1.11.2014 Berlin: Demo im Gedenken an die Opfer des NSU

NSU-Terror: Staat und Nazis Hand in Hand – Rassismus in der Gesellschaft bekämpfen! Demonstration: 01.11.2014 | 13:30 Uhr | S/U-Bahnhof Gesundbrunnnen / Hanne-Sobeck-Platz (Wedding) Veranstalter*innen: Bündnis gegen Rassismus Aufruf / Çağrı: deutsch | türk Anlässlich des 3. Jahrestages des “Auffliegens” der rechten Terrorzelle “Nationalsozialistischer Untergrund” (NSU) ruft ein breites Bündnis zu einer Gedenk-Demonstration an die Opfer des NSU auf. Gleichzietig wendet sich die Demonstration gegen das Schweigen des Staates zum NSU und das Fortbestehen rassistischer Zustände. Wir gedenken: Abdurrahim Özüdoğru, Enver Şimşek, Habil Kılıç, Halit Yozgat, İsmail Yaşar, Mehmet Kubaşık, Mehmet Turgut, Süleyman Taşköprü und Theodoros Boulgarides. Rassismus tötet! Deshalb fordern wir: + Einrichtung eines unabhängigen Kontrollgremiums zur Bekämpfung von Rassismus in staatlichen Institutionen! + Straßenumbenennungen im Sinne der Angehörigen der Ermordeten! + + Lückenlose Aufdeckung der Kooperation staatlicher Institutionen mit dem NSU-Netzwerk! + Abschaffung aller Geheimdienste! + Abschiebungen stoppen, Abschaffung der Lager und Bleiberecht für alle! + Abschaffung aller rassistischen Sondergesetze! + Racial Profiling stoppen! +

Unterstützer*innen des Aufrufes: North-East Antifascists [NEA], AKEBI e.V. — Allmende e.V. — *andere zustände ermöglichen — Antirassistische Initiative (ARI) — Bündnis gegen Rassismus — Café Cralle — DIDF-Berlin — DurDe! Deutschland — GLADT e.V. — Hände weg vom Wedding! — Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B. — Lesbenberatung Berlin e.V. — Migrantengruppe Wedding — Migrationsrat Berlin-Brandenburg e.V. — ReachOut

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5.10.2014 Berlin: Mahnwache im Gedenken an Burak – Kein Vergessen!!!

14-10-05 Rip BurakMahnwache am 5. Oktober 2014 in Rudow am Sportplatz Stubenrauchstr.

Im Gedenken an Burak – Kein Vergessen – gegen den alltäglichen Rassismus – gegen Neonazis

Am 5. Oktober findet in Rudow, auf dem Sportplatz an der Stubenrauchstr., das Fussballspiel der Berlinliga TSV Rudow gegen Tennis Borussia statt. Diese Begegnung hat seit November 2011 eine besondere Brisanz, denn seit Jahren sind Neuköllner Neonazis, rechtsoffene Hooligans und andere Rassist_innen vor allem bei den Spielen gegen TeBe immer wieder unter den Rudower Fans präsent. Mit ihrer Anwesenheit und ihren Parolen wollen sie die Tebe-Fans, die bundesweit bekannt sind für ihre antrassistische und antifaschistische Fankultur, provozieren.

Die Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak möchte mit dieser Mahnwache im Oktober auf das Problem Rassismus in der „weißen deutschen Community“ in Süd-Neukölln hinweisen. Einerseits werden beim TSV Rudow im Jugendbereich auch viele Jungs mit Migrationshintergrund fussballerisch ausgebildet, andererseits wird es von den Offiziellen des Vereins stillschweigend geduldet, dass Neuköllner NPD-Funktionäre gezielt jugendliche Rudow-Fans anwerben. Auf diesen Widerspruch wurde die Vereinsführung des TSV schon mehrmals hingewiesen, ist aber offensichtlich nicht bereit sich ernsthaft mit dieser Thematik auseinanderzusetzen. Aufgrund des Hergangs und der Umstände der Tat – gerade vor dem Hintergrund des NSU-Komplexes – stellen wir die drängende und berechtigte Frage: War Rassismus wieder das Motiv? Der Mord steht damit durchaus im Zusammenhang mit den jahrelangen Aktivitäten von Neonazis und einer tendenziellen rassistischen Grundstimmung in Süd-Neukölln.

