3.2.2018 Cottbus: Demonstration – Leben ohne Hass

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Am Samstag, dem 3. Februar wollen wir uns um 11.00 Uhr auf dem Altmarkt in Cottbus treffen, um für ein friedliches Miteinander zu demonstrieren. Wir sind Menschen aus Syrien, Afghanistan, Libanon und Deutschland und leben gemeinsam in Cottbus. Wir spüren, dass sich seit Anfang des Jahres die Atmosphäre in unserer Stadt verändert hat. Die körperlichen und verbalen Übergriffe untereinander nehmen zu. Vor allem die beiden Vorfälle am Blechen Carré werden jetzt genutzt, um die Stimmung mit einer fremdenfeindlichen Kampagne anzuheizen. Die dadurch entstehende Angst treibt uns auseinander. Es kommt zu Diskriminierungen und Pauschalisierung von Geflüchteten als Gewalttäter – doch Gewalt ist keine Frage der Herkunft! Wir wollen gemeinsam für ein friedliches Miteinander eintreten, in dem alle Menschen gerecht behandelt werden. Cottbus ist die Stadt von uns allen. Wir wollen hier gemeinsam leben. Unser Zusammenleben soll von Frieden, Solidarität und Respekt geprägt sein – dafür steht das Symbol der Yasminblume.
Lasst uns gemeinsam zeigen, dass wir uns nicht gegeneinander ausspielen lassen und die Angst voreinander überwinden können!
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Antirepressions-Demo: Silvester zum Knast 2017

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Silvester zum Knast
Antirepressions-Demo:
So, 31.12.2017 | 23:00 Uhr | U-Bahnhof Turmstraße (Tiergarten)
Mehr Infos: silvesterzumknast.nostate.net

Auch am Ende diesen Jahres wollen wir wieder ein kraftvolles Zeichen der Solidarität setzen: mit den Menschen, welche Gesetze und bürgerliche Normen gebrochen haben, deswegen von der Justiz weggesperrt und in den Betrieben der Knäste unter den prekärsten Bedingungen ausgebeutet werden. Alles im Namen der angeblichen „Wiedereingliederung in die Gesellschaft“ und „Sicherheit der Allgemeinheit“. Doch damit hat Knast tatsächlich wenig zu tun.
Knast ist ein Resultat der uralten Praxis der Herrschenden des Strafens und Abschreckens.
Wer gegen geltendes Recht und damit gegen eine Moral, welche von oben gepredigt wird verstößt, wird weggesperrt. Wegsperren bedeutet, aus der Gesellschaft ausgeschlossen zu werden und nur wieder Zutritt zu gelangen, wenn mensch sich angepasst verhält und ausbeuten lässt.
Aber Knast ist nicht nur eine Institution des Staates: vielmehr zieht sich das Konstrukt durchs ganze Leben, auch in der angeblichen „Freiheit“. Nur so lässt sich die stetige Überwachung im öffentlichen Raum durch Videokameras, Polizeipräsenz, magnetische Detektoren am Ausgang der Geschäfte, Identitätscodes in Ausweisen und Dokumenten, permanente Verbotshinweise (welche es zu befolgen gilt!) und das Gebot, dass Fahrradfahrer immer rechts auf dem zugeschriebenen Weg fahren müssen, erklären.
Wir leben in einer totalen staatlichen Überwachung, im „Freiluftraum Knast“ welche bei einem Norm- oder Gesetzesverstoß in der Institution der JVA endet.
Menschen, die sich gegen diese Verhältnisse wehren wollen, werden weggesperrt.

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27.12.2014 Berlin-Marzahn: Doch keine Weihnachtspause der Nazis!

14-12-27 Refugees are welcomeWieder ruft eine neonazistische Gruppe zu einer Demo gegen „Asylmissbrauch und linke Gewalt“ durch Berlin-Marzahn auf. Diesmal allerdings nicht die selbsternannte „Bürgerbewegung Marzahn“, sondern Nazis und Hools aus deren Umfeld. Unter dem Namen „Ber.Ge.As“ (Berlin gegen Asylmissbrauch) bewirbt die Gruppe auf Facebook für den 27. Dezember eine Demo.Auf der öffentlich einzusehenden Teilnehmer_innenliste haben sich viele Anhänger_innen von HoGeSa und anderen „Nein zum Heim“-Seiten angekündigt.

