15.9.2016 Paris: Black September

imageViva la revolution!
The time to act is right here.
Show that you angry.
Come to Berlin & Paris!

Black September débutera à Berlin le 2 septembre.
Le deuxième grand rendez-vous débutera le 15 septembre à Paris.
Mais le Black September sera partout.
Montrez que vous êtes en colère.
tout le long du mois de septembre !

Autonome Aktion.

Black September goes Paris.

“ Le pouvoir ne doit pas être conquis,il doit être détruit. “ Ⓐ

Quelle

Keine*r ist vergessen!

imageIm November 2005, vor zehn Jahren, begann eine Mordserie, bei der im Laufe mehrerer Jahre in Russland über ein Dutzend Antifaschist*innen, soziale Aktivist*innen, Punks, Skater*innen und ganz einfache Menschen von Nazis gezielt getötet wurden. Sie wurden auf dem Weg zum Konzert überfallen und verprügelt. Ihnen wurde zu Hause aufgelauert, um sie zu erschießen. Wir möchten an diese Menschen und mit ihnen an die zahlreichen anderen Opfer von Nazi-Gewalt erinnern sowie ihre Geschichten erzählen.

Timur Kacharev [Filmstreifen unten, der 2. von links] wurde am 13. November 2015 von Nazis in Sankt Petersburg ermordet. Er war nach einer Food-not-Bombs Aktion, bei der veganes Essen an Obdachlose verteilt wird, mit einem Freund auf dem Weg nach Hause, als er von circa zehn Nazis überfallen wurde. Timur starb an seinen schweren Messerstichen am Hals. Er war zu diesem Zeitpunkt 20 Jahre alt und studierte im vierten Semester an der Philosophischen Fakultät. Er war Musiker, Veganer und Aktivist. Timur war der erste russische Antifaschist, der von einem Nazi-Mob getötet wurde. Vor wenigen Tagen jährte sich sein Todestag zum zehnten Mal.

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Ungdomshuset-Demo auch 8 Jahre nach der Räumung noch kampfbereit

UngdomshusetVor 8 Jahren wurde das Ungdomshuset im Kopenhagener Stadtteil Nørrebro geräumt, nachdem es von der christlichen Sekte Faderhuset gekauft worden war, welche das Haus kurz nach der Räumung abreißen ließ und das Grundstück weiterverkaufte. Die Räumung führte zu den größten Unruhen, die Kopenhagen seit langem gesehen hatte. Durch die aktiven Proteste konnte sich das Ungdomshuset ein Jahr später ein neues Haus erkämpfen, wenn auch deutlich unattraktiver gelegen. Aus dem alten Grundstück machten Aktivisten vor einem Jahr einen Stadtgarten, welcher jedoch bedroht ist, da der Eigentümer Procasa dieses Sahneschnittchen gerne bebauen möchte.

Grund genug auch nach 8 Jahren noch auf die Straße zu gehen, zumal die Gentrifizierung Nørrebros ungebremst fortschreitet und die Wohnungssituation in Kopenhagen eine Katastrophe für alle mit schmalem Geldbeutel ist. Auch die Repression treibt wie überall immer neue Blüten, so gab es am Vorabend im Hausprojekt Bumzen eine Soliparty für vier Aktivistinnen, welche auf Grund von Farbangriffen auf repräsentative Gebäude auf Grundlage des Terrorismusparagraphen überwacht worden waren.

Die Demo begann auf dem Blågårds Plads unter dem Motto „Intet glemt, intet tilgivet“ (Nichts vergessen, nichts vergeben). Sie zog über die zentrale Nørrebrogade hin zum altem Standort des Ungdomshusets im Jagtvej 69. Mit 300 Teilnehmern erreichte sie die übliche Größe von linksradikalen und anarchistischen Demos in Kopenhagen. Während der Demo wurde wie üblich reichlich Pyrotechnik gezündet. Am Zielort wurden dann die Spraydosen rausgeholt und wieder Feuerwerk. Dann wurde die Straßenbeleuchtung lahmgelegt und die Bullen mit Mollis angegriffen. Diese zogen daraufhin ihre Dienstwaffen. Danach deeskalierte die Situation, offiziell nur eine Festnahme.

Interessant daran ist, dass es bei den letzten linksradikalen Demos in Kopenhagen keine Mollis, dafür aber immer reichlich Festnahmen und Polizeikessel gab, während es dieses Mal genau umgedreht war. Obwohl auch diesen Sonntag das Aufgebot an sowohl uniformierten als auch an Ziften beträchtlich war.