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29.8.2014 Berlin: Im Gedenken an Aneck E. – Rassismus tötet!

14-08-29 ploetzensee kundgebung  flyer vorderseite 9.08.2014 webSpendenaufruf & Gedenkkundgebung: Im Gedenken an Aneck E. – Rassismus tötet!

29.08.2014 | 17.30 Uhr | Seestraße, Ecke Dohna-Gestell | Haltestelle: Virchow ­Klinikum

Material: Flyer | Plakat

Am 19.07. ertrank Aneck (35) im Plötzensee. Gemeinsam wollen wir um ihn trauern und unserer Erschütterung darüber Ausdruck verleihen, dass Rassismus Menschen in Deutschland zu Tode bringt.

Zum Hintergrund: Als Aneck im Plötzensee ertrank, wurde auch der Bademeister des Strandbads, Mike Z., darauf aufmerksam gemacht. Warum kam er nicht zur Hilfe? Die Polizei und Staatsanwaltschaft sagen, er sei zu spät informiert worden. Doch als der Rettungsschwimmer gebeten wurde zu helfen, konnte er nicht wissen, ob es zu spät war. War Mike Z.s Tatenlosigkeit rassistisch motiviert? Die Suche nach einer Antwort darf nicht ausblenden, dass Mike Z. jahrelang als Neonazi aktiv war.

Er war Mitglied der NPD Neukölln und der Kameradschaft „Freie Nationalisten Berlin Mitte“. Wir denken, dass Neonazis nicht in helfenden Berufenarbeiten sollten: Wir wollen, dass allen Menschen in Not geholfen wird! Das ist nicht der erste rassistische Vorfall. Schon im letzten Jahr gab es Anzeigen wegen rassistischen Übergriffen und Beleidigungen gegen Angestellte und einen Pächter des Strandbads. Solche Zustände wollen wir nicht hinnehmen. Wir fragen uns: Musste Aneck sterben, weil er Schwarz ist?

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29.8.2014 Berlin: Gedenken an Günter Schwannecke

14-08-29 BerlinAm 29. August 1992 wurden Günter Schwannecke und Hagen Knuth auf einem Spielplatz in Charlottenburg von Neonazis mit Baseball-Schlägern angegriffen und zusammengeschlagen. Die beiden Künstler hatten bei den rassistischen Beleidigungen und Bedrohungen der Neonazis gegenüber anwesende Migrant_innen nicht weggeschaut, sondern Partei ergriffen. Günter Schwannecke starb wenige Tage später an seinen schweren Verletzungen.
Regelmäßig wird der Mord auf staatlichen Listen zu den Todesopfern rechter Gewalt seit 1990 nicht genannt (link is external). Die Günter-Schwannecke-Gedenkinitiative (link is external) versucht seit 2012 die Erinnerung an den Mord im Bezirk wach zu halten. Die von ihnen aufgestellten Gedenktafeln wurden regelmäßig beschädigt (link is external). Zuletzt in der Nacht zum 20. August 2014.

Anlässlich des 22. Jahrestages des Angriffes gibt es am 29. August 2014 ab 18.00 Uh eine Gedenkkundgebung (link is external) auf dem Günter-Schwannecke-Spielplatz (Pestalozzistraße, Ecke Fritschestraße).

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12.7.2014 Oranienburg: Gedenkdemo an Erich Mühsam

14-07-12 muehsamVor 80 Jahren, am 10. Juli 1934, wurde Erich Mühsam von den Nazis im ehemaligen Konzentrationslager Oranienburg ermordet. Mit einer Gedenkdemonstration durch Oranienburg wollen will die North East Antifa an Mühsam als Menschen und an sein anarchistisches, antifaschistisches sowie freigeistiges Wirken erinnern.

