Antifaschist*innen verhindern rassistischen Aufmarsch gegen Geflüchtete im Köpenicker Allende-Viertel

Eine erfolgreiche antifaschistische Demonstration mit über 200 Teilnehmer*innen, für die nur einen Tag mobilisiert werden konnte, verhinderte gestern den angekündigten dritten Aufmarsch von Neonazis und anderen Rassist*innen gegen die geplante Containerunterkunft im Köpenicker Allende-Viertel. Die Anmeldung der Heimgegner*innen wurde angesichts der angekündigten antifaschistischen Proteste im Vorfeld von der Anmelderin zurückgezogen. Dennoch wurde ungehindert weiter im Internet zu dem Aufmarsch mobilisiert, der jedoch aufgrund der Antifa-Demo nicht stattfand. Somit gelang es den Antifaschist*innen, den Aufmarsch erfolgreich zu verhindern.

Geduldet von der Berliner Polizei konnte sich an dem Abend dennoch eine Gruppe von 50 aufgebrachten und zum Teil stark alkoholisierten Rassist*innen (auch aus Marzahn) sammeln und den Aufzug attackieren. Statt beide Seiten zu trennen und die angemeldete Demonstration störungsfrei zu ermöglichen, wurden durch die Polizei überwiegend die Teilnehmer*innen der antifaschistischen Demonstration unter fadenscheinigen Vorwürfen festgenommen. Tina Böhm, Sprecherin der Initiative Uffmucken dazu: „Die Taktik der Polizei gestern sollte offensichtlich unsere Versammlung kriminalisieren und den Erfolg schmälern, dass wir erfolgreich den Aufmarsch von rassistischen Anwohner*innen und organisierten Neonazis verhindern konnten.“ Die Teilnehmer*innen wurden für Ordnungswidrigkeiten wie Aufkleber kleben brutal attackiert und in Handschellen abgeführt. Gleich drei Personen wurden als vermeintliche Lautsprechermoderation festgenommen. Böhm dazu: „Die Berliner Politik, die medienwirksam für eine Willkommenskultur wirbt und Rassismus angeblich verurteilt, sollte sich fragen, warum sie dann von ihren Uniformierten diejenigen attackieren lässt, die genau dafür in den Brennpunkten auf die Straßen gehen. Die Polizei machte wieder einmal deutlich, dass sie die Rassist*innen hofiert und antifaschistische Proteste dagegen kriminalisiert.“

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5.7.2014 Frankfurt a.M.: Allez, les enfants! Demonstration gegen Nation und Mythos!

14-07-05 FrankfurtSeit einigen Jahren ist es üblich, dass im Zusammenhang mit Fußballgroßereignissen viele Deutsche auf Public-Viewings und Fanmeilen in ein Schwarz-Rot-Goldenes Fahnenmeer getränkt gemeinsam Fußball schauen und hoffen, dass „Wir“ gewinnen. Auch das private Umfeld wird mit den deutschen Nationalfahnen nach außen sichtbar geschmückt und die Autos mit Wimpeln verziert („Es ist EM/WM, da macht man das halt so.“) Auf die Frage, woher diese Begeisterung für den Fußball bei internationalen Turnieren komme, werden oft Aussagen wie folgende getroffen: „Man ist Deutscher und da ist man stolz auf sein Land.“ Schnell wird klar, es geht hier oft gar nicht oder nur nachrangig um Fußball. Es geht um die Nation. Dem Fußball kommt hierbei eine Schlüsselrolle im deutschen Nationalismus zu. Das hängt mit mehreren Faktoren zusammen. Erstens wird Fußball als „Volkssport“ begriffen, also als etwas, das dem kulturellen Code der Deutschen eigen ist. Zweitens waren die deutschen Fußballnationalmannschaften in der Vergangenheit einigermaßen erfolgreich, es kann sich also damit positiv assoziiert werden. Nach dem verlorenen zweiten Weltkrieg wurde das „Wunder von Bern“ als Erlösung von der Schmach der Niederlage wahrgenommen. „Endlich sind wir wieder wer“ wurde seitdem zur gängigen Formel, wenn Erfolge im internationalen Fußball erzielt wurden. Drittens ist es unverfänglich den Nationalismus, der in Deutschland seit dem Ende des Nationalsozialismus in Verruf geraten ist, unter dem Vorwand „Es ist doch nur Fußball“ auszuleben.

