Antira-Demo durch Marzahn am 8. Dezember

Seit nun fünf Wochen marschieren Neonazis, Hooligans und Rassist*innen quer durch Berlin-Marzahn. Wöchentlich protestieren sie gegen die Unterbringung von Geflüchteten in einem sogenannten Containerdorf an der Kreuzung Blumberger Damm / Landsberger Allee. Die Unterbringung von Geflüchteten  in Containern ist allerdings nicht der wirkliche Grund, warum die „besorgten Bürger*innen“ auf die Straße gehen, sondern es ist schlicht Xenophobie und Rassismus.

Mittlwerweile haben die Aufmärsche jeden Montag für einige Marzahner*innen Eventcharakter bekommen. Auch trügt der Schein, dass dies ein neues Phänomen sei. Denn es ist lediglich ein nun auch für alle und nicht nur die Betroffenen wahrnehmbarer Ausdruck des seit Jahren vorherrschenden Rassismus in der Mitte der Gesellschaft. Dies spiegelt sich nicht nur in den Aufmärschen in Marzahn-Hellersdorf wieder, sondern überall dort wo Geflüchtete als soziale Last dargestellt werden. Menschen, die hier als Geflüchtete ankommen wird unterstellt, eine “soziale Belastung” sein und die “Ruhe” im Kiez zu stören. Diese und andere Vorwürfe und Ressentiments trieben und treiben Rassist*innen zu hunderten auf die Straße, in Köpenick, Buch, Dresden oder sonst wo. Dabei haben sie auch kein Problem mit gewaltbereiten Neonazis aufzumarschieren.

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22.11.2014 Berlin: Geflüchtete bleiben,‭ Rassist*innen ‬vertreiben‭! Nazi-Aufmarsch in Marzahn blockieren!

14-11-22 MarzahnIn Marzahn soll Anfang 2015 ein Containerlager zur Unterbringung von Geflüchteten eröffnet werden. Einem Netzwerk aus NW Berlin, NPD und Die Rechte ist es in diesem Kontext gelungen, lokale BFC-Hooligans, ‘ganz normale’ und offen rassistische Anwohner*innen gegen dieses Vorhaben zu mobilisieren. Neben der nächsten Montagsdemo am 17.11. planen die Nazis für Samstag, den 22.11., auch einen überregionalen Aufmarsch. Wir rufen deshalb dazu auf, diesen zu stören, sich an Blockaden zu beteiligen oder die Proteste kreativ zu unterstützen.

Marzahn-Hellersdorf steht seit fast anderthalb Jahren kontinuierlich im Fokus von organisierten Nazis. Es ist dabei kaum zu übersehen, dass diese nach ihren Erfolgen in den letzten beiden Wochen, selbstbewusster in die weiteren Auseinandersetzungen gehen. Erst ziehen sie fast ungestört durch Buch, nun bereits zum zweiten Mal und mit mehreren hundert Rassist*innen durch Marzahn. Leider ist nicht zu leugnen, dass ihre Positionen hier in weiten Teilen der Bevölkerung sehr anschlussfähig waren und weiterhin sind. Doch die Etablierung einer regelmäßigen “Montags-Demo” gegen das Containerlager, vermeintlich von und für Bürger*innen, reicht den Nazis nicht aus. Mit der für den 22.11. geplanten Demo bemühen sie sich um die Einbettung der Proteste in einen berlinweiten Kontext. Anstelle des Standortes in der Schönagelstraße geht es nun pauschal “gegen Asylmissbrauch”. Dahinter steckt nach unseren Einschätzungen der Versuch, ein Szene-Event zu initiieren, das auch der Rekrutierung neu erschlossener Umfelder wie auch der Aktivierung alter Netzwerke dienen soll. Der Zeitpunkt dazu scheint passend gewählt. Nachdem der Berliner Senat in den letzten Jahren einen Unterbringungsnotstand für Geflüchtete herbeigeführt hat, wurden die Refugee-Proteste über viele Monate hinweg politisch und medial aufs Heftigste attackiert. In diesem Rahmen sind die Positionen der Nazis zunehmend anschlussfähiger und sie inszenieren sich unter dem Label der verschiedenen Bürgerbewegungen als Gegenbewegung gegen den Kampf der Geflüchteten. So wird das Klima in den Kiezen mithilfe von Facebook derzeit massiv mit Rassismus und Sozialneid aufgeladen. Geflüchteten und vermeintlichen Migrant*innen werden pauschal Kriminalität, Gewaltaffinität und Betrugsabsichten gegenüber den ‘aufrechten deutschen Steuerzahler*innen’ unterstellt.

Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit dem Refugee-Protest gegen rassistische Asylgesetze, wie Residenzpflicht und Lagerunterbringung. Anstelle der gegenwärtigen bundesweiten Praxis, die einer rassistischen Politik der Isolation folgt, fordern wir ein Bleiberecht und Bewegungsfreiheit für alle Menschen. Dass die Nazis ihre überregionale Demo bewusst am Tag der Silvio-Meier-Demo planen, ist in Anbetracht ihres Erfolges im Jahr 2013 im Berliner Süd-Osten wenig überraschend. Sie haben schlicht gelernt, dass sie ausgerechnet an diesem Tag mit weniger Gegenwehr zu rechnen haben. Es bleibt jedoch dabei, dass Nazis und Rassist*innen dort bekämpft werden müssen, wo sie offensiv agieren und das wird an diesem Tag die Blockade ihres Aufmarsches im eher unbeliebten Randbezirk Marzahn-Hellersdorf sein. Zu den weiteren in Planung befindlichen Gegenaktivitäten wird es zeitnah weitere Infos geben. Achtet auf aktuelle Ankündigungen und bildet Banden!

* * *Weitere Infos unter:* http://akmh.blogsport.eu (link is external) https://twitter.com/ai_b_bbg (link is external)

Gegendemo am 10.11.14. Refugees are welcome – auch in Marzahn-Hellersdorf!

14-11-10-MarzahnNach dem erschreckenden Aufmarsch von Neonazis in Marzahn am vergangenen Montag wurde für morgen (10.11.14) erneut eine Demonstration, die sich gegen Geflüchtete und deren Unterbringung richtet angemeldet.
Am letzten Montag konnten ca. 150 Neonazis und SympatisantInnen zwei Stunden ungestört durch Marzahn laufen und ihre menschenverachtende Hetze verbreiten. Darunter Neonazis von NPD, Die Rechte und der freien Kameradschaftsszene. Die Abschlusskundgebung hielt Selbastian Schmidtke, Landesvorsitzender der NPD Berlin. Zusammen zogen sie „Deutschland den Deutschen – Ausländer raus“, „Marzahn bleibt deutsch“ und „Rudolf Hess“ rufend aggressiv durch die Marzahner Straßen. Von den Balkonen hallten immer wieder Solidaritätsbekundungen in Richtung des rechten Demonstrationszuges. Für kommenden Montag haben sich bereits erneut zahlreiche rassistische SympatisantInnen und organisierte Neonazis angekündigt.
 
Wir, ein Bündnis aus Zivilgesellschaft, Initiativen und demokratischen Parteien, sollten nicht zulassen, dass Nazis wiederholt ungestört durch Marzahn marschieren können. Der Verein Hellersdorf hilft ruft daher zu lautstarkem und buntem Gegenprotest auf. Wir wollen zeigen, dass Marzahn vielfältig und tolerant ist und sich aktiv und entschlossen gegen jede Form von Rassismus und Ausgrenzung stellt. Mit einer Gegenkundgebung soll dem braunen Spuk bunter Protest entgegensetzt werden.
 
Wir sagen klar und deutlich: Refugees are welcome – auch in Marzahn-Hellersdorf!
 
Wo: Landsberger Allee/ Blumberger Damm
Wann: Montag 10.11.14 ab 17.30 Uhr
Quelle: facebook.com/OhlauerInfopoint
 +++BITTE ÜBER ALLE KANÄLE VERBREITEN+++

Rassistische Montagsdemo? Nazis aus Marzahn jagen!

14-11-11 Marzahn14-11-11 MarzahnIn Marzahn-Hellersdorf treiben die Nazis nicht erst seit der Eröffnung des Asylbewerber*innenheims im Sommer 2013 ihr Unwesen. Nach den hässlichen Szenen die dem Einzug der Geflüchteten im August 2013 folgten setzen die Nazis ihre Aktivitäten fort. Allein dieses Jahr kam es zu sich mehreren dokumentierten Übergriffen auf Geflüchtete und Antifaschist*innen.

