27.12.2014 Berlin-Marzahn: Doch keine Weihnachtspause der Nazis!

14-12-27 Refugees are welcomeWieder ruft eine neonazistische Gruppe zu einer Demo gegen „Asylmissbrauch und linke Gewalt“ durch Berlin-Marzahn auf. Diesmal allerdings nicht die selbsternannte „Bürgerbewegung Marzahn“, sondern Nazis und Hools aus deren Umfeld. Unter dem Namen „Ber.Ge.As“ (Berlin gegen Asylmissbrauch) bewirbt die Gruppe auf Facebook für den 27. Dezember eine Demo.Auf der öffentlich einzusehenden Teilnehmer_innenliste haben sich viele Anhänger_innen von HoGeSa und anderen „Nein zum Heim“-Seiten angekündigt.

Auch dieser Demonstration werden wir mit antifaschistischen Gegenprotesten begegnen. Dazu gibt es einen Treffpunkt um 17:30 Uhr am Eastgate (S-Bahnhof Marzahn). Der Vortreffpunkt für solidarische Leute aus der Innenstadt befindet sich 16:30 Uhr am S-Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße).

Bildet Gruppen zur Anreise und vor Ort, passt aufeinander auf und lasst uns gemeinsam ein Zeichen gegen Nazis und Rassist_innen in Marzahn setzen!

Achtet auf weitere Infos unter:
akmh.blogsport.eu
twitter.com/ai_b_bbg

17.12.2014: Fackelmarsch in Oranienburg geplant

INFORIOT Nach andau­ern­der ras­sis­ti­scher Hetze wird auf der Facebook-Seite „Nein zum Heim in Ora­ni­en­burg“ nun zu einer Demons­tra­tion gegen die Unter­brin­gung von Geflüch­te­ten in Ora­ni­en­burg auf­ge­ru­fen. Im Netz kur­siert ein Ban­ner, dem­zu­folge die Demons­tra­tion unter dem Motto „Wir sind das Volk — Abend­spa­zier­gang für eine ange­mes­sene Asyl­po­li­tik“ am Mitt­woch, den 17. Dezem­ber um 18:30 vom Bahn­hof Ora­ni­en­burg star­ten soll. Ähnlich wie eine Woche zuvor in Witt­s­tock, wol­len soll mit Fackeln durch die Stadt gezo­gen werden.

Bereits Anfang des Monats for­mierte sich eine „Nein zum Heim“-Facebook-Gruppe in der Nach­bar­stadt Lee­ge­bruch. In Ober­krä­mer, an der Grenze zu Lee­ge­bruch, soll eine seit zehn Jah­ren nicht mehr genutzte Flie­ger­schule zum Asyl­heim umge­baut wer­den. In der Facebook-Gruppe fin­den sich bekannte Neo­na­zis und NPD-Mitglieder, sowie Mit­glie­der der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Leegebruch.

Weiter

Nie wieder! Naziaufmarsch am 9.11. in Berlin verhindern!

14-11-09 Berlin HogesaAm 9. November wollen Nazis und Antisemit_innen unterschiedlicher Ausprägung im Berliner Regierungsviertel aufmarschieren. Wir werden das nicht einfach so zulassen. Damit nicht alle Wege ins Regierungsviertel führen gibt es in Gedenken an die Reichspogromnacht diverse Mahnwachen an den Zufahrtswegen. Beteilig euch zahlreich!

Für den 9. November 2014 – dem Jahrestag der Reichspogromnacht – rufen verschiedene rechtsradikale Gruppen zu einer Demonstration vor dem Reichstag auf. Etwa die Nazis von „HoGeSa“, die in Köln zu tausenden bei dem größten Naziaufmarsch seit Jahren durch die Straßen zogen(link is external). Welches Potential solch ein rassistischer Mob haben kann, sollte bekannt sein. Auch eine Gruppe aus dem Umfeld der verschwörungstheoretischen Montagsdemosruft für diesen Tag auf, um gegen „Zwangsdemokratisierungen rund um den Erdball“ zu protestieren. Jürgen Elsässer wirbt dafür, dass auf dieser Demonstration auch ein Redner der „Hooligans gegen Salafisten“ auftritt. Aber, so Elsässer auf seinem Blog, „vermutlich kommen die Jungs auch ganz von alleine“. Auch die sogenannten „Reichsbürger(link is external)“ wollen am 9. November demonstrieren. Es soll für „Heimat und Weltfrieden“ geworben werden. Bereits am 3. Oktober hatten einige Hundert Reichsbürger und die „Montagsdemo“ Kundgebungen im Regierungsviertel durchgeführt.

