9.1.2015 Berlin: Gemeinsam gegen den Nazi- und Rassist*innen-Aufmarsch in Berlin-Köpenick! Solidarität mit Geflüchteten!

15-01-09 KöpenickFür Freitag, den 9. Januar haben Neonazis erneut einen Aufmarsch gegen Geflüchtete im Köpenicker Allende-Viertel angemeldet. Zusammen mit anderen Rassist*innen wollen sie vor das neueröffnete Containerlager in der Alfred-Randt-Straße und die bereits bestehende Geflüchteten-Unterkunft in der Salvador-Allende-Straße ziehen.

Es handelt sich dabei nicht um einen „friedlichen Anwohnerprotest“, sondern auch um gewaltbereite Neonazis. Es wird nicht nur im Internet offen zur Gewalt aufgerufen, sondern es folgen auch Taten: am 19. Dezember versuchten 30 Neonazis eine Solidaritätsdemonstration für Geflüchtete in Köpenick anzugreifen. Dies geschah unter der Führung des Marzahn-Hellersdorfer NPD-Vorsitzenden Andreas Käfer. Dieser ist auch der Anführer der rassistischen Mobilmachung im Allende-Viertel.

Auch wenn die rassistischen Aufmärsche – aufgrund der antifaschistischen Gegenmobilisierung in den letzten Wochen – kleiner wurden, müssen wir jetzt verhindern, dass der Nazi- und Rassist*innen-Aufmarsch neuen Aufschwung bekommt. Schiebt den rassistischen Mobilisierungen endgültig einen Riegel vor und beteiligt Euch mit uns an den Gegenaktivitäten am 9. Januar in Köpenick.

Die menschenverachtende Hetze gegen Geflüchtete stoppen!
Seid entschlossen! Seid laut! Seid kreativ!
Kein Nazi- und Rassist*innen-Aufmarsch am 9. Januar durchs Köpenicker Allende-Viertel!

Antifaschistische Gegenproteste: Freitag, 09.01.2015:

– Treffpunkt für Menschen aus anderen Bezirken: 17:30 Uhr am Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße)
– Treffpunkt für Menschen aus Treptow-Köpenick: 18:30 Uhr Salvador-Allende-Straße Ecke Müggelschlößchenweg (Bushaltestelle Krankenhaus Köpenick/Besuchereingang [X69, 165, 269])

Achtet regelmäßig auf aktuelle Ankündigungen! In den kommen Tagen werden mehr Informationen (http://uffmucken-schoeneweide.de) zur Route und zu möglichen weiteren Gegenkundgebungen veröffentlicht. Am Tag selbst wird es auch wieder einen Infoticker geben (mehr Infos dazu: https://twitter.com/ai_b_bbg).

 

Wenn die Neonazis ihren Aufmarsch kurzfristig abmelden, wird die antifaschistische Mobilisierung auch abgesagt werden.

Antirassistische Demonstration in Hohenschönhausen am 6. Januar 2015

Am 6. Januar 2015 findet wegen der anhaltenden Proteste gegen die geplante Flüchtlingsunterkunft im Hohenschönhausener Stadtteil Falkenberg um 18 Uhr eine antirassistische Demonstration statt. Gemeinsam wollen wir für eine offene Gesellschaft und gegen Rassismus demonstrieren.

Ab 19 Uhr wollen auch Rassist_innen erneut einen Aufmarsch nach Falkenberg durchführen, der am Netto-Supermarkt in der Egon-Erwin-Kisch-Straße starten soll.
Aufgerufen wird dazu auf der Facebookseite “Kein Asylanten-Containerdorf in Falkenberg”. Die Betreiber_innen gehören zu einem Berliner Netzwerk, das unter dem Label “Berlin wehrt sich!” agiert und maßgeblich von organisierten Neonazis getragen wird. In einer Ende Dezember 2014 veröffentlichten Stellungnahme positionieren sich die Organisator_innen als Anti-Demokrat_innen und fordern einen Wechsel hin zu einem autoritären, rassistischen und antihumanistischen politischen System jenseits der bestehenden parlamentarischen Demokratie.

