8.1.2015 Schreina47/Berlin: Neujahrsempfang beim BrandenburgAbend

einfarbig rash largeDas neue Jahr beginnt nun auch beim BrandenburgAbend. Die Feiertage und Silvester liegen noch allen in den Knochen, also gibt es nur ein gemütliches Beisammensein mit Austausch.

Das Jahr startet in Brandenburg ebenfalls mit Naziaufmärschen. Zum Beispiel am 17.01. in Frankfurt/Oder, wo Neonazis gegen Asylheime demonstrieren wollen. Fachgespräche über die rassistische Mobilisierung in Brandenburg sowie dem aktuellen Neonazigossip bieten wir eine gemütliche Runde.

Zur Begrüßung gibt es etwas prickelndes, solange der Vorrat reicht! Supported by RASH BB!

Beginn: 20.00 Uhr Eintritt frei!

30.8.2014 Brandenburger Tor/Berlin: Freiheit statt Angst Demo

14-08-30 Freiheit statt Angst30.8.: Demo 14.00 Uhr Brandenburger Tor
 
Auf die Straße gehen – gegen den alltäglichen Überwachungswahn. „Die grenzenlose Überwachung ist Realität. Die Snowden-Enthüllungen belegen: Geheimdienste und Unternehmen treten unsere Rechte mit Füßen und sind dabei an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Sie dringen in die letzten und intimsten Winkel unserer Privatsphäre vor. Mit Verlaub, es reicht!
Den kompletten Aufruf findet ihr hier.

25.10.2013: Berlin: "Friedrich es Reicht! Schluss mit der rassistischen Hetze"

13-10-25 Keinen Bock

Friedrich, es reicht! Schluss mit der rassistischen Hetze gegen Menschen aus Rumänien, Bulgarien und Asylsuchende! Wir fordern Solidarität insbesondere mit Roma! Kommt alle zur Demo am 25.10.2013 – 12:00 Uhr Treff und Startpunkt an Sinti und Roma Denkmal sowie Kundgebung 14:30 Uhr vor dem Bundesinnenministerium!

Bundesinnenminister Friedrich macht in den Medien zum wiederholten Male Stimmung gegen rumänische, bulgarische Einwander_innen sowie Asylsuchende aus den Balkanländern, insbesondere gegen Roma. Er fordert die Europäische Union auf, die EU-interne Abschiebung zu ermöglichen und betont, dass es die Einwanderer_innen vor allem auf deutsche Sozialleistungen abgesehen hätten. Für Asylsuchende aus den Balkanländern hat er ein Schnellverfahren eingeführt.

Wir sind empört über diese rassistische Verleumdungskampagne gegen eine – überall in Europa – massiv ausgegrenzte und benachteiligte Gruppe. Immer wieder ist darauf hingewiesen worden, dass Friedrich nicht nur mit falschen Zahlen und Fakten argumentiert und sogar ungehemmt Statistiken vorlegt, die seine Behauptungen überhaupt nicht belegen, sondern vor allem in höchst populistischer Weise Ängste und rassistische Ressentiments der herkunftsdeutschen Bevölkerung schürt. Er baut eine absurde Drohkulisse auf und ermutigt so zur Ausgrenzung, Diskriminierung und Bedrohung einer ethnischen Gruppe, der in Deutschland ohnehin schon mit Feindseligkeit und Gewalt begegnet wird. Leider zeigt sich Friedrich völlig resistent gegen besseres Wissen und sachliche Argumente.

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20.12.2012 Bandito Rosso/Berlin: RASH-/NEA-Tresen

Jahresabschlusstresen von und mit den Red & Anarchist Skinheads Berlin-Brandenburg und den North East Antifascists. Es gibt wie immer die legendäre vegane Ente mit Klössen und Rotkohl – nur solange Vorrat reicht. Außerdem gibt es dieses Mal eine subkulturelle Klamottentauschbörse: also bringt alle eure Skinhead-, Punk-, Hardcore- und Antifaklamotten mit, die euch nicht per passen oder gefallen. Außerdem gibt es Glühwein und als musikalische Untermalung Rocksteady vom Plattenteller mit den Old Fashioned Rudeboys.