Weiterlesen

3.10. Nazis in Hamm stoppen!

14-10-03 HammAm 3.10 wollen Nazis in Hamm(Westf.) aufmarschieren. Wir rufen euch auf: kommt nach Hamm und lasst uns gemeinsam die Nazis stoppen. Wir haben weder Bock auf Naziaufmärsche noch auf Nazizentren. Wir sind für mehr Farbe in der Stadt.

Wir sehen uns am 3.10 in Hamm!

Eure
Autonome Gruppe 0310

+++http://vimeo.com/107400814+++

18.8.2014 Möbel-Olfe/Berlin: Solidarität vom Fass für die Lauti-Gruppe

14-08-18 LautisoliIn Berlin wurde am 12.8. der Lautsprecherwagen, auch liebevoll Lauti genannt, abgebrannt. Wer, was, wie, warum – ist alles unklar.

Solidarität vom Faß für die Lauti-Gruppe am 18.08.2014 ab 20 Uhr im Möbel Olfe

Die Berliner Lauti-Gruppe und ihren Wagen, auch liebevoll Lauti genannt, gibt es seit zirka 30 Jahren. Die Idee dahinter ist einfach: Für politische Aktionen, Demos und Kundgebungen ist fast immer eine kleine mobile Anla­ge oder ein Lautsprecherwagen mit Anlage nötig.

Wir unterstützen damit Flüchtlingsgruppen, antirassistische und antifaschistische Aktionen ebenso wie feministische und queere Veranstaltungen und mehr.

Finanziert wird das ganze über Spenden. Und um das Notwendige mit dem Angenehmen zu verbinden, heißt es für diesen Abend:

Solidarisch trinken und feiern im Möbel Olfe!

DJanes sorgen für gute Musik, und feine Getränke gibt es auch.

Adresse: Möbel Olfe, Reichenberger Straße 177, 10999 Berlin (U-Bhf.Kottbusser Tor)

Kritik an dieser Fußball WM

Fifa go homeDie linke Berliner Gruppe Fels veröffentlichte anläßlich der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien einen Beitrag unter dem Titel Fußball WM der Männer in Brasilien für wen?.
Darüber hinaus sei auf eine Sonderausgabe der in Hamburg publizierten Zeitschrift „analyse & kritik“ zur Fußball-WM hingewiesen. Sie trägt den Titel  Die Entscheidung fällt auf der Straße und ein steht zum Download als PDF kostenlos zur Verfügung.

Weiter Lesen

Berlin: Abschiebung von Abdoul verhindert! – Nächster Abschiebetermin für 3. Juni geplant

14-06-03 Kein Mensch ist illegalAm 28.5. sollte Abdoul, Aktivist der Gruppe „Asylum Rights Evolution“, vom Flughafen Berlin-Tegel nach Spanien abgeschoben werden. Über 70 Menschen demonstrierten am Flughafen Tegel friedlich gegen die Abschiebung des asylsuchenden Aktivisten Abdoul Drammé Kaboré nach Madrid. In Verbindung mit einer von UnterstützerInnen der Gruppe „Asylum Rights Evolution“ organisierten Öffentlichkeits- und Faxkampagne und der Protestaktion am Terminal C konnte die Abschiebung durch die ausführende Fluggesellschaft Air Berlin bis auf weiteres verhindert werden.