Die vielschichtige Persönlichkeit Mühsams ist dabei nur eine unter Unzähligen, die dem Nationalsozialismus zum Opfer fielen. Deshalb soll an diesem Tag auch all jenen gedacht werden, die keine solche Berühmtheit erlangten und denen ein personifiziertes stetiges Gedenken verwehrt bleibt. Mehr Infos: hier

Antifaschistische Gedenkdemonstration:
Samstag | 12. Juli 2014 | 13 Uhr | S-Bhf. Oranienburg (bei Berlin)

(Anreise: 11.45 Uhr, S/U-Gesundbrunnen, Abfahrt: 12.15 Uhr)

21.6.2014 Hannover: Demo für Halim Dener

14-06-21 halim denerEine Kampagne erinnert an den vor 20 Jahren getöteten kurdischen Jugendlichen Halim Dener. Der damals 16jährige war am 30. Juni 1994 in Hannover beim Plakatieren von pro-kurdischen Plakaten von einem Polizisten erschossen worden. Er war zuvor aus dem kurdischen Teil der Türkei nach Deutschland geflohen. 
In Erinnerung an Halim Dener findet am Samstag, 21. Juni in Hannover eine Demonstration statt. Bundesweit finden Veranstaltungen statt. 

Infos: Kampagne Halim Dener und Kurdistan auf antifa.de 

Bundesweite Demonstration in Gedenken an Halim Dener
Sa. 21. Juni 2014 in Hannover | 14 Uhr, Steintor
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Antifa-Aktionen in Berlin-Buch

RASHÜbergriffe, Nazi-CliquenJugendarbeit mit Nazis – Dass Buch ein Neonazi-Problem hat, ist nichts Neues. Doch seit letztem Jahr hat sich die Situation weiter verschärft. Berliner Neonazi-Aktivisten haben sich mittlerweile festesetzt und treiben die Bedrohung von AntifaschistInnen voran. 

Das Bündnis »Niemand ist vergessen!« eröffnet als Zeichen gegen die Neofaschisten und im Gedenken an die Opfer von Neonazi-Gewalt in Berlin-Buch die Ausstellung »Die Opfer des NSU«. Außerdem ruft das Bündnis zur alljährlichen Demonstration im Gedenken an Dieter Eich auf. 

Ausstellungseröffnung: 
Mo. 19.05.2014 | 19.30 Uhr | Bucher Bürger Haus (Franz-Schmidt-Str. 8-10)


Dieter Eich-Demo: 
Fr. 23.05.2014 | 18.00 Uhr | S-Bhf. Pankow

8.2.2014 Berlin: Trauer und Wut! Stilles Gedenken an ermordete Frau und zwei Kinder/Geflüchtete in Hamburg!

remembering means fighting“ Feuer in Hamburg: Polizei vermutet Brandstiftung in Haus für Asylbewerber … Bei dem Brand am Mittwochabend waren eine 33-Jährige aus Pakistan und ihre beiden Söhne, sechs und sieben Jahre alt, gestorben. Mehr als 25 Bewohner wurden verletzt, 15 von ihnen kamen in Krankenhäuser. Die Feuerwehr sprach von einem der schlimmsten Brände seit Jahren in der Hansestadt.“ (http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/feuer-in-hamburger-mehrfamilienhaus-mutmasslich-brandstiftung-a-951917.html).

Spontan trafen sich heute vor dem betroffenen Gebäude über 100 Hamburger_innen, um in aller Stille Kerzen vor das Gebäude, in dem Flüchtlinge, Asylbewerber und Obdachlose untergebracht waren, aufzustellen. (http://www.noz.de/deutschland-welt/vermischtes/artikel/449122/hamburg-rund-100-hamburger-trauern-um-brandopfer) Für Samstag, den 8. Februar ab 13 Uhr wird zu einem Trauermarsch für die drei getöteten Refugees mobilisiert.