Am kommenden Montag den 17. November haben Nazis unter dem Deckmantel einer „Bürgerinitiative“ erneut eine Demonstration gegen das geplante Asylbewerberheim angemeldet an der Landsberger Allee Ecke Blumberger Damm.

Wir wollen verhindern, dass sich Szenen wie am letzten Montag in Marzahn oder sonstwo wiederholen. Wir wollen kein Hellersdorf 2.0 in Marzahn, keine rassistische Hetze und keine Nazigewalt!

Nun droht aber neben dem Heim in der Carola-Neher Straße ein weiterer Anlaufpunkt für die rechte Szene im Bezirk zu entstehen. Vorwand ist wieder einmal der Plan für ein weiterer Asylbewerber*innenheim in Marzahn. Am letzten Montag, 3.11.2014, demonstrierten bereits 150 Nazis und Bürger*innen an der Landsberger Allee Ecke Blumberger Damm. Die Demo verlief für die Nazis erfolgreich, neben Nazis gesellten sich „normale“ Anwohner*innen zu der Demo, die spontan angemeldet wurde. Organisierte Nazis, BFC Hools, NPD und „Die Rechte“ Umfeld stellten den Großteil der Teilnehmenden. Als Anmelder trat Uwe Dreisch auf (Vorsitzender Die Rechte Berlin), während der NPD Vorsitzende Sebastian Schmidtke Reden hielt. Die Polizei ignoriertedie strafrechtlich relevanten Parolen der Nazis und beschäftigte sich lieber mit anwesenden Antifaschist*innen, die mit absurden Tatvorwürfen schikaniert wurden.

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25.-30.8.2014 Berlin-Hellersdorf: Antirassistische Aktionswoche

14-08-25 Aktiv gegen RassismusHörst du öfter rassistische Sprüche und weißt du nicht wie du reagieren sollst? Möchtest du mehr über Flucht und Migration wissen und darüber wie du Flüchtlinge unterstützen kannst? Stört dich Rassismus im Alltag, möchtest du diese Zustände nicht mehr hinnehmen und Gleichgesinnte treffen?

An verschiedenen Orten in Berlin Hellersdorf findet eine Aktions- und Informationswoche statt, in der diese Themen und noch viele mehr zur Sprache kommen. Es wird in der Woche Workshops, Veranstaltungen, eine Demonstration und ein Festival geben. Beteiligt euch und bringt euch ein, geboten werden unter anderem ein Kiezspaziergang, Balkonkino, gemeinsames Skaten, das Theaterstück Asylmonologe und vieles mehr!

Checkt das Veranstaltungsprogramm unter: http://randgestalten.blogsport.de/aktionswoche/

Samstag, 30.8.
Demonstration 12.00 Uhr U-Bahn Cottbusser Platz (U5)

Rand.Gestalten Festival, 14.00 Uhr im La Casa – Wurzener Str. 6 (U-Bahn Louis-Lewin-Str. U5)

25.4.2014 K9/Berlin: "Berlins Nazi-Kieze – Ruhiges Hinterland für Übergriffe und Anti-Asyl-Hetze"

14-04-25 Punk meets TrashVorab: Infos zu Nazi-Aufmärschen am 26. April und 1. Mai in Berlin

Mit der Kampagne gegen Asylsuchende hat die Naziszene nicht nur eines ihrer Kernthemen wiederentdeckt, sondern auch die Zahl gezielter Provokationen verdoppelt. Die Naziaufmärsche am 26. April und am 1. Mai zählen dazu. Fast ausnahmslos stellt die NPD im Bundesgebiet das organisatorische Rückrad der Anti-Asyl-Mobs. Vor diesem Hintergrund werden auch ihre „Homzones“ thematisiert. Schöneweide ist ein Paradebeispiel für so ein Viertel, dass als Rückzugsraum und Aktionsbasis fungiert. Mit Berlin-Buch und Hellersdorf haben sich seit letztem Jahr zwei weitere Nazi-Kieze etabliert, in denen NPD und Kamerschaftsstrukturen politische Gegner gezielt einschüchtern und das Viertel mit Propaganda überziehen. Wir wollen über die Situation in diesen Vierteln berichten und über die Möglichkeiten diskutieren, Berlins braune Viertel endlich zu knacken.