Bereits am 16. Dezember 2014 fand ein rassistischer Aufmarsch statt, der durch eine Person aus der NPD angemeldet wurde. An diesem nahmen 120 Rassist_innen teil – unter ihnen auch organisierte Neonazis aus der NPD und dem Netzwerk des Nationalen Widerstands Berlin. Weiterhin demonstrierten die Rechtspopulist_innen von “pro Deutschland” mit. Etwa 250 Menschen begleiteten den rassistischen Aufmarsch mit Protesten.
Lasst uns auch am 6. Januar 2015 deutlich machen, dass Rassismus und Ausgrenzung in Hohenschönhausen und anderswo keinen Platz haben.

Antirassistische Demonstration “Gemeinsam gegen Rassismus”
6. Januar 2015 – 18 Uhr – Falkenberger Chaussee/Egon-Erwin-Kisch-Straße (Nähe S-Bhf Hohenschönhausen)

Quelle

Magdeburg 2015 | Entschlossener Antifaschismus

14-11-17 Magdeburg entschlossen handelnInfo | Ticker | RSS | Mobile | WML

Zum vierten Mal in Folge wollen wir – antifaschistische und revolutionäre Gruppen aus Sachsen-Anhalt – den Jahrestag der Bombardierung Magdeburgs im Zweiten Weltkrieg nutzen, um mit einer Demonstration gegen den jährlichen Nazigroßaufmarsch, aber auch staatliche Repression, auf die Straße zu gehen. Zwar konnten wir in den Vorjahren durch unsere Mobilisierung mehr Menschen nach Magdeburg bewegen, was sich auch an den entschlossenen Aktionen gegen die Faschisten widerspiegelte, doch gelang es bisher nicht, den Aufmarsch komplett zu verhindern.

Darüber hinaus kam es zu einer ganzen Reihe von Repressionsmaßnahmen gegen Nazigegner, die sich in Ermittlungsverfahren, Hausdurchsuchungen und Haftstrafen, hauptsächlich gegen Menschen sowie Strukturen in Burg und Magdeburg, äußerte. Wir wollen deshalb am Freitag, den 16. Januar 2015 mit einer antifaschistischen Demonstration in Magdeburg deutlich machen, dass ein entschlossener Antifaschismus gerade in Sachsen-Anhalt legitim und notwendig ist und wir uns nicht von den staatlichen Repressionsorganen kriminalisieren lassen.

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Siehe auch hier.

Aktueller Stand zu den Gegenprotesten am 16.12. in Hohenschönhausen

Bis Frühling 2015 plant der Berliner Senat in 5 Stadtteilen Container-Unterkünfte für Menschen zu eröffnen, die fliehen mussten.
Auch in Falkenberg, welches zu Hohenschönhausen gehört, soll eine dieser Unterkünfte entstehen. An anderen geplanten Standorten gibt es wöchentlich rassistische Aufmärsche mit bis zu eintausend Beteiligten. Nun soll am 16.12.2014 auch ein Nazi-Aufmarsch in Falkenberg stattfinden.

Doch diesem Vorhaben gilt es einen Riegel vorzuschieben. Wir wollen den Nazi-Aufmarsch am Dienstag geschlossen blockieren. Wir werden den Nazis zeigen, dass wir keinen Bock auf ihre rassistische Hetze haben – weder in Falkenberg noch anderswo. Gerade in Falkenberg ist es wichtig, den Nazis keinen Erfolg zu verschaffen. Wenn wir den Nazi-Aufmarsch konsequent verhindern, verliert dieser seine Anziehungskraft und kann sich somit nicht als weiterer wöchentlicher Konzentrationspunkt neben Marzahn, Buch und Köpenick einreihen. Deshalb rufen wir als Vernetzung verschiedener antifaschistischer und antirassistischer Strukturen aus Hohenschönhausen dazu auf, an diesem Tag zahlreich zu erscheinen.

Treffpunkt für die gemeinsame Anreise aus der Innenstadt: 17.45 Uhr // Weltzeituhr, Alexanderplatz
Start der Gegenproteste in Hohenschönhausen: Dienstag, 16.12.2014 // 18 Uhr

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15.12.2014 Berlin-Marzahn: Rassist*innen blockieren!

