01./02. Dezember in Leipzig: Oi! The Massacre Vol. II

Hervorgehoben

Eine Woche nach den 10 Jahre Scortesifeierlichkeiten und dem Match Babelsberg vs. BFC Dynamo gibt es bereits das nächste Highlight: unsere Genoss*innen von RASH Leipzig veranstalten das Oi the Massacre II! Alle hin da! /// Mehr Infos und Aufruf: http://rashle.blogsport.de/2017/11/17/01-02-dezember-oi-the-massacre-vol-ii/

8.1.2015 Schreina47/Berlin: Neujahrsempfang beim BrandenburgAbend

einfarbig rash largeDas neue Jahr beginnt nun auch beim BrandenburgAbend. Die Feiertage und Silvester liegen noch allen in den Knochen, also gibt es nur ein gemütliches Beisammensein mit Austausch.

Das Jahr startet in Brandenburg ebenfalls mit Naziaufmärschen. Zum Beispiel am 17.01. in Frankfurt/Oder, wo Neonazis gegen Asylheime demonstrieren wollen. Fachgespräche über die rassistische Mobilisierung in Brandenburg sowie dem aktuellen Neonazigossip bieten wir eine gemütliche Runde.

Zur Begrüßung gibt es etwas prickelndes, solange der Vorrat reicht! Supported by RASH BB!

Beginn: 20.00 Uhr Eintritt frei!

20.11.2014 Bandito Rosso/Berlin: RASH-NEA-Tresen: Vortrag: Was tun gegen HoGeSa?!

14-11-20 RASH NEA Tresen kopieWas tun gegen HoGeSa?!
Vortrag, Diskussion
Do, 20.11.2014 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Referent*innen:
BAFF – Bündnis aktiver Fussballfans
Agentur für soziale Perspektiven e.v. (asp)
North East Antifa (Berlin)

Im Oktober und November marschierten Tausende unter dem Label „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) in Köln und Hannover. Beide Aufmärsche mündeten in gewalttätigen Auseinandersetzungen.

Die Medienberichterstattungen über HoGeSa zeigen sich nicht selten überrascht über die „Plötzlichkeit“ und zahlenmäßige Stärke jener Bewegung. Die Anzeichen für eine Organisierung des rechten Fußball-Milieus deutete sich jedoch bereist seit vergangenem Jahr an. In der facebook-Gruppe „Weil Deutsche sich’s noch trau’n!“ [1], dem Vorläufer von HoGeSa, sammelten sich bereits zahlreiche Anhänger männerbündischer Strukturen. Als Vorbild fungierte auch zu jenem Zeitpunkt schon die English Denfence League (EDL) [2]. Mit ihrem Minimalkonsens „Anti-Islamisierung“, der engen Anbindung an eine gewaltbereite Fußball-Klientel und die Arbeit über Social Media erlebte die EDL vor einige Jahren einen ähnlichen Auftrieb wie die HoGeSa. Beide treten öffentlich gegen religiösen Fundamentalismus auf – vor allem geht es ihnen jedoch darum, dass eigene Land zu schützen. Das Leid, welches die Menschen in Syrien durch den sogenannten „Islamischen Staates“ erfahren, rückt vollkommen in den Hintergrund. Die PEGIDA-Aufmärsche gegen Islamisierung in Dresden (2.500 Teilnehmer*innen) [3], die Allianzen zwischen Bürgern und Nazis Flüchtlingsunterkünfte [4] und die Wahlergebnisse der AFD zeugen davon, dass Rassismus und reaktionären Denkmustern zunehmend als legitime Einstellungen anerkannt sind.

Im Vortrag wird über Strukturen, ideologisches Selbstverständnis so wie die EDL als Vorbild des HoGeSa-Netzwerkes informiert. Gemeinsam wollen wir darüber diskutieren wie wir der aktuellen Entwicklung entgegenwirken können.

