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01./02. Dezember in Leipzig: Oi! The Massacre Vol. II

Eine Woche nach den 10 Jahre Scortesifeierlichkeiten und dem Match Babelsberg vs. BFC Dynamo gibt es bereits das nächste Highlight: unsere Genoss*innen von RASH Leipzig veranstalten das Oi the Massacre II! Alle hin da! /// Mehr Infos und Aufruf: http://rashle.blogsport.de/2017/11/17/01-02-dezember-oi-the-massacre-vol-ii/

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10 Jahre Scortesi-Geburtstagssause

Scortesi Babelsberg lädt euch zur 10 Jahresgeburtstagssause in Potsdam ein! Zuerst alle ins Karli unseren geliebten SV Babelsberg 03 lautstark gegen den BFC Dynamo Supporten! Im Anschluss daran freuen wir uns auf ein großartiges Geburtstagskonzert mit unseren Freund*innen und Genoss*innen von One Step Ahead, Fontanelle und den Uiuiuis! Danach gibt es eine fette Punkrocktrash-Disco zum gemeinsamen Feiern und Abstürzen! Wir möchten mit Euch gemeinsam unsere Liebe zum SV Babelsberg 03, zu Antifaschismus, Antirassismus und Antisexismus und unsere Freundschaft feiern! Kommt früh, denn es wird sehr voll! Wir feiern an einem unserer Potsdamer Lieblingsorte – fragt über die bekannten Kanäle nach, wo genau! 😉

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Ta­gung „30 Jahre An­tifa in Ost­deutsch­land“

Vor nun­mehr drei Jahr­zehn­ten grün­de­ten sich die ers­ten un­ab­hän­gi­gen An­tifa-Grup­pen in der DDR. Nach dem An­griff von Neo­na­zis auf ein Punk-Kon­zert in der Ber­li­ner Zi­ons­kir­che und an­ge­sichts ei­nes zu­neh­men­den Ras­sis­mus war ihr er­klär­tes Ziel, die Ge­sell­schaft wach­zu­rüt­teln und Selbst­ver­tei­di­gung zu or­ga­ni­sie­ren. So­mit ent­stand in der aus­ge­hen­den DDR eine ei­gen­stän­dige an­ti­fa­schis­ti­sche Be­we­gung, de­ren spe­zi­fi­sches Pro­fil al­ler­dings nach 1989/90 schritt­weise ver­blasste. Die per­sön­li­chen Er­fah­run­gen so­wie po­li­ti­schen Denk- und Hand­lungs­wei­sen der da­ma­li­gen Aktivist*innen ge­rie­ten an­ge­sichts von Ge­ne­ra­ti­ons­brü­chen und wech­seln­den Strö­mun­gen in­ner­halb der Be­we­gung in Ver­ges­sen­heit. Da­mit ver­bun­den war und ist ei­ner­seits eine ste­tige Ent­wick­lungs­schleife der Her­aus­bil­dung und Auf­lö­sung an­ti­fa­schis­ti­scher Zu­sam­men­hänge in Ost­deutsch­land.

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11.11.2017 Druckerei im Gängeviertel/Hamburg: Rash'n'Roll

Rash Hamburg / Norderstedt präsentieren 3x feinsten Antifascist Oi! aus Leipzig.

Fontanelle: https://thefontanelle.bandcamp.com/releases

Sharp X Cut: https://sharpxcut.bandcamp.com/releases

The Spartanics: https://thespartanics.bandcamp.com/releases

Eintritt und Getränke gegen Spende.