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16.5.2014 Fanladen/Potsdam: Nicht nur für DDR-Nostalgiker: Fußball und Punkrock in der DDR

14-05-16 Fanladen1990 verschwand ein deutscher Staat, dessen Arbeiter- und Bauernsöhne, behütet vom „antiimperialistischen Schutzwall“ nach Frieden und Fortschritt strebten. Tadellos gescheitelte Jünglinge, Mädchen in blauer Bluse, Vorstreiter und Visionäre einer glückseligen Weltjugend. So der Plan, aber die Realität sei irgendwie anderes aus: Die Söhne wurden flügge: Jeans, Tramper, Parka, lange Loden. Später Zotteln ab und Stahlkappengedröhne. Auf „Aufbaue“ keinen Bock, sangen sie nonchalant: „Zwei Apfelsinen im Jahr, zum Parteitag Bananen, alle brüllen hurra, der Kommunismus ist da!“. Beim Fußball bekam die Kuh so richtig vor´n Kop – und der Rest auf die Fresse. In Berlin, in Dresden, in Halle, Jena, Magdeburg, Rostock…Hinter der Mauer raste der Mob.

Wer mehr über den Fußball, seine Fans und Punkrock in der DDR erfahren möchte ist herzlichst am 16. Mai 2014 zu 19 Uhr in den Fanladen Babelsberg eingeladen. Dort wird dann der in Berlin lebende Autor, Herausgeber und Kolumnist Frank Willmann aus seinen aktuellen Fußballbüchern Stadionpartisanen nachgeladen & Der Fluch der Wahrheit sowie aus seinem Buch über die Punkband Schleimkeim lesen.

1.Mai 2014: Carlo Giuliani Park/Berlin: Barrio Antifascista

14-05-01 Barrio AntifascistaAm 1. Mai – vor und nach der Revolutionären 1. Mai Demo – BARRIO ANTIFASCISTA Open Air – ab 14 Uhr im Carlo Giuliani Park!

14 Uhr – DJ VAGA *mestizo djset aus berlin
15 Uhr – RIVA *anarchist scademy
16 Uhr – FIL THE SCHRILL* berlins finest comedy
17 Uhr – DJ SPONTI MANIFESTANTI *kiezbeatz xberg
18 Uhr – REVOLUTIONÄRE 1.MAI DEMO *lausitzer platz
21 Uhr – MOSKOW DEATH BRIGADE *antifascist hip-hop from moskow
22 Uhr – WHAT WE FEEL*radical antifascist hardcore from moskow
23 Uhr – OUTSOURCED UNDERGROUND *lena störfaktor & tapete vs. guts pie earshot

15 & 16:30 Uhr – INOX KAPELL – Insektoide Exkursion im Carlo Giuliani Park

und natürlich wie immer: Kinderspace der Freien Schule Kreuzberg, Redebeiträge, Infotische, Kistenklettern und die Solibar.

 

zum 10.ten Jahrestag der Proteste von Genua wurde am ersten Mai 2011 der Carlo Giuliani Park eröffnet. Der Ort an dem das Barrio Antifascista stattfindet.

Vor 4 Jahren hat die Gruppe Genova Libera dazu einen Text veröffentlicht, den wir hier noch einmal dokumetieren:

