27.12.2014 Berlin-Marzahn: Doch keine Weihnachtspause der Nazis!

14-12-27 Refugees are welcomeWieder ruft eine neonazistische Gruppe zu einer Demo gegen „Asylmissbrauch und linke Gewalt“ durch Berlin-Marzahn auf. Diesmal allerdings nicht die selbsternannte „Bürgerbewegung Marzahn“, sondern Nazis und Hools aus deren Umfeld. Unter dem Namen „Ber.Ge.As“ (Berlin gegen Asylmissbrauch) bewirbt die Gruppe auf Facebook für den 27. Dezember eine Demo.Auf der öffentlich einzusehenden Teilnehmer_innenliste haben sich viele Anhänger_innen von HoGeSa und anderen „Nein zum Heim“-Seiten angekündigt.

Auch dieser Demonstration werden wir mit antifaschistischen Gegenprotesten begegnen. Dazu gibt es einen Treffpunkt um 17:30 Uhr am Eastgate (S-Bahnhof Marzahn). Der Vortreffpunkt für solidarische Leute aus der Innenstadt befindet sich 16:30 Uhr am S-Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße).

Bildet Gruppen zur Anreise und vor Ort, passt aufeinander auf und lasst uns gemeinsam ein Zeichen gegen Nazis und Rassist_innen in Marzahn setzen!

Achtet auf weitere Infos unter:
akmh.blogsport.eu
twitter.com/ai_b_bbg

14.9.2013 München: Schluss mit lustig!

13-09-14 Schluss mit lustigFür die Mehrheitsgesellschaft ist Rassimus eine Randerscheinung und wird nur sogenannten „Rechtsextremist_innen“ zugeordnet. Doch neben dem völkischen Rassismus der neonazistischen Ideologie gibt es den oft ausgeblendeten Alltagsrassismus der Mitte. Er ist ein in allen gesellschaftlichen Schichten verankertes Menschenbild, welches auf der gezielten sozialen Ausgrenzung von Personengruppen aufgrund von Merkmalen wie Herkunft oder Hautfarbe basiert. So werden Schubladen konstruirt, in die ein Mensch passt oder eben nicht passt, je nachdem welchen rassistischen Stereotypen er entspricht.

Vom weit verbreiteten Alltagsrassimus profitieren vor allem rechte Gruppierungen, wie beispielsweise „Pro Deutschland“, „Die Freiheit“ oder die „Republikaner“. Sie geben sich als liberale und bürgernahe Alternative zu den großen Parteien aus.

Ihre populustischen Parolen bedienen bürgerlich-rassistische Ressentiments und stoßen dabei zunehmend auf Anerkennung der münchner Bürger_innen. Geschürt werden diese Vorurteile auch durch die boulevardeske Berichterstattung über die aktuelle Lage in den münchner Asylbewerberheimen und Pseudostatistiken über sogenannte „Ausländergewalt“. Dabei gibt sich die münchner Polizei größte Mühe bei jedem/jeder Tatverdächtigen im täglichen Polizeibericht zum Beispiel „südländisches Aussehen“ hervor zu heben. Diese rassistischen Formulierungen werden von den meisten münchner Medien 1:1 übernommen.

Hier in München sind zunehmend die Kleinparteien „Die Freiheit“ und „Pro Deutschland“ aktiv. „Die Freiheit“ hält seit nun mehr als einem Jahr rituell jede Woche stundenlange Kungebungen ab, in denen sie ihr antimuslimisches und patriotisches Weltbild propagieren. Dicht vernetzt ist „Die Freiheit“ mit dem rassistischen Internetportal „Politically Incorrect (PI)“, auf dem auch häufig Nazis aktiv sind. Dort werden regelmäßig Hasstiraden gegenüber Politiker_innen und Aktivist_innen veröffentlicht.