Auch dieser Demonstration werden wir mit antifaschistischen Gegenprotesten begegnen. Dazu gibt es einen Treffpunkt um 17:30 Uhr am Eastgate (S-Bahnhof Marzahn). Der Vortreffpunkt für solidarische Leute aus der Innenstadt befindet sich 16:30 Uhr am S-Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße).

Bildet Gruppen zur Anreise und vor Ort, passt aufeinander auf und lasst uns gemeinsam ein Zeichen gegen Nazis und Rassist_innen in Marzahn setzen!

Achtet auf weitere Infos unter:
akmh.blogsport.eu
twitter.com/ai_b_bbg

Silvester zum Knast 2014 – Demos in Pankow & Moabit

14-12-31 silvester demo 2014“…solange es eine Unterschicht gibt, bin ich Teil davon. Solange es kriminelle Elemente gibt, bin ich eines davon, und solange auch nur eine Seele im Gefängnis ist, kann ich nicht frei sein.”
Eugene V. Debs

Demo zur JVA für Frauen Pankow:
Mi, 31.12.2014 | 15:00 Uhr | S-Bahnhof Bornholmer Straße (Prenzlauer Berg)

Demo zur JVA Moabit
Mi, 31.12.2014 | 22:45 Uhr | U-Bahnhof Turmstraße (Tiergarten)

Knäste sind das Resultat einer kranken Gesellschaft, welche zu feige ist sich mit ihren Problemen auseinander zu setzen. Wer sich den fremdbestimmten Regeln widersetzt, sich normfremd verhält oder manchmal einfach nur um Überleben kämpft hat in der Reproduktionsmaschinerie von Staat und Politik schlechte Karten. Kriminalisierung und schließlich das Wegsperren sind die vermeintlich leichtesten Mittel der Wahrheit aus dem Weg zu gehen und sich einer grundlegenden Konfrontation zu entziehen.

Einmal die Augen auf blind gestellt ergeben sich im Apparat des ständigen Verwertungszwangs gleich viele neue Möglichkeiten. Die Knastindustrie ist stetig wachsend und abhängig von vielen Verurteilungen mit Haftstrafe. Unternehmen spezialisieren sich auf den Bau und die Versorgung ausschließlich von Gefängnissen. Hierbei wird mit „humanen“ Haftbedingungen geworben, welche eher einer hohen Produktionskraft der Gefangenen zu verdanken sind, betrachtet mensch die Verhältnisse in innerstädtischen Anstalten wie Moabit oder Tegel. Isolationshaft als Folter und das Abbrechen von Besuchsterminen stehen hier an der Tagesordnung.

Mehr Info: silvesterzumknast.nostate.net

Dresden Nazifrei ruft zu Demo gegen PEGIDA am 22.12. auf

Telefoninterview mit Silvio Lang, Pressesprecher von Dresden Nazifrei.

Das Bündnis ruft zur Demo gegen das „Weihnachtsliedersingen“ von PEGIDA am 22.12. auf. Treffpunkt ist 17 Uhr am Bahnhof Dresden-Neustadt. Speziell wegen PEGIDA hat sich das Bündnis „Dresden für alle“ gebildet, weil ein (ehemaliges) Blockadebündnis nicht für alle Gruppen eine Option ist, wo aber Dresden Nazifrei mit dabei ist. „Dresden für alle“ wird aber für den 22.12. nicht aktiv. PEGIDA äußert sich noch nicht, wann es weiter machen wird, soll aber auch für den 29.12. und für Januar Kundgebungen angemeldet haben.

http://www.freie-radios.net/68006

Rassistische Aufmärsche in Köpenick – Was war, ist und kommt

Der folgende Text fasst die Ereignisse in Köpenick zusammen und soll einen Überblick zu den rassistischen Demonstrantionen bieten, wird aber auch über die aktuelle Situation und die Zukunft informieren. Dabei werden nicht alle Bereiche der rassistischen Mobilisierung Berücksichtigung finden. Wenn ihr also wichtige Anmerkungen habt, ergänzt diese bitte.