10 Jahre nach­dem Carlo Gi­ulia­ni von der ita­lie­ni­schen Po­li­zei er­schos­sen wurde, er­öff­nen wir den Carlo Gi­ulia­ni Park in Ber­lin Kreuz­berg. Die­ser Park soll ein Frei­raum sein, der den Men­schen ge­hört, ein Ort der Be­geg­nung und des Re­spekts – ein Park ohne Kon­sum- und Leis­tungs­t­er­ror, ohne Si­cher­heits­wahn und Über­wa­chung. In Ber­lin gibt es kaum noch Plät­ze wo wir sein kön­nen, ohne Geld aus­ge­ben zu müs­sen, ohne Kunde zu sein oder sich wie auf einem Lauf­steg vor­zu­kom­men. Warum? Wer hat die Plät­ze ge­stoh­len? Wer hat die Kul­tur, den Sinn für Musik, Kunst und Ge­mein­sam­keit ge­stoh­len? Wer hat un­se­re Stadt ge­stoh­len? Es sind die Ver­ant­wort­li­chen für Pri­va­ti­sie­rung und Kom­merz, die Pro­fit­stra­te­gen des frei­en Mark­tes, die In­ge­nieu­re des grau­en All­tags.
Der Name Carlo`s soll uns er­in­nern und gleich­zei­tig nach vorne schau­en las­sen, uns Mut und Kraft geben wei­ter­hin für eine Welt zu kämp­fen, in der Un­ter­drü­ckung, Na­tur­zer­stö­rung, Krieg und das Wett­ren­nen an den Bör­sen der Me­tro­po­len ein für alle Mal Ge­schich­te sind.
Vor 10 Jah­ren haben wir uns mit hun­dert­tau­sen­den Men­schen aus der gan­zen Welt in Genua ge­trof­fen um den selbst­er­nann­ten Re­prä­sen­tan­ten des glo­ba­len Nor­dens, den so ge­nann­ten „G8“ unser „NEIN!“ ent­ge­gen zu schleu­dern. Unser „NEIN!“ zu ihrer Plas­tik­welt, die alles zu Waren macht, an der die Men­schen nur noch als Pro­du­zen­tIn­nen des Reich­tums für ei­ni­ge We­ni­ge teil­neh­men dür­fen. Unser „NEIN!“ zu einer Welt, auf der nur ein klei­ner Teil der Be­völ­ke­rung das Recht auf Er­näh­rung, Bil­dung und kör­per­li­che wie psy­chi­sche Un­ver­sehrt­heit hat. Unser „NEIN!“ zur töd­li­chen Logik des Ka­pi­ta­lis­mus.
Denn unser „NEIN!“ ver­eint und stärkt uns!
Unser „NEIN!“, über­quert Gren­zen, schmug­gelt sich an Zoll­be­hör­den vor­bei, über­win­det die sprach­li­chen und kul­tu­rel­len Un­ter­schie­de, und ver­ei­nigt den ehr­li­chen und no­blen Teil der Mensch­heit, der auch, und das darf man nicht ver­ges­sen, ihre Mehr­heit ist. Unser „NEIN!“ braucht keine Ge­neh­mi­gung, keine Par­tei und auch kein Hof­fen auf eine hö­he­re Ge­walt.
Denn unser „NEIN!“ ist das „JA!“ zum Leben, zur Kol­lek­ti­vi­tät, denn wir glau­ben an So­li­da­ri­tät und Schön­heit – unser „NEIN!“ ist der Mut zur Uto­pie!
Wir, die wir uns in Genua tra­fen, waren ge­eint durch die Hoff­nung und die Ent­schlos­sen­heit für eine an­de­re Welt zu kämp­fen. In­spi­riert durch die za­pa­tis­ti­sche Be­we­gung, die 1994 „eine an­de­re Welt ist mög­lich“ aus­rief. Wir waren Teil der Pro­tes­te von Se­at­tle und Prag, der Welt­so­zi­al­fo­ren und un­se­rer je­wei­li­gen lo­ka­len Kämp­fe. Die Ant­wort der Herr­schen­den in Genua war klar: Auf die Köpfe, die sie nicht er­obern konn­ten muss­ten sie ein­schla­gen, die lau­ten Stim­men für eine an­de­re Welt soll­ten zum Schwei­gen ge­bracht wer­den. Carlo wurde er­schos­sen. Tau­sen­de wur­den ver­letzt, ver­haf­tet und ge­fol­tert. In Bol­zane­to, in der Diaz Schu­le, auf den Po­li­zei­sta­tio­nen, im Ge­fäng­nis Mar­ras­si. Wir haben nicht ver­ges­sen, und wir ste­hen noch immer hier!
Das, was da­mals schlecht war, ist heute noch be­schis­se­ner. In atem­be­rau­ben­der Ge­schwin­dig­keit ex­por­tie­ren Sie Krie­ge, Kli­ma­ka­ta­stro­phen und Bör­sen­crashs. Un­se­re Hoff­nung, dass sich die­ses Sys­tem sel­ber zu Fall brin­gen würde, er­füll­te sich bis­lang lei­der nicht. Eine Min­der­heit hab­süch­ti­ger Kri­mi­nel­ler hat dem Rest der Mensch­heit und der gan­zen Erde den Krieg er­klärt. Wir er­le­ben der­zeit eine nu­klea­re Ka­ta­stro­phe, für die die Mäch­ti­gen der Welt ver­ant­wort­lich sind. In ihrem Pro­fit­wahn hin­ter­las­sen sie eine Spur der Ver­wüs­tung, die Teile un­se­res Pla­ne­ten un­be­wohn­bar macht.
War vor 10 Jah­ren unser „NEIN!“ rich­tig, so ist es das heute erst Recht!
Al­ler­orts for­miert sich neuer Wi­der­stand. Welt­weit gehen die Men­schen auf die Stras­se und las­sen sich nicht län­ger mit den ihnen zu­ge­wie­se­nen Zu­schau­er­plät­zen am Rande der Ge­schich­te ab­spei­sen. Der Hun­ger nach so­zia­lem Um­bruch und Würde ist da. Wir sind da!