Seit mittlerweile sechs Wochen ziehen nun Nazis zusammen mit rassistischen Anwohner*innen jeden Montag durch Marzahn. Dankbar nahmen sie ein geplantes Containerlager für Geflüchtete zum Anlass, ihre Hetze gemeinsam auf die Straße zu tragen. Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass von staatlicher Seite Geflüchteten statt Wohnungen und selbstorganisierten Häusern nur noch eine menschenunwürdige Unterbringung in Containerlagern zugestanden wird, zieht nun auch noch ein rassistischer Mob durch die Straßen. Für uns sind solche Zustände unerträglich! Lasst uns deshalb gemeinsam an den Erfolg vom 22. November anknüpfen und den Aufmarsch der Rassist*innen endlich auch an einem Montag blockieren.

Seit bekannt wurde, dass in Marzahn eine neue Unterkunft für Geflüchtete eröffnet werden soll, mobilisieren Berliner Nazis und rassistische Anwohner*innen jeden Montag in dem Ortsteil zu Demonstrationen. Von Angang  an gab es aber auch antifaschistischen Protest. Er ist in den letzten beiden Wochen immer stärker geworden. Wir haben die Nazis am 22.11. schon ein Mal mit Tausenden blockiert und ihren Aufmarsch so verhindert. Erst letzte Woche sind wir mit 800 Menschen durch Marzahn gezogen und haben nebenbei die Rassist*innen zu einer Änderung ihrer Route gezwungen. Doch so lange sie weiterhin zu Hunderten durch die Straßen ziehen können, ist ein solidarisches Zusammenleben in Marzahn undenkbar. Wir werden daher nicht nachlassen, bis die rassistischen Aufmärsche aufhören.

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5.12.2014: Rassistischen Aufmarsch in Köpenick verhindern – die Zweite

An den antifaschistischen Erfolg vom letzten Freitag anknüpfen! Die rassistische Bedrohung von Flüchtlingen stoppen!

Rassist*innen und Neonazis können es nicht lassen. Nach ihrer Niederlage am letzten Freitag, als 200 Menschen den rassistischen Aufmarsch im Köpenicker Allende-Viertelerfolgreich verhinderten, halten sie weiterhin am Konzept ihrer sogenannten Freitagsdemos fest. Als Anlass nehmen sie die bald eröffnende Containerunterkunft für Geflüchtete in der Alfred-Randt-Straße.

In den letzten drei Wochen gelang es ihnen zweimal einen Aufmarsch im Allende-Viertel durchzuführen, an dem Neonazis aus ganz Berlin und Brandenburg teilnahmen,  die die Infrastruktur stellten (wie Ordner und Lautsprecherwagen) und unter großem Beifall menschenverachtende Reden hielten. Gut 400 Menschen beteiligten sich, zogen einmal an einer bereits bestehenden Geflüchtetenunterkunft vorbei und klatschten zu Parolen aus dem NPD-Lautsprecherwagen (wie „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“). Diese Unterkunft an der Salvador-Allende-Straße steht ohnehin schon im Fokus von Rassist*innen, in letzter Zeit kam es vermehrt zu Böllerwürfen und Angriffsversuchen.

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[Berlin-Marzahn] Mobi-Video für Antifa-Demo am 8. Dezember 2014

14-12-08 MarzahnFür die antifaschistsiche Demo am 8. Dezember in Marzan gibt es jetzt einMobilisierungsvideo.

Verbreitet das Video über eure Kanäle und kommt zu den Protesten gegen die rassistischen Aufmärsche in Marzahn, Buch und Köpenick.

https://www.youtube.com/watch?v=yjWk0tq8RAc

 

Kommende Termine:

Do. 04.12.2014 | Rassisten-Aufmarsch in Buch stören

Anreise: 17.30 Uhr, S-Bhf. Gesundbrunnen, Gleis 4

(Der Aufmarsch findet jetzt wöchentlich immer Do. statt)

 

Sa. 05.12.2014 | Demo gegen die Verschärfung des Aslyrechtes

14.00 Uhr, Potsdamer Pl. | Infos: Bündnis gegen Lager

 