Auch wir wollen parallel dazu solidarisch und unabhängig davon, ob sich eine vermutete Brandstiftung oder letztendlich doch ein technischer Defekt bestätigen läßt, ob die oder der Täter(_innen) gefasst sowie die Tathintergründe aufgedeckt werden oder nicht, zu einem stillen Gedenken vor der Hamburger Vertretung in Berlin (Jägerstraße 1-3, ab 13.00 Uhr aufrufen.

Anschläge und Angriffe auf Unterkünfte von Geflüchteten und sie selbst, so z.B. in Hellersdorf sind keine Seltenheit und bedürfen einer sofotigen Antwort. Insbesondere in Zeiten massiver rassistisch motivierter Hetze und Stimmungs- sowie Panikmache sowie Mobilisierung gegen Geflüchtete auf vielen Ebenen, ist Solidarität notwendig. Die Brandanschläge gegen Geflüchtete Anfang der 90er Jahre, die ca. 180 bekannten rechten und rassistischen Morde seit 1990 sowie die Morde der NSU einschließlich der Verstrickungen behördlich und politisch Verantwortlicher mahnen uns zu einer erhöhter Achtsamkeit und zeitnaher Reaktion, um dem Manifestieren und Schüren rassistischer Vorurteile und Klischees entgegentreten zu können. Egal wann und wo! Wir fordern eine transparente und nachvollziehbare Aufklärung, nicht nur zu diesem Mord!

Samstag, 08.02.2014, ab 13.00 Uhr, Hamburgische Landesvertretung in Berlin, Jägerstraße 1-3!

20.2.2014 Bandito Rosso/Berlin: NEA/RASH-Tresen: Russland: Protestbewegung, libertärer Aktivismus und Antifaschismus // Vortrag & Film

14-02-20 RASH VS14-02-20 RASH RSWas geschieht aktuell in Russlands Metropolen ?
Wie organisieren sich zivilgesellschaftliche Initiativen, libertäre und antifaschistische Gruppen?
Und wie reagieren emanzipatorische Bewegungen und Linke auf die aktuellen regressiven politischen Entwicklungen, sei es die staatliche Hetze gegen Homosexualität, die Kriminalisierung von LGBT-Aktivisten_innen oder die mehrheitsgesellschaftliche Pogromstimmung gegenüber (vermeintlichen)
Migranten_innen? Die Veranstaltung spannt einen Bogen von der Entwicklung der zivilgesellschaftlichen Protestbewegung und libertärer politischer Kräfte vor Ort seit 2011 zu deren aktuellen Problemfeldern.
Abgerundet wird der Abend durch eine exklusive “Sneak Preview” des Films “Ivan. Zum Gedenken an unseren Freund”, in dem Freunde des 2009 von Neonazis ermordeten Aktivisten Ivan Chutorskoj aus erster Hand über die Entstehung des subkulturellen antifaschistischen Selbstschutzes in Moskau berichten.
…Und Vokü gibt es natürlich auch!

20.02.2014 | 20:00 Uhr | Bandito Rosso (Lottumstraße 10a)

15.1.2014 Babelsberg: Liebknecht-Luxemburg-Gedenken

14-01-15 LL-Gedenken in Babelsberg„Die Geschlagenen von heute werden die Sieger von morgen sein“ war in der am 15.01.1919 erschienen Ausgabe der „Rote Fahne“ zu lesen. HerausgeberInnen waren Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Am selben Tag wurden sie von den Reichskorps ermordet, weil die SPD geführte Regierung um ihre Macht fürchtete. Rosa und Karl starben wegen ihrer Überzeugung, für eine Welt ohne Armut, Krieg und Nationalismus einzutreten. Deshalb gedenken wir ihrer im Karl Liebknecht-Forum, um daran zu erinnern, dass ihr Kampf nicht umsonst war und wir die Sieger von morgen sein werden.

Filmstadt Inferno 1999 | Nordkurve Babelsberg