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] & Red & Anarchist Skinheads (RASH)

[1] https://www.antifainfoblatt.de/artikel/%E2%80%9Epatriotisches-menschenmaterial%E2%80%9C
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/English_Defence_League
[3] https://www.addn.me/nazis/rassistische-mobilisierungen-weiterhin-mit-zulauf/
[4] http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2014/11/15/mimikry-strategie-laesst-berliner-neonazis-proteste-gegen-asylunterkuenfte-dominieren_17663

2.2.2015 Archiv/Potsdam: RASH BB präsentieren Los Fastidios & Kira Kanoa

14-02-02 Los Fastidios

RASH Berlin-Brandenburg organisieren und präsentieren Euch Los Fastidios mit neuem Album im Gepäck!:

Los Fastidios (Streetpunk, Verona)
Die Streetpunk-Ikonen aus Italien sind mittlerweile seit über 20 Jahren im Geschäft und verbreiten weiterhin ihre politische Attitüde in ganz Europa. Los Fastidios spielen kraftvollen, melodischen Streetpunk, der sich aus klassischem britischen Oi!-Punk und aus allerlei Bereichen des Rock ’n’ Roll, Ska, Hardcore und Punkrock zusammensetzt. Lautstark und gesellschaftskritisch nehmen sie sich Themen wie Rassismus, Sexismus und Kapitalismus an.

Mit dabei sind Kira Kanoa (Antifascist HC-Punk aus Neuruppin)

Offen ab 20 Uhr.

Archiv Potsdam – Leipziger Straße 60: www.archiv-potsdam.de/

3.12.2014 Tristeza/Berlin: Punkrocklesung mit Jan Off und Anne Hahn

14-11-03 Jan Off

RASH Berlin-Brandenburg organisieren bzw. präsentieren:

JAN OFF
distanzlos und so von oben herab und wie laut der immer redet…

ANNE HAHN
autorin des pflichtbuchs für alle schleimkeim-follower

Zu den Autor*innen:

Anne Hahn, geboren 1966 in Magdeburg, studierte Kunstgeschichte und Germanistik an der Humboldt-Universität Berlin. 1989 wurde sie bei einem Fluchtversuch an der aserbaidschanisch/ iranischen Grenze verhaftet und war sechs Monate politische Gefangene in der DDR.

Sir Jan Off, geboren im Jahr des HERRN 1967 in Craiova, Bulgarien; Studium der Mikrochirurgie und der Strahlenphysik; danach Holzfällerlehre und dreijähriger Aufenthalt in einem Lungensanatorium an der Schwarzmeerküste. 1991 Umzug nach Deutschland. 1994 als “Volksschädling” zu drei Jahren verschärfter Zwangsarbeit in den Kaliminen Südostniedersachsens verurteilt. 1996 vorzeitige Entlassung. Zur zeit Importeur abgehalfterter amerikanischer Semiprominenter; nebenbei als Leprakranker bei Hochzeiten und Familienfeiern tätig. Mitglied der kulturbolschewistischen Internationale. Mitglied des Vereinsvorstandes von TRAKTOR TSCHELJABINSK.

Zum Inhalt:
Beide Autor*innen verbindet die Erfahrung mit Punk in den 80er Jahren an den Enden der Magdeburger Börde: Anne im Osten (Magdeburg) und Jan im Westen (Braunschweig).
Anne Hahn schildert in “Gegenüber von China” nicht nur ihre missglückte Flucht über die UDSSR in den Westen, sondern eben auch ihr Herkommen aus der Magdeburger Punkszene, die ein Teil der Widerstandskultur gegen den DDR-Staat war.
Jan Off hingegen schildert in der nun wirklich allerletzten Neuauflage von „Vorkriegsjugend“ (Ventil-Verlag) und in neueren, noch nicht offiziell erschienenen Texten, das Rebellische der westdeutschen Punkbewegung, die, im Gegensatz zum DDR-Punk, keinerlei Koalitionen mit Christen und Hippies eingegangen ist.