Mo. 0812.2014 | Dezember 2014 | Antifa-Demo in Marzahn

18.00 Uhr , S-Bhf. Marzahn

Anreise: 17.30 Uhr, Ostkreuz (Ausgang Sonntagstr.) | Infos: www.akmh.blogsport.eu

Antifaschist*innen verhindern rassistischen Aufmarsch gegen Geflüchtete im Köpenicker Allende-Viertel

Eine erfolgreiche antifaschistische Demonstration mit über 200 Teilnehmer*innen, für die nur einen Tag mobilisiert werden konnte, verhinderte gestern den angekündigten dritten Aufmarsch von Neonazis und anderen Rassist*innen gegen die geplante Containerunterkunft im Köpenicker Allende-Viertel. Die Anmeldung der Heimgegner*innen wurde angesichts der angekündigten antifaschistischen Proteste im Vorfeld von der Anmelderin zurückgezogen. Dennoch wurde ungehindert weiter im Internet zu dem Aufmarsch mobilisiert, der jedoch aufgrund der Antifa-Demo nicht stattfand. Somit gelang es den Antifaschist*innen, den Aufmarsch erfolgreich zu verhindern.

Geduldet von der Berliner Polizei konnte sich an dem Abend dennoch eine Gruppe von 50 aufgebrachten und zum Teil stark alkoholisierten Rassist*innen (auch aus Marzahn) sammeln und den Aufzug attackieren. Statt beide Seiten zu trennen und die angemeldete Demonstration störungsfrei zu ermöglichen, wurden durch die Polizei überwiegend die Teilnehmer*innen der antifaschistischen Demonstration unter fadenscheinigen Vorwürfen festgenommen. Tina Böhm, Sprecherin der Initiative Uffmucken dazu: „Die Taktik der Polizei gestern sollte offensichtlich unsere Versammlung kriminalisieren und den Erfolg schmälern, dass wir erfolgreich den Aufmarsch von rassistischen Anwohner*innen und organisierten Neonazis verhindern konnten.“ Die Teilnehmer*innen wurden für Ordnungswidrigkeiten wie Aufkleber kleben brutal attackiert und in Handschellen abgeführt. Gleich drei Personen wurden als vermeintliche Lautsprechermoderation festgenommen. Böhm dazu: „Die Berliner Politik, die medienwirksam für eine Willkommenskultur wirbt und Rassismus angeblich verurteilt, sollte sich fragen, warum sie dann von ihren Uniformierten diejenigen attackieren lässt, die genau dafür in den Brennpunkten auf die Straßen gehen. Die Polizei machte wieder einmal deutlich, dass sie die Rassist*innen hofiert und antifaschistische Proteste dagegen kriminalisiert.“

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22.11.2014 Berlin: Geflüchtete bleiben,‭ Rassist*innen ‬vertreiben‭! Nazi-Aufmarsch in Marzahn blockieren!

14-11-22 MarzahnIn Marzahn soll Anfang 2015 ein Containerlager zur Unterbringung von Geflüchteten eröffnet werden. Einem Netzwerk aus NW Berlin, NPD und Die Rechte ist es in diesem Kontext gelungen, lokale BFC-Hooligans, ‘ganz normale’ und offen rassistische Anwohner*innen gegen dieses Vorhaben zu mobilisieren. Neben der nächsten Montagsdemo am 17.11. planen die Nazis für Samstag, den 22.11., auch einen überregionalen Aufmarsch. Wir rufen deshalb dazu auf, diesen zu stören, sich an Blockaden zu beteiligen oder die Proteste kreativ zu unterstützen.