15. November 2014 – erste rassistische Demonstration

Am 15. November 2014 fand die erste rassistische Demo im Allende-Viertel statt. Zu deren Mobilisierung wurden die beiden Facebookseiten „Nein zum Heim in Köpenick“ und „Nein-zum-Containerdorf-am-Standort-Allende-II“, sowie Flyer genutzt. Es kamen ca. 400 Nazis und Rassist*innen zusammen. Obwohl die Anmelder*innen davon sprachen keine Nazis auf ihrer Demo zu dulden, beteiligten sich ca. 100 Nazis von Die Rechte, NPD und Nationalem Widerstand. Diese stellten unter anderem den Ordner*innen-Dienst. Auch konnten Udo Voigt (Europaabgeordneter) und Sebastian Schmidtke (Landeschef) von der NPD ihre Hetzreden über das offene Mikrofon halten. Dabei brüllte Voigt, „Köpenick muss wieder Deutsch werden.“ und erhielt dafür den Beifall der Anwesenden. Diese Zusammensetzung wurde bereits auf der Anreise deutlich, als eine Gruppe von ca. 50 Nazis um Sebastian Schmidtke Antifaschist*innen bedrohten.

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[Berlin-Marzahn] Mobi-Video für Antifa-Demo am 8. Dezember 2014

14-12-08 MarzahnFür die antifaschistsiche Demo am 8. Dezember in Marzan gibt es jetzt einMobilisierungsvideo.

Verbreitet das Video über eure Kanäle und kommt zu den Protesten gegen die rassistischen Aufmärsche in Marzahn, Buch und Köpenick.

https://www.youtube.com/watch?v=yjWk0tq8RAc

 

Kommende Termine:

Do. 04.12.2014 | Rassisten-Aufmarsch in Buch stören

Anreise: 17.30 Uhr, S-Bhf. Gesundbrunnen, Gleis 4

(Der Aufmarsch findet jetzt wöchentlich immer Do. statt)

 

Sa. 05.12.2014 | Demo gegen die Verschärfung des Aslyrechtes

14.00 Uhr, Potsdamer Pl. | Infos: Bündnis gegen Lager

 

Mo. 0812.2014 | Dezember 2014 | Antifa-Demo in Marzahn

18.00 Uhr , S-Bhf. Marzahn

Anreise: 17.30 Uhr, Ostkreuz (Ausgang Sonntagstr.) | Infos: www.akmh.blogsport.eu

Breiter Protest gegen rassistische Hetze in Buch und Marzahn

Update: Rassist*innenaufmarsch in Buch ist wegen der Gegenproteste abgesagt. Sie wollen stattdessen am Donnerstag von Karow nach Buch ziehen. Parteien wollen ihre Demonstration trotzdem fortführen. Antifa-Demo ab 18 Uhr in Marzahn findet statt. Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise um 17.30 am Ostkreuz.

Am 24. November marschierten Neonazis, Hooligans und rassistische Anwohner*innen den vierten Montag in Folge durch Berlin-Marzahn. Trotz der erfolgreichen Blockaden der  Demonstration am vorangegangenen Samstag versammelten sich am Startpunkt ca. 500 Heimgegner*innen. Im Laufe der Route, die dieses Mal Richtung S-Bahnhof Marzahn und zum Eastgate führte, wuchs die Demo auf bis zu 750 Rassist*innen an. Während des ganzen Aufmarsches gab es wieder eine hohe Fluktuation der Teilnehmer*innen. Doch diesen Montag reagierte die Polizei zum ersten Mal etwas anders. Laut Polizeibericht wurden erstmals 6 Teilnehmer vorläufig festgenommen, weil sie sich vermummt hatten. Auf die Passivbewaffnung einiger Teilnehmer*innen, die ganz offen mit Bauhelmen ausgestattet waren, reagierten sie hingegen  nicht. Auch wurden wiederholt Pressevertreter*innen aus der Demo heraus von organisierten Neonazis bepöbelt, bedrängt und angegriffen, die Cops sahen sich jedoch nicht genötigt dem angemessen zu begegnen. Die 150 Gegendemonstrant*innen wurden im Wanderkessel vom S-Bahnhof zur angemeldeten Gegenkundgebung geleitet.

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Kurzauswertung zum Naziaufmarsch am 22. November 2014

14-11-22 Marzahn 2Am Samstag, den 22. November 2014 konnte nach drei Montagen in Folge endlich ein klares Zeichen gegen Rassismus und Faschismus in Berlin-Marzahn gesetzt werden. Mehrere tausend Antifaschist*innen konnten schon bei Zeiten die wichtigsten Kreuzungen rund um’s Aufmarschgebiet blockieren.