Weiter

Dresden: Aufruf gegen den Naziaufmarsch am 17.Juni 2013

Auch in diesem Jahr wollen die Nazis wieder am 17.06. 18 Uhr vom Postplatz (Panzerkette) aus marschieren, und den Arbeiter*innenaufstand von 1953 für ihren nationalistischen Senf instrumentalisieren. Wir wollen auch dieses Jahr wieder zu wirksamen Gegenprotest und zur Verhinderung des Naziaufmarsch am 17. Juni 2013 aufrufen. Wir werden euch bezüglich geplanter Aktionen auf dem laufenden halten, also checkt im Vorfeld des 17.06. regelmäßig unseren Blog. Weitere Mobi wie Flyer, Plakate und Sticker kommen demnächst. Was am 13. Februar klappt muss auch endlich am 17. Juni und an jedem anderen Tag im Jahr klappen: keinen Fußbreit den Faschisten!

Tradition? Kenn’ wir schon! Deutschland in den Rücken fallen!

Unter dem Motto „Tradition verpflichtet: 1813 – 1953 – 2013 „Heimat bewahren – Souveränität schaffen““ werden am 17. Juni diesen Jahres, (Neo-)Nazis wieder einmal in Dresden aufmarschieren wollen, um Geschichte so hinzubiegen, dass sie in ihr Zerrbild der historischen Wirklichkeit passt.
Solch historisch besetzte Daten, welche auch von der bürgerlich-konservativen Mehrheitsgesellschaft zelebriert werden, eignen sich hervorragend um menschenverachtende Ideologeme, Geschichtsrevisionismus und so ein bisschen was von „Wir gegen Die“ in die Öffentlichkeit zu tragen. Kurz: Der rechte Rand der Gesellschaft unternimmt erneut den Versuch, mit der so genannten „Mitte“ zu kuscheln – um in der Diktion der Hero*innen des Antiextremismus zu bleiben.


Weiter

Babelsberg 03 empfängt den Halleschen FC

Am kommenden Sonntag gibt es nach den Begegnungen gegen Karl Marx Stadt und den FC Hansa Rostock bereits das dritte Ostderby in der noch jungen Drittligasaison. Gegen den Halleschen FC wollen wir natürlich 3 Punkte erkämpfen, unser Team lautstark supporten und dem rechten Mob eine klare antifaschistische Ansage machen! Also los jetzt hier: Samstag nach Rostock zum Gedenken an die rassistischen Pogrome vor 20 Jahren und Sonntag ins Karl Liebknecht Stadion in Nowawes/Babelsberg!
Die „Saalefront Ultras“ mobilisieren unter dem martialischen Motto „Der Schocker des Sommers!“ zum Ostderby. Es ist also mit jeder Menge Nazis und rechter Hooligans zu rechnen! Passt bei der Anreise auf euch auf!

Der Berliner Zugtreffpunkt ist um 10.50 Uhr am S-Bahngleis am Alexander Platz in Fahrtrichtung ganz vorne (Abfahrt pünktlich um 11.00 Uhr!) Kommt zahlreich, damit wir geschlossen und sicher zum Fanmarsch für die Verbannten um 12.00 Uhr am S-Bahnhof Babelsberg kommen.

Alerta! Diffidati con noi!

Scortesi auf Facebook

03Nuller_innen

Neonazis im Netz: Hetz-Propaganda aus den USA

Das Internet ist für deutsche Neonazis der wichtigste Propagandakanal. Doch die Behörden sind machtlos dagegen, weil viele Server in den USA stehen. Dort verdienen sich notorische Hetzer ein Zubrot, indem sie ihren deutschen Kameraden als Strohmänner dienen.

In Sachen Design hinkt Gary L. Internetseite den Standards um etliche Jahre hinterher. Das passt, gehört der Mann, der sich selbst „Nazi“ nennt, doch zu den Ewiggestrigen. Seit 1972 arbeitet er von den USA aus mit der von ihm begründeten NSDAP/AO daran, dem Nationalsozialismus doch noch zum Sieg zu verhelfen. Vier Jahre Gefängnis brachte ihm das 1996 in Deutschland ein, seitdem ist sein Hetzen gegen die „sogenannte BRD“ wohl noch ein wenig hysterischer geworden.

weiter