten Sonntag zu einem Übergriff auf VeranstalterInnen eines Ska-Konzertes, bei diesem Übergriff wurde ein Mensch so schwer verletzt, dass er wohl auf seinem rechten Auge nie wieder wird sehen können.

Delitzsch/Nordsachsen ist eine Hochburg der Naziszene in Sachsen. BeobachterIn schätzen die Verhältnisse ähnlich ein, wie sie vor ein paar Jahren in der „Sächsischen Schweiz“ medial thematisiert wurden, als die „SSS“ für Schlagzeilen sorgte. Besonders das sogenannte „Freie Netz“ hat hier einen ihrer wichtigen Stützpunkte. Maik Schefflerals einer der Gründungsmitglieder wohnt in Delitzsch und sitzt auch für die NPD im Delitzscher Stadtrat und ist Vorsitzender des NDP-Kreisverbandes Nordsachsen.

Wie krass die Situation in Delitzsch ist, beschreibt ein Text der Gruppe (AUA) aus dem Jahr 2009: Kühe,Schweine, Hinterland

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Rassistische Polizeigewalt nach Gedenkdemo in Velbert

So sieht rassistische Polizeigewalt aus – die Polizei bei der Ausführung ihrer „Arbeit“ „Im Gedenken aller Opfer rechter Gewalt, sozialer Ausgrenzung und rassistischer Asylpolitik“ – unter diesem Motto versammelten sich heute ca. 100 Menschen in Velbert. Den Auftakt machte die Antifa aus Wülfrath mit ihrem Redebeitrag über soziale Ausgrenzung. Der Redebeitrag thematisierte die Zusammenhänge zwischen über zweihundert Kältetoten, die mediale Aufbereitung reißerischer Schicksalsgeschichten und der heutigen Demonstration. Soziale Ausgrenzung habe viele Gesichter und rassistischer und ausgrenzender Klischees und Vorurteile offensiv entgegenzutreten liege in der Verantwortung eines jeden und einer jeden Einzelnen, so die Antifa-Gruppe.

Demofoto 1 Danach startete der Demozug durch ein ruhiges Wohngebiet zum Velberter Polizeipräsidium. Die hier angemeldete Zwischenkundgebung konnte leider erst mit zeitlicher Verzögerung stattfinden, weil die Polizei den Lautsprecherwagen daran hinderte den Kundgebungsort zu erreichen. Mit einiger Verspätung konnte der Redebeitrag der Karawane Wuppertal starten. Das Hauptaugenmerk wurde hierbei auf Oury Jalloh gelegt, der im Jahre 2005 von Polizisten in Dessau umgebracht wurde. Weiter thematisiert wurden die rassistischen Übergriffe der Polizei auf die diesjährige Oury Jalloh-Gedenkdemonstration Anfang Januar. Die Polizei versuchte diese durch mehr oder weniger lächerliche Aktionen zu stören. So wurde über die Lautsprecher anwesender Streifenwagen laut Musik abgespielt. Außerdem lief ein Polizist mit geöffnetem Halfter und Hand an der Waffe provozierend durch Demoteilnehmer. Einzig dem besonnenen Verhalten der anwesenden Antifaschisten und Antifaschistinnen ist es zu verdanken dass die Lage in dieser Situation nicht eskalierte.

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16.02. – RASH-/NEA Tresen mit Infoveranstaltung | Bandito Rosso | 20 Uhr

Schaut vorbei und unterstützt uns. Ihr könnt bei uns kostenlos Kickern. Zu Beginn zeigen wir euch eine Veranstaltung der ASJ zum Thema Minijobs. Dabei wird die Ausbeutung sowie die immer schlechteren Arbeitsbedingungen thematisiert und in einem kritischen Kontext betrachtet . Für das leibliche Wohl ist gesorgt und der Eintritt frei.