Der vielstimmige Charakter der Werkshow beider findet sich zum einen im gemeinsam Sinnstiftenden von Musik und der Haltung der Punk-Bewegung zu politischen und sozialen Bewegungen, aber eben auch im Trennenden, der dazu Hüben wie Drüben einen unterschiedlich hohen Einsatz an Leib und Leben erforderte.
Überraschen werden uns beide mit Texten zu aktuell brisanten weltpolitischen Themen.

Tristeza – Pannierstrasse 5 – Berlin-Neukölln

Beginn: 19.00 Uhr – Eintritt frei!

20.11.2014 Bandito Rosso/Berlin: RASH-NEA-Tresen

14-11-20 RASH NEA TresenVorführung des Dokumentarfilms “The Silent Revolution”

Filmvorführung, Tresen, VoKü
Do, 20.11.2014 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10A / Prenzlauer Berg)

Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA] &Red & Anarchist Skinheads (RASH)
Trailer: www.liveleak.com/view?i=4f8_1381064651
Sprache: Kurdisch mit deutschem Untertitel

„The Silent Revolution” ist eine 50-minütige Dokumentation, gedreht von David Meseguer und Oriol Gracià, über den Aufbau der Demokratischen Autonomie in Westkurdistan/ Syrisch-Kurdistan, genannt Rojava. Nach dem Ausbruch der syrischen Konflikts 2011 haben die Kurd*innen in Rojava einen dritten Weg unabhängig von dem des Assad-Regimes und dem des Syrischen Nationalrats und der Freien Syrischen Armee (FSA) eingeschlagen. Die Kurd*innen begannen eine politische, soziale und kulturelle Erneuerung von historischer Bedeutung, die besonders ab dem Aufbau eigener Selbstverwaltungsstrukturen unter dem Begriff „Demokratische Autonomie” ab 2012 in der Öffentlichkeit bekannt wurde.

Bei der Veranstaltung wird es Info-Material zur Thematik geben und die Möglichkeit Kobanê (Rojava) durch Spenden zu unterstützen.

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13.11.2014 Schreina47/Berlin: BrandenburgAbend mit Lesung

14-11-13 BrandenburgtresenIm Sommer 2007 fängt es an. Florian Ludwig liegt mit der Fresse im Brandenburger Schlamm, vermummte Polizeibeamte hocken auf ihm. Er wird festgenommen, weil er Mitglied der „Militanten Gruppe“ sein soll. In seinem Buch „Mit Fußfesseln bin ich nicht so flott“ beschreibt er die Umstände seiner Haft und seines Lebens. Hausbesetzungen in Potsdam und Berlin-Friedrichshain, sowie Unterklassenfußball beim BFC Dynamo und Tennis Borussia Berlin.

Wir haben ihn eingeladen, sein Buch vorzustellen und ein wenig daraus vorzulesen. Natürlich gibt es wie bei jedem Brandenburg-Abend das Rundum-sorglos-Paket mit leiblichem Wohl und Co, diesmal unterstützt von RASH Berlin-Brandenburg.

Schreinerstr.47 Berlin-Friedrichshain

Beginn: 20.00 Uhr

Bericht von der RASH-Brandenburgtour 2014 (Cottbus, Strausberg, Neuruppin)

RASH BB in Lübbenau kopieDrei Wochen nach den Auftaktveranstaltungen der RASH-Brandenburgtour unter dem Motto „… für eine starke antifaschistische Subkultur“ im Schokoladen/ Berlin und der Garage/ FFO starteten wir am 11. September unsere eigentliche Tour, die uns von Potsdam über Cottbus, Lübbenau und Strausberg nach Neuruppin führen sollte.