Referent_innen aus: Hellersdorf, Pankow, Süd-Ost Berlin.
Veranstalter_innen: North-East Antifascists [NEA] & VOSIFA

25.04.2014 | 19:00 Uhr | K9 (Kinzigstraße 9)

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Soli-Party: „Punk meets Trash“

Wir von VOSIFA laden wieder zur dicken Sause in die K9, diesmal mit „Hang them High“ (Punkrock), „Killer Killer“ (misanthropischer Kinderchor) und „Schuttrutsche“ (Schnabeltierpunk). Danach All Time Favourites Aftershowparty mit Moskows Rache für Rambo. Das ganze dient der Finanzierung des Open Air for Open Minds vom 12. bis zum 14. Juni 2014 also kommt vorbei und trinkt und tanzt.

Veranstalter_innen: VOSIFA

Flyer: [Front] [Back]

25.04.2014 | 21:00 Uhr | K9 (Kinzigstraße 9)

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4.1.2014: Demo wegen Anschlägen auf Geflüchtete und Hilfsorganisation in Berlin-Hellersdorf

14-01-04 HellersdorfsoliWenn Rassist_innen angreifen, sorgen wir dafür, dass sie es nie wieder tun! – Geflüchtete in Hellersdorf schützen!“ In der Silvesternacht, gegen 1 Uhr morgens, brachten Nazis gezielt über angeklebte Böller die Scheiben der Eingangsbereiche von zwei Gebäuden der Unterkunft zum Bersten. Auch eine Hilfsorganisation stellte Beschädigungen an ihren Räumlichkeiten im Bezirk fest. Deswegen demonstrieren wir kurzfristig am Samstag, den 4. Januar 2014, um 14 Uhr ausgehend vom Alice-Salomon-Platz (U Hellersdorf) gegen den Naziterror im Bezirk!

Gegen 1 Uhr morgens brachen in der Silvesternacht die Scheiben der Unterkunft für Asylbewerber_innen in Hellersdorf. Zwei Unbekannte, so beschreibt es der Sicherheitsdienst, brachten „Böller“ mit klebenden Materialen an der Unterkunft an und brachten die Konstruktion zur Explosion. Das zerstörte die Scheiben des Unterkunftseingangs. Ähnliche Schäden entdeckte der Sicherheitsdienst am Eingangsbereich des zweiten Gebäudes. Von den Medien befragt, drückten rassistische Anwohner_innen um die Unterkunft ihre Unterstützung zum Naziterror und den Anschlägen aus.

Unvermindert attackieren Nazibanden die Unterkunft der Geflüchteten in der Carola-Neher-Straße, deren Einrichtung im Sommer 2013 eine rassistische Protestwelle unter den Anwohner_innen auslöste, aber auch zu einer breiten Solidarisierung von vielen Menschen führte. Im Zuge des Diskurses um die rassistische Hegemonie in dem Hellersdorfer Kiez gab es intensive Zeiten. Die rassistische Mobilisierung und eine Vielzahl von Aufmärschen führte zu Wahlergebnissen im zweistelligen Bereich für die NPD im angrenzenden Wohngebiet. Der öffentlichen Präsenz der Rassist_innen und Neonazis wurde aber auf vielen Ebenen Widerstand entgegengebracht. Mahnwachen, Gegenaktionen und Massenblockaden zu Aufmärschen, Spendensammlungen, bunte Kiezspaziergängen, kraftvollen Demonstrationen und weiteren solidarischen Aktionen bestimmten die öffentliche Wahrnehmung.

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26.10.2013 Berlin: Bürgerinitiative blockieren! Rassist_innen aus Hellersdorf vertreiben.

U Neue Grottkauer Straße

Am Samstag, den 26. Oktober 2013, will erneut die „Bürgerinitiative Marzahn-Hellersdorf“ im Kiez der im August bezogenen Unterkunft für Asylbewerber_innen in der Carola-Neher-Str. demonstrieren. Wir haben kein Bock auf die Nazis und Rassist_innen und werden ihre Demonstration blockieren!

Wie bei der Demonstration am 9. August 2013 schon geschehen war, mobilisiert auch diesmal die Berliner Naziszene zu diesem Aufmarsch. Angetrieben durch die erfolgreiche rassistische Aufhetzung in Schneeberg, Pätz und Greiz versuchen auch in Hellersdorf die organisierten Nazis ihre Verknüpfung zum geiferenden Volksmob aus Anwohner_innen zu stärken. Die Demonstration ist dabei der Versuch, sich die Deutungshoheit, die ihnen durch antirassistische Aktionen in den letzten Wochen entrissen wurde, wieder zurückzuholen. Verstärkung wurde ihnen dafür von Nazis und Rassist_innen aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen angekündigt.