„Man sagt uns, daß es sich bei der Glo­ba­li­sie­rung um einen un­ver­meid­li­chen Pro­zess hand­le, der wie die Schwer­kraft wirke. Dar­auf ant­wor­ten wir: Dann müs­sen wir eben die Ge­set­ze der Schwer­kraft außer Kraft set­zen.“ Sub­co­man­dan­te Mar­cos / Ch­ia­pas

Es lebe die Re­bel­li­on, die „NEIN!“ sagt!
Tod dem Tod!

Ge­no­va Li­be­ra – Ber­lin Kreuz­berg 2011

alles aus den Jahren 2011 bis Heute findet ihr übrigens unter:
http://barrioantifascista.blogsport.de/

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MADs Punk – Festival ist nicht disorderly!

Smash the greyzonePunk soll schö­ner wer­den, das ist die Tak­tik von MAD Tour­book­ing, die jähr­lich das Punk & Dis­or­der­ly – Fes­ti­val ver­an­stal­ten. Wo frü­her noch Re­bell drauf stand, ist heute Män­ner-​Stamm­tisch drin. An allen Ecken im Kiez sieht man nun die Sze­ne-​Pubs, an denen sich schon lange keine*r mehr stört. Die Sze­ne-​Lä­den schla­gen Um­sät­ze – zwi­schen dem 10-​Eu­ro-​Nie­ten­arm­band und der hoch­wer­ti­gen Kra­wall­brü­der-​Plat­te fin­det man auch Musik mit rech­ten Ideo­lo­gie­frag­men­ten, die Stamm­tisch­pa­ro­len aus der bür­ger­li­chen Mitte wi­der­spie­geln. Ähn­lich wie MAD Tour­book­ing zei­gen sie, wie mit Punk und Oi Geld ver­dient wer­den kann.

„Un­po­li­tisch sein heißt: Po­li­tisch sein, ohne es zu mer­ken.“ – Lu­xem­burg
Neben of­fen­sicht­lich er­kenn­ba­rem Na­zi­rock, er­schließt auch eine ver­meint­lich un­po­li­ti­sche Szene zu­neh­mend Raum in der Ge­sell­schaft. Er­leb­nis­räu­me jen­seits po­li­ti­scher Dis­kus­sio­nen wer­den ge­bo­ten, an­ti­fa­schis­ti­sche Wer­te­kon­zep­te un­kennt­lich und der Kon­sens „Fei­ern“ be­ginnt an Stel­len­wert zu ge­win­nen. Eine wirk­li­che Ab­gren­zung zu rechts­of­fe­nen Strö­mun­gen braucht man nicht, schließ­lich schleicht sich der Grün­dungs­my­thos einer rein an­ti­ras­sis­ti­schen Punk- und Skin­head-​Sze­ne, die un­ab­hän­gig der Ge­sell­schaft exis­tie­ren würde, in die Köpfe und gibt somit den Per­sil­schein.

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8.3.2014 Muggefug/Potsdam: Riot Grrrl Punk Konzi!

14-03-18 Twitchblades-> Re­spect my Fist

-> Twitch­b­la­des

No nazis.
No se­xism.
No ho­mo­pho­bia.