Laut Abdouls Anwalt Volker Gerloff soll der nächste Abschiebeversuch am 3. Juni mit dem Einsatz von Polizei durchgeführt werden, damit Abdoul sich nicht wehren könne. 
Abdoul ist einer der 11 Aktivisten, die bis vor einer Woche vor der Berliner Gedächtniskirche friedlich gegen das europäische Abschiebesystem, gegen Dublin II und für ein Bleiberecht demonstriert hatten. Wenige Tage nach dem gescheiterten Versuch, in der Gedächtniskirche Schutz zu erlangen, waren sie vor der Kirche festgenommen worden. Die Polizei und Innensenator Henkel begründeten die Maßnahme mit der Verletzung der Residenzpflicht – das Gesetz, das Geflüchteten das Recht auf Bewegungsfreiheit abspricht und gegen welches die Gruppe aus Sachsen-Anhalt unter anderem demonstriert hatte.

Abdouls Festnahme sowie seine drohende Abschiebung sind Ausdruck eben jener deutschen und europäischen Gesetze, gegen die er demonstriert hat.

Achtet auf weitere Ankündigungen…

Asylum Rights Evolution

8.6.2014 Baiz/Berlin: Militanter und getarnter Faschismus Frankreich, ein Jahr nach dem Mord an Clément Méric und zwei Wochen nach den Europaparlamentswahlen

14-06-08 clement2Vor einem Jahr, am 05. Juni 2013, starb der junge französische Antifaschist Clément Meric unter den Schlägen einer Gruppe von Boneheads und militanten Neofaschisten. Die Täter gehörten der Gruppe ,Troisième Voie‘ („Dritter Weg“) unter Serge Ayoub, einem früheren Anführer einer Bonehead -Formation im Raum Paris, sowie ihrem Umfeld an.

Mehrere Tatbeteiligte sitzen seitdem in Untersuchungshaft. Im Juni und Juli 2013 wurde daraufhin ein halbes Dutzend neofaschistischer Aktivisten*innengruppen in Frankreich verboten. Dies schreckte jedoch andere Kräfte nicht ab, sich erst recht positiv auf das politische Umfeld der Mörder zu beziehen. Der französische Antisemit Dieudonné M’bala M’bala publizierte am 30. Juli 2013 ein so genanntes Interview mit Serge Ayoub im Internet, das mehrere Hunderttausend Mal angeklickt wurde und in dem der neofaschistische Anführer für seine „Ideen“ werben konnte. Und im September 2013 gründete sich in Heidelberg eine neue deutsche Neonazipartei – unter dem Namen „Der Dritte Weg“. Die Nähe zur französischen Organisationsbezeichnung dürfte eher nicht zufällig sein. Rechtsradikale Parteien oder „Bewegungen“ mit breiterem Einfluss, insbesondere durch erfolgreiche Teilnahme an Wahlen, versuchen unterdessen den Verdacht einer Nähe zu solchen Gruppen abzustreifen. Marine Le Pen, die Chefin des französischen Front National (FN), wies einen solchen Verdacht weit von sich. Allerdings wurden daraufhin schnell Kontakte publik, die sie in der Vergangenheit zu Serge Ayoub hatte. So nahm sie etwa 2008 in dem von Ayoub betriebenen Kneipen- und Veranstaltungsraum ,Le Local‘ in Paris an einer neofaschistischen Veranstaltung teil.
Unterdessen zeichnet sich ab, dass ihre Partei – der Front National – bei den Europaparlamentswahlen ein hohes Ergebnis erzielen wird. Vordergründig angeblich frei von Homophobie und offenem Antisemitismus, versuchen der FN und vergleichbare Parteien mit „Einwanderungskritik“ und Nörgeln an der EU bei den Wahlen zu punkten. In vielen Mitgliedsländern mit erheblichem Erfolg.