Gleichzeitig will die „Bürgerinitiative für ein lebenswertes Marzahn-Hellersdorf“, die sich als rechtspopulistische Abspaltung der Bürgerinitiative Marzahn-Hellersdorf gibt, um 14 Uhr ein Herbstfest auf dem Kastanienboulevard durchführen, um so ihre bürgerliche Fassade, hinter der nach wie vor die selben rassistischen Akteur_innen stecken, zu zementieren.

Wir wol­len an die­sem Tag kei­nen Auf­marsch zu­las­sen! Dort wo Nazis und Ras­sis­t_in­nen auf die Stra­ße gehen, wer­den wir sie blo­ckie­ren! Die bis­he­ri­ge Route soll über die Ca­ro­la-Ne­her-Stra­ße di­rekt an der Un­ter­kunft ent­lang­ge­hen, wir gehen davon aus, dass die Po­li­zei diese Route ver­le­gen wird. Auf jeden Fall wird es meh­re­re An­lauf­punk­te in der Nähe der Auf­marsch­stre­cke geben. Gleich­wohl kön­nen wir die Nazis schon dort stop­pen, wo sie star­ten wol­len: di­rekt am U Neue Grott­kau­er Stra­ße! Des­we­gen seid pünkt­lich da, bringt warme Sitz­un­ter­la­gen (Iso­mat­ten zB) und warme Klei­dung mit und lasst uns allen Ras­sis­t_in­nen zei­gen: ver­pisst euch, das ist nicht euer Kiez, wir wer­den euch immer wie­der in eure Schran­ken wei­sen.

Achtet auf weitere Infos, die in den nächsten Tagen kommen! Es wird eine gemeinsame Anreise, Aktionspläne und weitere Hinweise zum Tagesverlauf geben.

Auf Facebook und hier im Event, aber auch auf:
Twitter-Ticker: https://twitter.com/AntiRa_Info_MH
Info-Seite: http://infoportalhellersdorf.blogsport.de/

Antirassistische Demo am 3. Oktober in Berlin-Hellersdorf

13-10-03 Antirademo HellersdorfGemeinsam für eine solidarische Gesellschaft – Gegen Rassismus

Seit im Juni bekannt wurde, dass in Berlin-Hellersdorf eine Notunterkunft für Geflüchtete entstehen soll, ist der Ortsteil zu einem bekannten Beispiel für die rassistische Mobilmachung gegen Geflüchtete geworden. Die Hetze einer rassistischen Bürgerinitiative stieß auf breiten Zuspruch von Anwohner_innen. Organisierte Neonazis veranstalteten zahlreiche Kundgebungen und Propagandaaktionen. Etliche Anwohner_innen schufen durch rassistische Kommentare und sogar Hitlergrüße ein Klima, in dem sich die Nazis wohlfühlen können. Doch vor Ort zeigt sich auch Protest gegen dieses rassistische Stimmung. Viele Menschen protestierten gegen die Nazi-Kundgebungen, gaben Sachspenden und boten vielfältige Unterstützung an. Für den 3. Oktober rufen wir zu einer breit getragenen antirassistischen Demonstration in Hellersdorf auf, um uns mit den Geflüchteten solidarisch zu zeigen. Zeigen wir gemeinsam, dass in Berlin kein Platz für Rassismus ist!

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11.9.2013 Berlin: NPD plant Kundgebungen in Hellersdorf

RASH United InternationalDie NPD kann es nicht lassen und will am Mittwoch, den 11.9, zum 4. Mal in einem Monat in Marzahn-Hellersdorf aktiv werden. Dem werden wir uns entgegenstellen!

Der bisherige geplante Verlauf des Tages ist:
10.00 – 11.00: Köthener Straße / REWE-Markt
11.30 – 12.30: Marzahner Promenade / Eastgate
13.00 – 14.00: Helene-Weigel-Platz
14.30 – 15.30: Cecilienplatz
16.00 – 17.00: Carola-Neher-Straße

Dabei sind einige Standorte, insbesondere der letzte noch unklar. Bitte schaut regelmäßig auf die Seite vom Antirassistische Infoportal Hellersdorf und in den Ticker, um über Updates, Aktionspläne und gemeinsame Anreise informiert zu sein.