Beginn: 20.00 Uhr – Eintritt frei!

Bandito Rosso

Berlin: Biermeile: Rassismus unerwünscht?

Auch dieses Jahr findet am ersten August-Wochenende (3.8-5.8.) wieder einmal das größte Saufgelage Deutschlands (knapp 800.000 Besucher_innen sollen es letztes Jahr gewesen sein) im Bezirk Friedrichshain statt. „Das international Bierfestival“, das sich vom Frankfurter Tor bis zum Strausberger Platz erstreckt, ist seit vielen Jahren Anlaufpunkt für Nazis, Rassisten_innen, rechten Hooligans und sexistische Macker. Schon seit Jahren gibt es aber auch erhebliche Kritik an der Biermeile und Forderungen nach ihrer Abschaffung werden immer wieder laut. Nun soll die im letzten Jahr schon erprobte „Festivalordnung“ zumindest rechte Symbolik fernhalten. Eine neue Secruity-Firma wurde auch beauftragt. Ob das reicht?

Seit mehreren Jahren ist die Initiative gegen Rechts Friedrichshain mit einem Stand auf der Biermeile anzutreffen um gegen Rassismus, Neonazis und Homophobie zu informieren sowie Anlaufpunkt für Betroffene zu sein. Oft genug wurden dabei die dort Engagierten selbst Zielscheibe, wurden bedroht und bepöbelt. Keinesfalls nur von organisierten Neonazis sondern auch von aufrechten deutschen Festbesucher_innen, die sich durch die Thematisierung von Nazis und Rassismus in ihrem „Spaß“ gehemmt fühlten (Flyer der Ini aus dem letzten Jahr.) Dieses Jahr sind ausdrücklich alle Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlung eingeladen an dem Stand der Ini teilzunehmen um dem „heiteren“ Publikum auf den Zahn zu fühlen.

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Antifaschistischer Aufruf zur Demo am 10.12. in Freiburg

Staat und Nazis Hand in Hand? Gegen Faschismus und Polizeistaat!

Seit dem Be­kannt­wer­den der Na­zi­ter­ror­zel­le „Na­tio­nal­so­zia­lis­ti­scher Un­ter­grund“ und ihren Ver­bin­dun­gen zu Staat, Po­li­zei und Ver­fas­sungs­schutz kommt die Re­pu­blik aus dem Stau­nen nicht mehr her­aus. Über 10 Jahre zog die „NSU“ eine Blut­spur durch die BRD, er­mor­de­te Mi­gran­ten und eine Po­li­zis­tin und wurde dabei of­fen­sicht­lich vom deut­schen Staat lo­gis­tisch und fi­nan­zi­ell un­ter­stützt. Fast täg­lich kom­men neue er­schre­cken­de Ein­zel­hei­ten über die Ko­ope­ra­ti­on von Staat, Ge­heim­diens­ten und Nazis ans Licht, das ge­sam­te Aus­maß des Skan­dals und vor allem die Sys­te­ma­tik die da­hin­ter steckt sol­len dabei ver­schwie­gen wer­den.

His­to­ri­sche Kon­ti­nui­tä­ten

Dabei reicht es einen Blick auf die Ent­ste­hungs­ge­schich­te der bun­des­deut­schen Po­li­zei und Ge­heim­dienst­be­hör­den zu wer­fen, um zu ver­ste­hen, dass eine Nähe zu fa­schis­ti­schen Krei­sen durch­aus keine Be­son­der­heit ist, son­dern seit Grün­dung der Or­ga­ni­sa­ti­on Geh­len und des BKA zum Wesen der deut­schen Si­cher­heits­be­hör­den ge­hört. Die Her­ren die nach 1945 am Auf­bau „de­mo­kra­ti­scher Po­li­zei- und Ge­heim­dienst­struk­tu­ren“ mit­wirk­ten, hat­ten ihr Hand­werk fast aus­nahms­los im NS-Staat ge­lernt.

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