5.12.2014: Rassistischen Aufmarsch in Köpenick verhindern – die Zweite

An den antifaschistischen Erfolg vom letzten Freitag anknüpfen! Die rassistische Bedrohung von Flüchtlingen stoppen!

Rassist*innen und Neonazis können es nicht lassen. Nach ihrer Niederlage am letzten Freitag, als 200 Menschen den rassistischen Aufmarsch im Köpenicker Allende-Viertelerfolgreich verhinderten, halten sie weiterhin am Konzept ihrer sogenannten Freitagsdemos fest. Als Anlass nehmen sie die bald eröffnende Containerunterkunft für Geflüchtete in der Alfred-Randt-Straße.

In den letzten drei Wochen gelang es ihnen zweimal einen Aufmarsch im Allende-Viertel durchzuführen, an dem Neonazis aus ganz Berlin und Brandenburg teilnahmen,  die die Infrastruktur stellten (wie Ordner und Lautsprecherwagen) und unter großem Beifall menschenverachtende Reden hielten. Gut 400 Menschen beteiligten sich, zogen einmal an einer bereits bestehenden Geflüchtetenunterkunft vorbei und klatschten zu Parolen aus dem NPD-Lautsprecherwagen (wie „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“). Diese Unterkunft an der Salvador-Allende-Straße steht ohnehin schon im Fokus von Rassist*innen, in letzter Zeit kam es vermehrt zu Böllerwürfen und Angriffsversuchen.

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Rostock: Versuchter Brandanschlag auf Wohnprojekt

Der Molotow-Cocktail traf lediglich eine Mauerecke des angrenzenden Kindergartens. Ziel des Brandanschlages war das Projekthaus des Awiro e.V. Seit geraumer Zeit hetzt die Neonaziszene in Rostock gegen das Objekt, werden bisher erfolgte Angriffe wohlwollend kommentiert. Diesmal entstand kein Sachschaden, der Brandsatz traf und zündete nicht. Sowohl im Büro, als auch in den darüber liegenden Wohnungen hielten sich zu diesem Zeitpunkt Personen auf. Nur das Unvermögen der Angreifer verhinderte eine mögliche Katastrophe.

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