Referent: Bernard Schmid
Veranstalter*innen: North-East Antifascists [NEA]

08.06.2014 | 15:00 Uhr | BAIZ (Schönhauser Allee 26A)

6.5.2014 Roter Salon/Berlin: Mir lebn ejbig! Wir leben trotzdem!

Esther Bejarano im Gespräch. Anlässlich des Tages der Befreiung
Mir lebn ejbig! Wir leben trotzdem!
06.05.2014 20:00 – 22:00

Roter Salon, Volksbühne

In diesem Jahr wird Esther Bejarano 90 Jahre alt, sie überlebte das Vernichtungslager Auschwitz als Mitglied des Mädchenorchesters und ist als Vorsitzende des Auschwitz-Komitees und Ehrenvorsitzende der VVN politisch aktiv. Jahrelang sang sie in der Gruppe Coincidence, gemeinsam mit ihren Kindern, Lieder aus dem Widerstand und der jüdischen Diaspora. Seit einigen Jahren ist sie gemeinsam mit der Rap-Gruppe Microphone Mafia in einer außergewöhnlichen Kombination auf zahlreichen Bühnen unterwegs.

In einem neuen Buch stellt sie ihre Erinnerungen vor. „Am 8. Mai 1945 wurde ich zum zweiten Mal geboren“ sagt sie, wir wollen ein Gespräch über ihre Geschichte und diesen umkämpften Erinnerungstag führen.

Protestcamp am Oranienplatz wird geräumt Demo: Heute 20:00 Uhr Kottbusser Tor

 

Grade sind Bagger einer Baufirma, gemeinsam mit der grünen Bezirksbürgermeisterin und dem Polizeipräsidenten von Berlin dabei das Protestcamp am Oranienplatz abzureißen. Unterstützt werden sie dabei von einer Gruppe Flüchtlinge die sich auf das Angebot des „Senats“ eingelassen haben und mit Messern und Hämmern bewaffnet die Hütten auf dem Platz abreißt und all jene Flüchtlinge mit Übergriffen und Gewalt einschüchtern, die sich weigern das fadenscheinige Angebot des Senats anzunehmen und darauf beharren weiter für ihre Rechte als Flüchtlinge kämpfen zu wollen.

Einige Flüchtlinge wollen ihre Hütten nicht verlassen und werden von anderen massiv eingeschüchtert, bedroht und immer wieder mit Schlag und Stichwerkzeugen angegriffen. Polizeipräsident, Bezirksbürgermeisterin und die „räumungsbereite“ Gruppe von Flüchtlingen haben angekündigt ALLE Hütten abreißen zu wollen, auch die jener Flüchtlinge die das Angebot nicht angenommen haben. Und sie wollen dies auch mit aller Gewalt durchsetzten. Im Anschluss soll ein Bauzaun um den Oranienplatz errichtet werden, um eine eventuellen Neubesetzung zu verhindern.

Mit diabolischen Grinsen beobachtet die Grüne Bezirksbürgermeisterin, der Berliner Polizeipräsident und die versammelte Schweinepresse wie sich die Flüchtlinge untereinander streiten und immer wieder übereinander herfallen. Die Polizei ist mit einem Grossaufgebot in den Seitenstrassen präsent und wartet darauf den Platz abzusichern, wenn die Flüchtlinge die „Drecksarbeit“ gemacht haben. Auch vor der besetzten Schule in der Ohlauer Straße sammelt sich immer mehr Polizei.

Kommt jetzt alle zum Oranienplatz und unterstützt die Flüchtlinge die bleiben wollen und ihre Hütten gegen Übergriffe ihre ehemaligen Mitstreiter und die Repression der Bullen. Schreibt SMS, Ruft eure Freunde an. Kommt jetzt massenhaft! Wir brauchen dringend Unterstützung, sonst ist der Oranienplatz heut Abend in der Hand der Bullen.

Aus Protest gegen die Räumung des Oranienplatzes und gegen die „Spalte und Herrsche“-Politik des Senats und des Bezirks wird es heute um 20 Uhr am Kottbusser Tor eine Demonstration geben. Verbreitet den Termin und kommt zum Oranienplatz! SOFORT!

Kein Mensch ist illegal – O-Platz bleibt – Henkel muss gehen!

Demo:
08.04.2014 | 20:00 Uhr | U-Bahnhof Kottbusser Tor

mehr…