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Vor­trag: Männ­lich­keits­kon­struk­ti­on im Hc/Punk – 30 Jahre „gegen Se­xis­mus und
Ras­sis­mus – männ­lich und weiß!“ von An­drea Küg­ler

„Im Vor­trag zu Männ­lich­keits­kon­struk­ti­on in der
Ju­gend­be­we­gung Hard­core/Punk wird an­hand von aus­ge­wähl­ten
Song­tex­ten und Bil­dern über ver­schie­de­ne Rol­len­bil­der und
Sub­jekt­kon­struk­tio­nen der Szene dis­ku­tiert. Durch einen
eth­no­gra­fi­schen Zu­gang wer­den The­men von Ho­mo­Core, Riot Grrrl
und Afro­punk an­ge­schnit­ten.
Es geht vor allem um die Wahr­neh­mung und re­fle­xi­ve Ar­beit zum
Thema Männ­lich­keit, in Form von Do­mi­nan­zen, Rau­mein­nah­me,
Spre­cher­po­si­tio­nen und der Frage wo sich sub­ver­si­ve
Stra­te­gi­en/Hand­lun­gen oder Eman­zi­pa­ti­on aus­ma­chen las­sen?
An­drea Küg­ler ist selbst in der Hard­core-​Sze­ne aktiv. Sie hat in
ver­schie­de­nen Hard­core/Punk Bands ge­spielt und ver­an­stal­tet
re­gel­mä­ßig Kon­zer­te. Somit ist das Thema nicht nur eine
wis­sen­schaft­li­che
An­ge­le­gen­heit, son­dern eine Re­ak­ti­on auf ei­ge­ne
Er­fah­run­gen und ein Ver­such, mit The­men wie
He­te­ro­nor­ma­ti­vi­tät in der Szene um­zu­ge­hen.“

qua­si­MO­NO (Erich-​Wei­nert-​Str.2), 8. März 2014, 18 Uhr

19.11.2013: SO36/The Slackers

13-11-19 slackersJames & Black (Austin, TX) / Uzimon (NYC)

Tickets gibts vor Ort bei Koka36 oder online bei TixforGigs oder reservix

Die Geschichte von The Slackers begann vor 19 Jahren in New York City. Im Laufe der Jahre entwickelten sie sich zu einem internationalen musikalischen Phänomen
mit einem einzigartigen Sound, eine Mischung aus Ska, Rocksteady, Dub, R&B, Reggae, Soul, Garage Rock und 60’s Pop oder wie Bandleader Vic Ruggiero es
nennt: Jamaican Rock’n’Roll.
Das 12. Studioalbum „The Great Rocksteady Swindle“ ist der Verdienst einer Band, die sich seit langem in der Musikszene mit einer andauernden Vitalität und Dynamik
etabliert hat. Vic Ruggiero sagte dazu: “We learned from guys like Rancid that were offered the MTV ride and we watched them not take it. We watched bands that did
take it. And who had more trouble? In the end, the MTV ride is more trouble than it’s worth.” („Wir lernten von Bands wie Rancid, die ein Angebot für MTV Ride
bekamen, dieses aber nicht annahmen. Wir beobachteten Bands, die dieses Angebot annahmen. Doch wer hatte am Ende mehr Ärger? MTV Ride macht mehr
Ärger als es Wert ist.“)

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15.2.2013: „Kein Stammtisch für Nazis – der NPD in Reinickendorf auf die Pelle rücken!“

15. Februar 2013 | 18:00 | Grußdorf- Ecke Buddestraße
(Anfahrt über S-Berlin-Tegel oder U-Alt-Tegel)

„Kein Stammtisch für Nazis – der NPD in Reinickendorf auf die Pelle rücken!“

Am 15. Februar möchte die NPD-Reinickendorf in der Kneipe „Zum Kegel“ eine Mitgliederversammlung durchführen und bei dieser Gelegenheit ihren neuen Kreisverbandsvorstand wählen. Die Kneipe „Zum Kegel“ aus Alt-Tegel ist in diesem Zusammenhang kein unbekannter Ort. Erst im vergangenen November hatten die Betreiber_innen eine geplante NPD-Veranstaltung nach antifaschistischen Protesten kurzfristig abgesagt.