Fotos: http://modkraft.dk/fotoserie/8-rs-demo-intet-glemt-intet-tilgivet

Let's make history! Commune of Europe zu #18M

15-03-02_Europäische KommuneWillkommen in einer neuen Ära der Kämpfe gegen das Krisen- und Austeritätsregime. Wir haben keine Lust mehr, wortreiche Reden zu schwingen. Es ist fast alles gesagt. Es gibt natürlich immer vieles zu diskutieren und bedenken – und trotzdem: Es ist die Zeit, zu kämpfen.

Dies ist eine Einladung der europäischen Kommune zu den int. Protesten von Blockupy am 18.3. in Frankfurt:

Dieser Tage erreicht uns ein unüberhörbares Signal aus Griechenland: „Es ist jetzt Schluss mit diesem Elend, dieser Erniedrigung, dieser Traurigkeit! Der Antagonismus zwischen den Arbeitenden oder Arbeitslosen und denen, die besitzen, zwischen denen, die ausbeuten und profitieren, und jenen, die leiden, kann nicht befriedet oder versöhnt werden. Wir machen nicht mehr mit. Oxi! Unsere Alternative ist keine Wahl zwischen dem, was die Herrschenden uns anbieten. Eine Alternative entsteht dort, wo die Menschen sich erheben, neue Formen des Sozialen schaffen und die Mächtigen angreifen. Tun sie dies, dann kann die Herrschaft wirklich wackeln.“ Wir haben eurer Signal gehört.

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Stellungnahme von WWF und MDB zu den erhobenen Vorwürfen

What we feel StatementDear all! On behalf of What We Feel and Moscow Death Brigade we are presenting our official reply to the article called “Die Bands What We Feel und Moscow Death Brigade als Beispiel eines zu kritisierenden ‘Antifaschismus’”, which accuses us and Russian militant Antifascist scene in general of being “fascist, homophobic, sexist” etc. While those accusations in general sound outright bizarre to us, we would like to answer these allegations in detail. Weiterlesen

Die Bands WHAT WE FEEL und MOSCOW DEATH BRIGADE als Beispiel eines zu kritisierenden >>Antifaschismus'

„Ich bin Russe und du eine Nazi-Schlampe“

Antifaschistische Ansagen auf den Bühnen, eine Soli-Kampagne für ihren ermordeten Freund Ivan Khutorskoy und das Bild von kampferprobten Männern, die gegen Nazis auf der Straße einstehen. Für viele Menschen in Westeuropa sind Bands wie WHAT WE FEEL (WWF) oder MOSCOW DEATH BRIGADE (MDB) und die Menschen dahinter der Inbegriff eines antifaschistischen Kampfes in Russland. Ihnen wird aufgrund ihres öffentlichen Auftretens gegen Nazis, das in Russland mit vielen Risiken verbunden ist, in der BRD und anderen Ländern entsprechend Respekt entgegengebracht.

Bei genauerem Hinsehen bekommt das Bild der antifaschisten Vorkämpfer jedoch Risse. Auch wenn sich diese Bands im „Antifa“1-Spektrum verorten: manche Bandmitglieder und deren unmittelbares Umfeld äußern sich zuweilen rassistisch, russisch-nationalistisch, sexistisch, homophob etc. Zwar haben die Diskussionen um anti-emanzipatorische Denkmuster innerhalb von Subkulturen inzwischen auch vielerorts die linken Szenen erreicht, wie beispielsweise die Debatten um die sogenannte „Grauzone“ zeigen; dennoch scheint die Kritik dahinter nicht für alle Bands gleichermaßen zu gelten. Gerade Personen oder Bands, die als Teil der „antifaschistischen Szene“ akzeptiert sind, werden seltener kritisiert. Dabei wäre es wünschenswert, wenn sich auch innerhalb der „Szene“ mit den eigenen Widersprüchen offensiv auseinander gesetzt werden würde. „Antifa“ ist nicht nur ein Label im Kampf gegen Nazis, sondern muss sich gegen jede Formen von Ungleichheitsideologien (z.B. Chauvinismus, Rassismus, Heterosexismus etc.) richten. WWF und MDB sind in diesem Zusammenhang sicherlich nur Beispiele für eine viel weitreichendere Debatte. Gerade bei diesen beiden Bands und ihrem Umfeld scheint der Riss zwischen dem vermittelten Außenbild und den vertretenen Meinungen jedoch besonders weit auseinander zu gehen, sodass eine kritische Betrachtung, wie es sie in den letzten Monaten auch schon in Russland und Frankreich gab, notwendig erscheint. Hierzu haben wir in Zusammenarbeit mit Genoss*innen aus Russland erste Rechercheergebnisse als Denk- und Diskussionsanstoß zusammengetragen, die gleichzeitig einen Einblick in die Entwicklungen der „antifaschistischen Szene“ in Russland in den letzten Jahren geben soll.