Bereits vor Beginn der Nazidemonstration waren hunderte Antifaschist*innen auf den Kreuzungen rund um den Auftaktort der Rechten gelangt und konnten diese besetzten. So mussten sich immer wieder Grüppchen von Nazis unter dem Schutz der Polizei durch die Reihen der Gegenproteste drängen, wobei es zu zahlreichen Angriffen und Drohungen gegen Gegendemonstrant*innen und Presse kam. Vom großen Aufmarsch mit über 1.000 erwarteten Teilnehmer*innen blieben die Nazis mit maximal 600 Leuten weit entfernt. Ein großer Teil der Demo reiste nach unserem Kenntnisstand über Schöneweide an, ein altbekannter Treffpunkt für Neonazis aus Brandenburg und den Süden Berlins. Die Anreise der Nazis zog sich über Stunden hin, so dass immer wieder Grüppchen von Nazis an Blockadepunkten auffielen, die ratlos ein Durchkommen zu ihrer Nazidemo suchten.
Die ca. 1.700 eingesetzzten Cops aus Berlin, Ba-Wü, Schlesig-Holstein und Brandenburg konnten nur unter Einsatz von Pfefferspray und Knüppeln Gegendemonstrant*innen von der Route fern halten. Einigen Antifaschist*innen gelang es aber dann doch zum Auftaktort der Nazis zu gelangen und diese somit einzukesseln, was sich über mehrere Stunden hinzog. Nach stundenlangem Warten konnte der Rest der rechten Demo erst gegen 17 Uhr nach langem Hin und Her losziehen. Durch das lange Warten im Kalten und die schlechte Versorgung mit Bier verzog sich ein großer Teil der rassistischen Demo. Die Polizei leitete diesen Rest nach einen kurzen Demoversuch von wenigen Metern auf dem schnellsten Weg zurück zur S-Bahnstation Raoul-Wallenberg-Straße. So kurz die Route auch war, für die Nazis entwickelte sich das Ende denkbar unschön, so fanden sie sich in einem Wanderkessel wieder, umstellt von Polizist*innen und hunderten Gegendemonstrant*innen. Dabei kam es zu Flaschen- und Steinwürfen aus der Nazidemo, die Teilnehmer*innen des Gegenprotestes verletzten. Direkt nach der Ankunft der Nazis am S-Bahnhof wurde die Versammlung für beendet erklärt und sie in den S-Bahn verfrachtet. Nach Ende der Demo waren aber immer noch Gruppen von Nazis im Kiez unterwegs, teilweise ohne Polizeibegleitung, die offensichtlich auf der Suche nach gewalttätigen Auseinandersetzungen waren.

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24.11.2014 Berlin: Erneute Nazi-Demo in Marzahn

14-10-25 siempre antifaTauschende blockierten diesen Samstag die Nazidemo in Marzahn. Nach stundenlangem Warten und wenigen Metern Strecke mussten die Nazis umkehren. Nichts desto trotz wollen sie am Montag erneut durch Marzahn demonstrieren. Wie die letzten Montage haben sie eine Demonstration ab 19 Uhr an der Ecke Landsberger Allee / Blumenberger Damm angemeldet. Einen Überblick über die bisherigen drei „Montagsdemos“ in Marzahn gibt es hier.

Die Bucher Nazis verzichten nach den Gegenprotesten der letzten Wochen diesen Montag auf eine eigene Demonstration. Stattdessen wollen sie ab 17.45 Uhr antirassistische Proteste in Buch stören. Das Netzwerk Flüchtlinge willkommen in Buch und Karow (link is external) veranstaltet ab 17 Uhr einen Infostand und ab 18 Uhr eine Kundgebung in der Bucher Einkaufsmeile. Unter dem Motto „Unser Bezirk – unsere Regeln – unsere Entscheidungen!“ rufen die Nazis ab 17.45 zu einer Kundgebung an der Walter-Friedrich-Straße / Wiltbergstraße dagegen auf. Letzten Montag waren 250 Nazis unter Protesten von 120 GegendemonstrantInnen durch Buch gezogen (link is external). Vorletzten Donnerstag hatten 60 AntifaschistInnen die „Lichterkette“ der Bucher Nazis gestört.

Da die Nazis wie gesagt sehr angefressen nach Samstag sind und auch im Internet zu Rache aufrufen, wäre es sinnvoll sich nur in Gruppen zu bewegen. Treffpunkt hierfür wäre 18.00 Uhr Ostkreuz – Sonntagstraße. Oder ihr organisiert euch selbst in euren Bezugsgruppen.
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Quelle: http://www.antifa-berlin.info/news/706-erneute-nazi-demo-in-marzahn-am-montag