Kein Platz für Grauzone, Rassismus, Sexismus, Homophobie oder sonstigen inakzeptabelen Verhalten

10.11.2017 Haifischbecken/Bremen: Fontanelle/Sharp X Cut/The Spartanics

Am 10.11. gibt es mal wieder ordentlich Oi auf die Ohren. Gleich drei junge Bands aus dem Leipziger Raum spielen straight antifaschistischen Oi im Haifischbecken.
Das wird heftig.

https://thefontanelle.bandcamp.com/releases

https://sharpxcut.bandcamp.com/releases

https://thespartanics.bandcamp.com/releases

Unsere Spendeempfehlung liegt bei 5,-€

Damals – Heute – Morgen – Veranstaltungsreihe anlässlich des 25. Todestages von Silvio Meier

Am 21. November 2017 jährt sich der Todestag von Silvio Meier zum 25. Mal. Er war Bürgerrechtler, Aktivist der „Offenen Arbeit“ in der DDR, Hausbesetzer und Antifaschist. Nach einer Auseinandersetzung mit einer Gruppe junger Neonazis wurde er am U-Bahnhof Samariterstraße von dem mutmaßlichen FAP-Mitglied Sandro S. mit mehreren Messerstichen erstochen. „Jetzt haben wir es euch gezeigt, ihr linken Säue!“, sollen die Neonazis bei der Auseinandersetzung gerufen haben.

Die Erinnerung an Silvio wird von Antifaschist*innen, Freund*innen und Wegbegleiter*innen jedes Jahr aufs Neue wach gehalten. Mit einer Plakette im U-Bahnhof Samariterstraße und einer nach ihm benannten Straße in unmittelbarer Nähe wird ihm über das tragische Ende seines Lebens hinaus im öffentlichen Raum gedacht. Und auch die traditionelle Demonstration in Gedenken an ihn konnte in der Vergangenheit alte und neue Kämpfe vereinen und auf die Straße bringen. Zu seinen Ehren verlieh der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg letztes Jahr zudem erstmals den Silvio-Meier-Preis an Menschen, Vereine, Initiativen und Projekte, die sich in herausragender Weise gegen Neonazismus, Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung einsetzen.

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9.11.2017 Schreina47/Berlin: Brandenburg-Abend

„Die braune Saat“: Antisemitismus, Rassismus und Neonazismus in der DDR – Vortrag mit Dr. Harry Waibel. Auch in der SED-Diktatur bildeten Neonazis sowohl die Speerspitze als auch den Motor für eine sich dynamisch entwickelnde rechte Bewegung, die sich gegen die Existenz der kommunistischen Herrschaft richtete. Nahezu 10.000 antisemitische, rassistischen und neonazistische Propaganda- und Gewaltstraftaten sind belegt, wobei die Angriffe auf Kubaner, Vietnamesen, Afrikaner bzw. Muslime von besonderer Bedeutung sind, da sie das Gros der Opfer darstellen. In seiner Studie belegt Dr. Harry Waibel die Existenz einer Vielzahl verschiedener Neonazi-Gruppen, die von SchülerInnen, jungen ArbeiterInnen oder auch von SoldatInnen oder OffizierInnen der NVA gegründet wurden. Hier werden die Gründe beschrieben, wieso der Antifaschismus der SED die dynamisch sich entwickelnde Neonazi-Bewegung nicht erkennen und stoppen konnte. Der Abend findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Damals – Heute – Morgen“ anlässlich des 25. Todestages von Silvio Meier statt. Weitere Infos hier.

9.11.2017 Mahnmal Levetzowstrasse/Berlin: Gedenkkundgebung und Demo

Gedenkkundgebung und antifaschistische Demonstration in Gedenken an die Reichspogromnacht 1938.
Wenn wir heute an die Novemberpogrome von 1938 erinnern, heißt das, dass wir ihrer Opfer gedenken, ihnen Namen und Geschichte geben. Es heißt auch, dass wir antifaschistisch wachsam sind gegenüber einer Gesellschaft, deren autoritäre und ressentimentgeladende Tendenzen wieder offener zu Tage treten. Die Novemberpogrome stellten einen ersten Höhepunkt der antisemitischen Verfolgung dar, aber passierten nicht aus dem Nichts heraus. Die deutsche Gesellschaft stimmte in die Vernichtungspolitik ein. Aus der Erfahrung unseres Lebens sagen wir: „Nie mehr schweigen, wegsehen, wie und wo auch immer Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit hervortreten!“
In diesem Sinne: Kommt am 9. November zur Gedenkkundgebung und Demonstration in Moabit. Infos hier.