Nachdem zum Jahreswechsel die Weddinger Kneipe „Postkutsche“, die die NPD öfter nutzte, schließen musste, geht es nun darum, der NPD Reinickendorf die letzten Rückzugsräume streitig zu machen.

Hier haben Antifaschist_innen noch ein Stück Arbeit vor sich, denn bestimmte Teile der Reinickendorfer Kneipenlandschaft kooperieren offen mit Neonazis, nicht nur der Einnahmen halber, sondern offensichtlich auch auf Grund heimlicher Sympathien. Kommt darum am Freitag, den 15. Februar nach Tegel, um den Bund aus „Alt-Deutscher Kneipenkultur“ und Neonazismus gemeinsam zu stören!

Eine Initiative von:
Antifaschistische Initiative Reinickendorf [AIR]
Nazis auf die Pelle rücken! | aufdiepelleruecken.blogsport.de

„Uns trennt nicht Nationalität, uns eint der Kampf gegen den Faschismus!“

Antifaschistische Bündnisse „ Porozumienie 11 listopada“ aus Warschau und „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ solidarisieren sich / Antifaschist*innen zu beider Seiten der Oder wollen sich an Protesten gegen Neonazis beteiligen

Das antifaschistische Bündnis „Porozumienie 11 listopada“ unterstützt das Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“. In einer Erklärung heißt es „Uns trennt nicht Nationalität, uns eint der Kampf gegen den Faschismus!“. Gemeinsam wollen Antifaschist*innen von beiden Seiten der Oder rassistische Aufmärsche von Neonazis verhindern.

Am 10. November will die NPD unter dem Motto „Raus aus dem Euro! Grenzen dicht!“ aufmarschieren. „Unser Ziel ist es, dass die Nazis keinen Meter laufen!“, so Janek Lassau, Sprecher des Bündnisses. Mit friedlichen Massenblockaden plant das Bündnis „Kein Ort für Nazis Frankfurt (Oder)“, den Aufmarsch der Rechten zu verhindern. Den Aufruf des Bündnisses unterzeichneten bereits 87 Organisationen und 82 Einzelpersonen, darunter auch der stellvertretende Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Helmuth Markov.

Für den 11. November haben Ultra-Nationalisten einen sogenannten „Marsch der Unabhängigkeit“ in Warschau und Wroclaw angekündigt. Das antifaschistische Bündnis „Porozumienie 11 listopada“ plant mit einer Demonstration unter dem Motto „Gemeinsam gegen Faschismus und Nationalismus!“, sich dem menschenverachtenden Gedankengut entgegenzustellen. Das Bündnis „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“ solidarisiert sich mit den Protesten. „Unsere Antwort auf faschistisches Gedankengut ist solidarisches Handeln!“, so Lassau. „Deshalb sind wir in unserem Kampf gegen Faschismus und Rassismus als Antifaschist*innen überall vereint.“ heißt es in der Erklärung des Bündnisses „Kein Ort für Nazis in Frankfurt (Oder)“.

Erklärung des Bündnisses: „Kein Ort fuer Nazis in Frankfurt(Oder)“

Erklärung des Bündnisses: „Porozumienie 11 listopada“

[Berlin-Moabit] NSBM-Konzert verhindert!

Als antifaschistische Vernetzung „Auf die Pelle rücken!“ begrüßen wir die Entscheidung des „Slaughterhouses e.V.“ das am morgigen Donnerstag geplante NSBM-Konzert der Bands „Horna“, „Tortorum“ und „Blacklodge“ buchstäblich in letzter Minute abzusagen. Außerdem bedanken wir uns bei allen interessierten und solidarischen Projekten der Kulturfabrik, die durch ihr Engagement bekräftigt haben, dass sie rechten Ideologien keinen Raum einräumen. Unser besonderer Dank gilt dabei den Engagierten des Kinos „Filmrausch Moabit e.V.“, die eigenständig ein Gegenprogramm angekündigt haben und dem Vorstand des als Dachverband fungierenden „Kulturfabrik Lehrter Str. 35 e.V.“, die sich nach Bekanntwerden des Sachverhalts, auf das Deutlichste von der geplanten Veranstaltung distanziert haben [1].

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