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Berlin: Solidaritätsdemonstration für die Gefangenen der Operation Pandora

Demo Anarchistinnen BarcelonaBerlin: Solidaritätsdemonstration für die Gefangenen der Operation Pandora Wie schon vor ein paar Wochen angekündigt wurde, fand am Samstag dem 7 Februar in Solidaritätsdemo für die von der Operation Pandora Verfafteten AnarchistInnen statt. Nachmittags versammelten sich in Berlin-Kreuzberg (diesesmal aber 61 und nicht 36) 250 solidarische Menschen die den Aufruf gefolgt waren, sich mit denen von Repression Betroffenen AnarchistInnen in Barcelona und sonstwo zu solidarisieren.

Es war ein grauer Samstag und es war auch ganz schön kalt, aber dies hat die Stimmung der Anwesenden nicht gemildert. Es war eine sehr laute und gut gelaunte Demonstration wo fast ohne Pause Parolen skandiert worden sind, die sich gegen staatlicher, herrschaftlicher und kapitalistischer Repression und Ordnung richteten. Meter auf Meter wurde in Kreuzberg für fast zwei Stunden die Kritik an einer Welt mit Gefängnissen und deren VetreterInnen sichtbar, deutlich und analog. Während der Demo wurden mehrere Texte vorgelesen die sich zusätzlich auch mit der Lage von Inhaftierten AnarchistInnen in Griechenland und Italien (siehe unten) befasste. Denn fast auf allen Ländern auf der Welt, werden all jene verfolgt, die sich gegen jede Form von Herrschaft, Ausbeutung, Diskriminierung und Unterdrückung wehren. Dies darf nicht vergessen werden, denn Solidarität ist und war schon immer einer der wichtigsten Waffen im Arsenal jeglicher Revolutionärern um im hier und jetzt eine andere Welt zu ermöglichen und erdeutlichen. Diese Texte sowie der Aufruf wurde seitlich an PassantInnen auch verteilt. Die Demo lief vom Südstern entlang der Gneisenaustraße, Zossenerstraße, Tempelhoferdamm über den Platz der Luftbrücke wo sie dann letztendlich vor eins der Hauptgebäude des LKA in Berlin beendete und sich auch auflöste. Es gab keine Verhaftungen. Hiermit bedanken wir uns nochmals an alle Anwesenden.

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14.2.2015: Nazi-Gedenken in Budapest Verhindern!

15-02-14_SofiaNieder mit dem „Tag der Ehre“!

Jedes Jahr dieselbe Scheiße – auch in Budapest. Am14. Februar treffen sich in Budapest auch heuer wieder (Neo-)Nazis aus aller Welt für den sogenannten „Tag der Ehre“. Diese Nazi-Gedenkfeier soll an einen versuchten Ausbruch von ungarischen Nazitruppen aus der Belagerung der Roten Armee am 11. Februar 1945 gedenken, und ist mittlerweile zu einem der größten Naziaufmärsche Europas geworden.

Offen faschistische und völkisch-nationalistische, aber auch bürgerliche Gruppen, Parteien und Einzelpersonen treffen sich hierfür jedes Jahr in Budapest. In den vergangenen Jahren kam es auch zu Sportveranstaltungen bei denen Neonazis in den umliegenden Wäldern, zum Teil in den Nazi-Uniformen des Zweiten Weltkriegs, den Ausbruch von 1945 nachstellten. Dabei soll die sportliche Leistung, das Durchhaltevermögen, Männlichkeit und nationaler Stolz der Teilnehmenden,sowie die Verbundenheit mit den „ehrenwerten Verteidigern“ ausgedrückt werden.

Der „Tag der Ehre“ und die darum passierenden Aktionen sind wichtige Bestandteile des Aufrechterhaltens eines nationalen Opfermythos in Ungarn. Er ist jedoch kein isoliertes Event, sondern Ausdruck von allgemeinen gesellschaftlichen Bedingungen. Völkischer Nationalismus verbunden mit Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus sind zu einem festen Bestandteil des politischen Alltags und der offiziellen Politik in Ungarn geworden.

Schluss mit dem Nazigedenken! Solidarisiert euch mit den Antifaschist_innen vor Ort und beteiligt euch am 14. Februar an den Protesten gegen den „Tag der Ehre“.

Wenn ihr hinfahren wollt findet ihr mehr Infos bei der hiesigen Antifa-Gruppe (für Schafplätze is auf jeden Fall gesorgt)

Mehr Infos: facebook.com/antifainfo.budapesthun