In Cottbus angekommen, machten wir uns auf den Weg zum Schillerplatz, wo wir eine Kundgebung angemeldet hatten. Wir verteilten gemeinsam mit den Genoss_innen von vor Ort Flyer zu unserer Kampagne, rechten Strukturen in Brandenburg, der Freiraumkampagne der Utopia-Crew aus FFO sowie Materialien der Roten Hilfe, der RLS und der Opferperspektive an interessierte Passant_innen und luden zu Vortrag und Konzert am Abend im quasiMono ein. Das sehr schlechte Wetter führte leider dazu, dass die Cottbusser Innenstadt eher weniger gut besucht war.
Nach einem kurzen Zwischenstopp in der Zelle79, einem Hausprojekt im Süden der Stadt, ging es auch schon los in Richtung quasiMono, wo uns zuerst ein spannender Vortrag mit Bernd Langer zur Geschichte der antifaschistischen Bewegung in der BRD und im Anschluss daran ein Konzert mit dem Accoustic Punkliedermacher hannez übern zaun erwartete.

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2.-5.10.2014: Revolution Fest II – RASH-MTL 20th Anniversary

14-10-02-04 Revolution FestHappy Birthday zum 20.Geburtstag von RASH Montréal!:

RASH-Montréal (Red and Anarchist Skinheads) et Montreal Sisterhood présentent, dans le cadre du 20e anniversaire de la fondation du RASH-Montréal, la deuxième édition du Revolution Fest qui aura lieu aux Katacombes, les 2-3-4 octobre prochains.

Les billets et passes en pré-vente sont maintenant disponibles au X20 et aux Katacombes!

Nous offrons maintenant la possibilité aux gens de l’extérieur (seulement) de faire la réservation de billets. Pour ce faire, écrivez un message facebook à Casse Sociale ou Montreal Sisterhood en donnant vos informations tels que prénom/nom, nombre de billets, quelle soirée, numéro de téléphone. Vous devrez récupérer vos billets avant 22h, sinon ils seront vendu aux personnes à la porte. Merci!

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Bericht vom letzten Abend der RASH-Brandenburg-Tour

Refpolk auf RASH-Konzi im MittendrinSören Kohlhuber berichtet vom letzten Abend unserer RASH-Brandenburg-Tour:

Der Abend in Neuruppin endete mit einer wichtigen politischen Botschaft fürs kommende Jahr (aufgenommen Nachts um 3 mit einer schlechten Handykamera…) durch die HipHop-Acts aus Griechenland und Deutschland.

Die RASH-Brandenburg-Tour endete mit einem Konzert von Refpolk und den beiden griechischen Rapperinnen Daisy Chain und Miss Zebra. Für mich die beiden besten Female-Rap-Künstlerinnen die ich bisher sehen durfte.
Doch das Konzert war nicht das Ende der Party. Er sollte ein Abend werden, an den sich die Beteiligten noch lange erinnern werden.

Während der After-Party mit Organisatoren, Referenten und Künstlern fingen ein Neuruppiner Jugendlicher und Refpolk an zu Beatboxen. Die beiden Rapperinnen begeisterten die Zuschauer mit Freestyle-Rap zur Beatbox-Musik. Getoppt wurde das Ganze, als die beiden die Bühne samt Mic erneut bestiegen und aus den Boxen das „Aachen-Ultras-Tribute“-Mixtape (Für die, die auf Elektromusik stehen, das Tribute aber nicht kennen habe ich es noch mal bei soundcloud hochgeladen: https://soundcloud.com/s-ren-kohlhuber/acu-ultra-tribute) lief. Zu diesen Elektroklängen gab es erneut griechischen Freestyle. Vor allem die Künsterlinnen hatten daran sichtlich ihren Spaß.

Toller Abend. Danke an die Gruppe „RASH Berlin/Brandenburg“ für diesen Abend und die Einladungen nach Strausberg und Neuruppin, sowie allgemein für ihre Tour.

Quelle: https://www.facebook.com/soeren.kohlhuber