Marzahn-Hellersdorf steht seit fast anderthalb Jahren kontinuierlich im Fokus von organisierten Nazis. Es ist dabei kaum zu übersehen, dass diese nach ihren Erfolgen in den letzten beiden Wochen, selbstbewusster in die weiteren Auseinandersetzungen gehen. Erst ziehen sie fast ungestört durch Buch, nun bereits zum zweiten Mal und mit mehreren hundert Rassist*innen durch Marzahn. Leider ist nicht zu leugnen, dass ihre Positionen hier in weiten Teilen der Bevölkerung sehr anschlussfähig waren und weiterhin sind. Doch die Etablierung einer regelmäßigen “Montags-Demo” gegen das Containerlager, vermeintlich von und für Bürger*innen, reicht den Nazis nicht aus. Mit der für den 22.11. geplanten Demo bemühen sie sich um die Einbettung der Proteste in einen berlinweiten Kontext. Anstelle des Standortes in der Schönagelstraße geht es nun pauschal “gegen Asylmissbrauch”. Dahinter steckt nach unseren Einschätzungen der Versuch, ein Szene-Event zu initiieren, das auch der Rekrutierung neu erschlossener Umfelder wie auch der Aktivierung alter Netzwerke dienen soll. Der Zeitpunkt dazu scheint passend gewählt. Nachdem der Berliner Senat in den letzten Jahren einen Unterbringungsnotstand für Geflüchtete herbeigeführt hat, wurden die Refugee-Proteste über viele Monate hinweg politisch und medial aufs Heftigste attackiert. In diesem Rahmen sind die Positionen der Nazis zunehmend anschlussfähiger und sie inszenieren sich unter dem Label der verschiedenen Bürgerbewegungen als Gegenbewegung gegen den Kampf der Geflüchteten. So wird das Klima in den Kiezen mithilfe von Facebook derzeit massiv mit Rassismus und Sozialneid aufgeladen. Geflüchteten und vermeintlichen Migrant*innen werden pauschal Kriminalität, Gewaltaffinität und Betrugsabsichten gegenüber den ‘aufrechten deutschen Steuerzahler*innen’ unterstellt.

Wir solidarisieren uns ausdrücklich mit dem Refugee-Protest gegen rassistische Asylgesetze, wie Residenzpflicht und Lagerunterbringung. Anstelle der gegenwärtigen bundesweiten Praxis, die einer rassistischen Politik der Isolation folgt, fordern wir ein Bleiberecht und Bewegungsfreiheit für alle Menschen. Dass die Nazis ihre überregionale Demo bewusst am Tag der Silvio-Meier-Demo planen, ist in Anbetracht ihres Erfolges im Jahr 2013 im Berliner Süd-Osten wenig überraschend. Sie haben schlicht gelernt, dass sie ausgerechnet an diesem Tag mit weniger Gegenwehr zu rechnen haben. Es bleibt jedoch dabei, dass Nazis und Rassist*innen dort bekämpft werden müssen, wo sie offensiv agieren und das wird an diesem Tag die Blockade ihres Aufmarsches im eher unbeliebten Randbezirk Marzahn-Hellersdorf sein. Zu den weiteren in Planung befindlichen Gegenaktivitäten wird es zeitnah weitere Infos geben. Achtet auf aktuelle Ankündigungen und bildet Banden!

* * *Weitere Infos unter:* http://akmh.blogsport.eu (link is external) https://twitter.com/ai_b_bbg (link is external)

17.11.2014 Berlin: “Montagsdemo“ in Marzahn

14-11-17 MarzahnHeute, am Montag den 17. November 2014, wollen Nazis und Anwohner*innen zum dritten Mal einen rassistischen Aufmarsch in Marzahn durchführen. Dagegen formiert sich Widerstand. Antifaschistische Gruppen, Initiativen und Parteien haben Gegenprotest angekündigt. 

Die Nazis werden sich ab 19 Uhr beim Peugeot-Autohaus an der Landsberger Allee/Blumberger Damm treffen. Eine Demo, angemeldet von Hellersdorf Hilft e.V., findet ca. 40 m vom Startpunkt der Nazis entfernt statt. Diese beginnt bereits 18 Uhr direkt am Standort der künftigen Geflüchtetenunterkunft. Leute aus der Innenstadt treffen sich um 17:15 Uhr am Bahnhof Ostkreuz (Ausgang Sonntagstraße).

Zum rassistischen Aufmarsch am 22. November 2014 wird es im Laufe der Woche weitere Infos geben (Infotelefon, genehmigte Gegenproteste und Vortreffpunkte). Es wird einer der größten Aufzüge der rassistischen Rechten seit Jahren in Berlin erwartet.

Ticker: twitter.com/ai_b_bbg
Weitere Infos: akmh.blogsport.eu